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Lebenskompetenzprogramm an Schulen
35 Lehrkräfte für „plus“-Suchtprävention zertifiziert
Zusammenfassung:
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Kärnten baut die Suchtprävention im Schulalltag weiter aus: 35 Lehrkräfte und Fachkräfte der Schulsozialarbeit haben nun das Lebenskompetenzprogramm „plus“ abgeschlossen und dafür ein Zertifikat erhalten. Damit steigt die Zahl der vollständigen „plus“-Zertifizierungen im Bundesland auf insgesamt 457. Überreicht wurden die Zertifikate von Gesundheitslandesrätin Beate Prettner im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung. Ausgezeichnet wurden Teilnehmende vom BG/BRG Lerchenfeld, vom Alpen-Adria-Gymnasium Völkermarkt, von den Mittelschulen Radenthein, St. Ursula und Friesach sowie aus der Schulsozialarbeit.
Dauerhafte Prävention statt Einzelaktionen
Das evaluierte, qualitätsgesicherte Unterrichtsprogramm „plus“ richtet sich an die 5. bis 8. Schulstufe und verbindet Sucht- und Gewaltprävention mit der Förderung von Lebenskompetenzen. Die Fortbildung dauert zwei oder vier Jahre und soll Pädagogen befähigen, Prävention eigenständig und altersgerecht im Unterricht umzusetzen. Im Fokus stehen bei Zehn- bis 14-Jährigen unter anderem Kommunikation, Selbstwert und ein konstruktiver Umgang mit Frustrationen; auch der Umgang mit Suchtmitteln und weitere Risikoverhalten werden thematisiert.
Seit 2009 in Kärnten im Einsatz
„Wir setzen bewusst nicht auf punktuelle Einmal-Maßnahmen, sondern auf Menschen, die Suchtprävention dauerhaft im Schulalltag verankern“, sagte Prettner bei der Verleihung. Das Programm wird in Kärnten seit 2009 angeboten. Laut Prettner wurden seitdem Lehrkräfte von 69 Mittelschulen und AHS zertifiziert – in 84 Prozent dieser Schulformen gebe es damit mindestens eine „plus“-zertifizierte Lehrkraft. „Prävention wirkt dann am besten, wenn sie kontinuierlich, qualitätsgesichert und von gut ausgebildeten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren getragen wird“, so Prettner.
Lebenskompetenzprogramm „plus“ (kurz erklärt)
- Erstellt: 18.06.2026 09:01
- Update: 11.06.2026 10:14
- Quelle: www.ktn.gv.at
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