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Kinder- und Jugendschutz
584.000 Euro für Jugendnotschlafstelle JUNO Villach geplant
Das Land Kärnten will die Jugendnotschlafstelle JUNO in Villach auch 2026 absichern. In der nächsten Regierungssitzung soll laut Aussendung eine Finanzierung von rund 584.000 Euro beschlossen werden. Das Angebot, betrieben von der Diakonie, richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 21 Jahren. Im Vorjahr wurden in Villach 1.658 Übernachtungen gezählt – als Schutz vor Kälte, gesundheitlichen Belastungen sowie vor Gewalt, Missbrauch und Kriminalität. Kinder- und Jugendschutzreferent LR Peter Reichmann sagt: „In Kärnten soll jedes Kind ruhig schlafen können. Mit der JUNO leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu.“
Niederschwellige Hilfe als Ergänzung zu Betreuungseinrichtungen
Neben einem Schlafplatz bietet die JUNO professionelle Unterstützung: Beziehungs- und Motivationsarbeit, Krisenintervention, Gesprächsführung und Mediation. Im Jahr 2025 suchten Jugendliche und junge Erwachsene dort 2.703 Mal Hilfe. Reichmann betont den niederschwelligen Zugang: Das Angebot sei auch für jene gedacht, „die ein höherschwelliges Wohn-und Betreuungsangebot nicht annehmen wollen“. Oft reiche diese Form der Unterstützung aus, um instabile Lebensumstände wieder zu stabilisieren. In Kärnten gibt es neben Villach eine weitere Jugendnotschlafstelle in Klagenfurt. Reichmann dankte den Fachkräften, die „mit viel Engagement und Feingefühl tätig sind“.
JUNO Jugendnotschlafstelle Villach
Zielgruppe: 12 bis 21 Jahre.
Angebot: Notschlafplatz plus Krisenintervention, Beziehungs- und Motivationsarbeit, Gesprächsführung und Mediation.
Finanzierung: Rund 584.000 Euro für 2026 soll in der nächsten Regierungssitzung beschlossen werden.
- Erstellt: 19.05.2026 11:01
- Update: 14.05.2026 13:10
- Quelle: www.ktn.gv.at
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