LR Reichmann und LRin Lagger-Pöllinger zeichnen Partnerschulen des Biosphärenpark Nockberge aus.
LR Reichmann und LRin Lagger-Pöllinger zeichnen Partnerschulen des Biosphärenpark Nockberge aus.

© Büro LR Reichmann

Junge Umweltschützer

12 Part­ner­schu­len des Bio­sphä­ren­parks Nock­ber­ge aus­ge­zeich­net

Wenn es um die sensiblen und faszinierenden Zusammenhänge zwischen Mensch, Tier und Natur geht, macht diesen Kindern so schnell niemand etwas vor: Am 24.06.2026 wurden in Ebene Reichenau die Schüler von insgesamt zwölf Partnerschulen des Biosphärenparks Nockberge feierlich ausgezeichnet. Bildungslandesrat Peter Reichmann überreichte den sichtlich stolzen Mädchen und Buben im Rahmen eines Festaktes die begehrten Diplome in Gold und Silber. Die Auszeichnung würdigt das jahrelange, intensive Engagement der Schulen, die den Naturschutz und das Bewusstsein für regionale Verantwortung fest in ihrem Alltag verankert haben.

Zusammenfassung:

Das Konzept der Biosphärenpark-Schulen bietet eine besondere Art der Umweltbildung, die praktisch und tiefgehend ist. Die Kinder lernen viel über die Natur und Umwelt, oft über einen Zeitraum von vier bis acht Jahren. Am Ende erhalten sie eine Auszeichnung als Experten.Der Bildungslandesrat Reichmann sagte, dass Bildung nicht im Klassenzimmer endet. Im Biosphärenpark lernen Kinder direkt von der Natur, was ihr Umweltbewusstsein stärkt. Auch die Umweltlandesrätin Lagler-Pöllinger betonte die wichtige Zusammenarbeit zwischen Schulen und dem Biosphärenpark. Es ist wichtig, Kinder früh für Umweltschutz zu begeistern.Viele Volksschulen wurden für ihre Teilnahme ausgezeichnet. Dazu gehören die Schulen in Bad Kleinkirchheim, Millstatt und viele andere. Die Schülerinnen und Schüler zeigen, wie moderner Naturschutz und Bildung in Kärnten zusammen funktionieren können.

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Das Kon­zept der Bio­sphä­ren­park-Schu­len basiert auf einer tief­ge­hen­den, pra­xis­na­hen Umwelt­bil­dung, die weit über den klas­si­schen Lehr­plan hin­aus­reicht. Je nach Inten­si­tät und Dau­er des Schwer­punkts durch­lau­fen die Kin­der einen vier- oder sogar acht­jäh­ri­gen Bio­sphä­ren­park-Unter­richt. Als Aner­ken­nung für die­sen Weg wer­den sie offi­zi­ell zu zer­ti­fi­zier­ten Exper­ten ernannt. „Bil­dung endet nicht an der Klas­sen­zim­mer­tür. Im Bio­sphä­ren­park ler­nen Kin­der unmit­tel­bar von und mit der Natur. Die­se Erfah­run­gen prä­gen nach­hal­tig und schaf­fen ein tie­fes Bewusst­sein für Umwelt und Kli­ma“, beton­te Bil­dungs­lan­des­rat Reich­mann, der auch die bes­ten Grü­ße von Umwelt­lan­des­rä­tin Mari­ka Lag­ger-Pöl­lin­ger über­brach­te. Die aus­ge­zeich­ne­ten Schü­ler sei­en wert­vol­le Vor­bil­der für einen acht­sa­men Umgang mit den Lebens­räu­men unse­rer Hei­mat.

Nach­hal­ti­ges Wis­sen, das weit über die Schul­zeit hin­aus Bestand hat

Auch Umwelt­lan­des­rä­tin Lag­ger-Pöl­lin­ger unter­strich im Vor­feld den unschätz­ba­ren Wert die­ser engen Koope­ra­ti­on zwi­schen den Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und dem Bio­sphä­ren­park-Manage­ment. Kin­der und Jugend­li­che früh­zei­tig für öko­lo­gi­sche The­men zu begeis­tern, sei eine der wich­tigs­ten Kern­auf­ga­ben für eine nach­hal­ti­ge Regio­nal­ent­wick­lung. Das beein­dru­cken­de Wis­sen, das sich die Schü­ler ange­eig­net haben, spie­gelt sich in der lan­gen Lis­te der geehr­ten Volks­schu­len (VS) wider: Heu­er durf­ten sich die Kin­der der VS Bad Klein­kirch­heim, VS Lie­ser­ho­fen, VS Mill­statt, VS Treff­ling, VS Tre­be­sing, VS See­bo­den, VS Eisen­trat­ten, VS Gmünd, VS Gne­sau, VS Sir­nitz, VS Raden­thein sowie der gast­ge­ben­den VS Ebe­ne Rei­chen­au über die glän­zen­den Urkun­den freu­en. Sie alle bewei­sen ein­drucks­voll, wie moder­ner Natur­schutz und leben­di­ge Wis­sens­ver­mitt­lung im Kärnt­ner Schul­all­tag Hand in Hand gehen kön­nen.

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