Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende erhalten in Kärnten „plus“-Zertifikate für Suchtprävention im Schulalltag.
35 Lehrkräfte und Fachkräfte der Schulsozialarbeit wurden in Kärnten im Lebenskompetenzprogramm „plus“ zertifiziert.

© Büro LR.in Prettner

Lebenskompetenzprogramm an Schulen

35 Lehr­kräf­te für „plus“-Suchtprävention zer­ti­fi­ziert

Das Land Kärnten hat 35 weitere Lehrkräfte und Fachkräfte der Schulsozialarbeit im Lebenskompetenzprogramm „plus“ zertifiziert. Insgesamt gibt es nun 457 vollständige Zertifizierungen. Laut Landesrätin Beate Prettner ist das Programm an 84 Prozent der Kärntner Mittelschulen und AHS mit geschultem Personal im Schulalltag verankert.

Zusammenfassung:

Kärnten stärkt den Kampf gegen Sucht in Schulen. 35 Lehrer und Fachkräfte haben das plus-Programm abgeschlossen und ein Zertifikat erhalten. Insgesamt gibt es jetzt 457 dieser Zertifikate in Kärnten. Das Programm, das seit 2009 läuft, fördert Fähigkeiten der Schüler in der 5. bis 8. Klasse. Es verbindet Sucht- und Gewaltprävention mit persönlicher Entwicklung, wie Kommunikation und Selbstwert. Die Ausbildung dauert zwei oder vier Jahre und hilft Lehrern, die Themen eigenständig zu unterrichten. 84 Prozent der Kärntner Schulen haben mindestens einen zertifizierten Lehrer. Ziel ist eine dauerhafte Prävention im Schulalltag statt einzelner Maßnahmen.

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Kärn­ten baut die Sucht­prä­ven­ti­on im Schul­all­tag wei­ter aus: 35 Lehr­kräf­te und Fach­kräf­te der Schul­so­zi­al­ar­beit haben nun das Lebens­kom­pe­tenz­pro­gramm „plus“ abge­schlos­sen und dafür ein Zer­ti­fi­kat erhal­ten. Damit steigt die Zahl der voll­stän­di­gen „plus“-Zertifizierungen im Bun­des­land auf ins­ge­samt 457. Über­reicht wur­den die Zer­ti­fi­ka­te von Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner im Spie­gel­saal der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung. Aus­ge­zeich­net wur­den Teil­neh­men­de vom BG/BRG Ler­chen­feld, vom Alpen-Adria-Gym­na­si­um Völ­ker­markt, von den Mit­tel­schu­len Raden­thein, St. Ursu­la und Frie­sach sowie aus der Schul­so­zi­al­ar­beit.

Dau­er­haf­te Prä­ven­ti­on statt Ein­zel­ak­tio­nen

Das eva­lu­ier­te, qua­li­täts­ge­si­cher­te Unter­richts­pro­gramm „plus“ rich­tet sich an die 5. bis 8. Schul­stu­fe und ver­bin­det Sucht- und Gewalt­prä­ven­ti­on mit der För­de­rung von Lebens­kom­pe­ten­zen. Die Fort­bil­dung dau­ert zwei oder vier Jah­re und soll Päd­ago­gen befä­hi­gen, Prä­ven­ti­on eigen­stän­dig und alters­ge­recht im Unter­richt umzu­set­zen. Im Fokus ste­hen bei Zehn- bis 14-Jäh­ri­gen unter ande­rem Kom­mu­ni­ka­ti­on, Selbst­wert und ein kon­struk­ti­ver Umgang mit Frus­tra­tio­nen; auch der Umgang mit Sucht­mit­teln und wei­te­re Risi­ko­ver­hal­ten wer­den the­ma­ti­siert.

Seit 2009 in Kärn­ten im Ein­satz

„Wir set­zen bewusst nicht auf punk­tu­el­le Ein­mal-Maß­nah­men, son­dern auf Men­schen, die Sucht­prä­ven­ti­on dau­er­haft im Schul­all­tag ver­an­kern“, sag­te Prett­ner bei der Ver­lei­hung. Das Pro­gramm wird in Kärn­ten seit 2009 ange­bo­ten. Laut Prett­ner wur­den seit­dem Lehr­kräf­te von 69 Mit­tel­schu­len und AHS zer­ti­fi­ziert – in 84 Pro­zent die­ser Schul­for­men gebe es damit min­des­tens eine „plus“-zertifizierte Lehr­kraft. „Prä­ven­ti­on wirkt dann am bes­ten, wenn sie kon­ti­nu­ier­lich, qua­li­täts­ge­si­chert und von gut aus­ge­bil­de­ten Mul­ti­pli­ka­to­rin­nen und Mul­ti­pli­ka­to­ren getra­gen wird“, so Prett­ner.

Lebens­kom­pe­tenz­pro­gramm „plus“ (kurz erklärt)
Eva­lu­ier­te Fort­bil­dung für Lehr­kräf­te und Schul­so­zi­al­ar­beit: „plus“ ver­bin­det Sucht- und Gewalt­prä­ven­ti­on mit Lebens­kom­pe­tenz­för­de­rung für die 5. bis 8. Schul­stu­fe. In Kärn­ten seit 2009, aktu­ell 457 voll­stän­di­ge Zer­ti­fi­zie­run­gen; laut Land sind 84 Pro­zent der Kärnt­ner Mit­tel­schu­len und AHS mit min­des­tens einer zer­ti­fi­zier­ten Lehr­kraft abge­deckt.
Dieser Artikel wurde durch eine von Menschen instruierte AI erstellt und von einem Menschen geprüft.

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