Das neue „22nd Century Center“ wird den Campus der Universität Klagenfurt nachhaltig prägen.
Das neue „22nd Century Center“ wird den Campus der Universität Klagenfurt nachhaltig prägen.

© Visualisierung Snøhetta

Zukunftsinvestition

91 Mil­lio­nen Euro für Uni Kla­gen­furt

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt steht vor einem historischen Ausbau: Insgesamt 91 Millionen Euro fließen in das zukunftsweisende Neubauprojekt „22nd Century Center“ (22CC). Landeshauptmann Peter Kaiser und Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner gaben grünes Licht für das Vorhaben, das moderne Seminar- und Büroräume auf fast 7.500 Quadratmetern schafft. Der Baustart für das nachhaltige Leuchtturmprojekt ist für Sommer 2027 geplant.

Zusammenfassung:

Das 22nd Century Center soll auf einem Campus gebaut werden und von dem Architektur­büro Snøhetta entworfen werden. Es soll moderne Einrichtungen wie Arbeitsräume, ein Studenten­lernzentrum und einen Betriebs­kindergarten bieten. Durch diese Erweiterung profitieren etwa 13.500 Studierende, was den Bildungs­standort attraktiver macht. Der Großteil der Kosten wird vom Bund übernommen.Das Projekt legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, mit einer Holz­bauweise, Photovoltaikanlagen und Gründächern. Dadurch wird die Umwelt geschützt und der Campus erhält mehr Grünflächen für Erholung. Der Bau beginnt im Jahr 2027 und soll 2029 abgeschlossen sein, sodass der Einzug zum Studien­jahres­beginn 2029/2030 erfolgen kann.

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Das Herz­stück des Aus­baus ist das vom Archi­tek­tur­bü­ro Snøhet­ta geplan­te „22nd Cen­tu­ry Cen­ter“. Das Gebäu­de soll als moder­nes Land­mark den Cam­pus erwei­tern und bis­lang ver­streu­te Ein­rich­tun­gen bün­deln. Auf 7.480 Qua­drat­me­tern ent­ste­hen neben Arbeits- und Semi­nar­räu­men auch ein Stu­dent Lear­ning Cen­ter sowie ein Betriebs­kin­der­gar­ten. Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser betont, dass hier­von rund 13.500 Stu­die­ren­de pro­fi­tie­ren wer­den, was Kärn­ten als Bil­dungs­stand­ort – auch in Kom­bi­na­ti­on mit der Kor­alm­bahn – inter­na­tio­nal attrak­ti­ver macht. Von den Gesamt­kos­ten in Höhe von 91 Mil­lio­nen Euro über­nimmt der Bund allein 78 Mil­lio­nen Euro. Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rin Eva-Maria Holz­leit­ner bezeich­net den Neu­bau als zen­tra­les Invest­ment in die öffent­li­che Infra­struk­tur und den Wis­sen­schafts­stand­ort, das den Raum für neue Ideen und gesell­schaft­li­che Mit­ge­stal­tung maß­geb­lich ver­grö­ße­re.

Nach­hal­tig­keit als zen­tra­les Kri­te­ri­um

Das Pro­jekt 22CC setzt neue Maß­stä­be in punc­to öko­lo­gi­scher Hoch­schul­in­fra­struk­tur. Geplant ist eine Holz­bau­wei­se, ergänzt durch Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen und Grün­dä­cher. Eine kom­pak­te Bau­wei­se soll die Boden­ver­sie­ge­lung mini­mie­ren, wäh­rend gleich­zei­tig neue Grün- und Erho­lungs­flä­chen auf dem Cam­pus ent­ste­hen. Rek­to­rin Ada Pel­lert sieht in der Geneh­mi­gung ein zukunfts­wei­sen­des Signal, das die Rah­men­be­din­gun­gen für For­schung und Leh­re ent­schei­dend ver­bes­sern wird. Der Zeit­plan steht bereits fest: Nach der Detail­pla­nung im Jahr 2026 soll im Som­mer 2027 der Spa­ten­stich erfol­gen. Die Fer­tig­stel­lung ist für den Som­mer 2029 avi­siert, sodass der Ein­zug pünkt­lich zum Start des Stu­di­en­jah­res 2029/2030 erfol­gen kann.

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