Die persönliche Assistenz bietet Halt im Alltag und hilft, Klinikaufenthalte zu vermeiden.
Die persönliche Assistenz bietet Halt im Alltag und hilft, Klinikaufenthalte zu vermeiden.

© Generiert mit Gemini / Google AI

Unterstützung im Alltag

Kärn­ten stockt Bud­get für per­sön­li­che Assis­tenz auf

Kärnten reagiert auf die stetig steigende Nachfrage nach Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. In der aktuellen Regierungssitzung wurde beschlossen, das Kontingent für die „Persönliche Assistenz“ im Jahr 2026 um 50 Prozent auf 9.000 Stunden aufzustocken. Gesundheitslandesrätin Beate Prettner betont, dass diese niederschwellige Hilfe bei Behördenwegen oder Arztterminen entscheidend dazu beiträgt, stationäre Klinikaufenthalte zu vermeiden und den Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Zusammenfassung:

Seit 2022 unterstützt das Land Kärnten die persönliche Assistenz. Diese Hilfe ergänzt Therapie und Betreuung und wird von der Organisation BMKz Assistenz angeboten. Immer mehr Menschen nutzen den Service: 2024 waren es 19 Personen, 2025 schon 43. Die 6.000 Stunden Hilfe im Jahr waren schnell aufgebraucht. Daher gibt es 2026 nun 9.000 Stunden Unterstützung. Auch die Anzahl der Mitarbeitenden wird erhöht: von 4,75 auf 6,16 Stellen. Kärnten gibt dafür 380.000 Euro, das sind 105.000 Euro mehr als im Vorjahr.Die persönliche Assistenz hilft Menschen im Alltag, z.B. im Haushalt oder bei Terminen. Landesrätin Prettner findet die Unterstützung sehr wichtig, weil dadurch psychische Krisen oft verhindert werden können. So müssen Menschen seltener ins Krankenhaus, was gut für das Gesundheitssystem ist. Das Projekt sorgt für Stabilität und Sicherheit und hilft Menschen, wieder besser am sozialen Leben teilzunehmen. Die zusätzlichen Stunden zeigen, dass Kärnten auf die steigende Zahl psychischer Erkrankungen reagiert.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Seit dem Jahr 2022 för­dert das Land Kärn­ten die per­sön­li­che Assis­tenz als wich­ti­ge Ergän­zung zu The­ra­pie und Betreu­ung. Die Nach­fra­ge nach die­sem Ser­vice, das über die gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on „BMKz Assis­tenz“ abge­wi­ckelt wird, ist zuletzt rasant gewach­sen: Wäh­rend im Jahr 2024 noch 19 Kli­en­ten betreut wur­den, stieg die Zahl im Jahr 2025 bereits auf 43 Per­so­nen an. Das bis­he­ri­ge Kon­tin­gent von 6.000 Stun­den war dadurch bereits im Spät­som­mer des Vor­jah­res voll­stän­dig aus­ge­schöpft. Um die­ser Ent­wick­lung gerecht zu wer­den, wur­de nun eine Aus­wei­tung auf 9.000 Leis­tungs­stun­den für das Jahr 2026 geneh­migt. Damit ein­her geht auch eine Erhö­hung der Voll­zeit-Arbeits­kräf­te von 4,75 auf 6,16 Stel­len. Das Land Kärn­ten stellt hier­für einen Betriebs­kos­ten­zu­schuss in Höhe von 380.000 Euro zur Ver­fü­gung, was einer Stei­ge­rung von 105.000 Euro gegen­über dem Vor­jahr ent­spricht.

Sicher­heit im täg­li­chen Leben

Die Hil­fe setzt direkt im All­tag an und unter­stützt die Betrof­fe­nen etwa im Haus­halt, bei Ter­mi­nen oder dem Umgang mit Behör­den. Für Lan­des­rä­tin Prett­ner han­delt es sich dabei um einen zen­tra­len Bau­stein der Prä­ven­ti­on: Durch die nie­der­schwel­li­ge Beglei­tung kön­nen psy­chi­sche Kri­sen oft recht­zei­tig abge­fe­dert wer­den, wodurch sta­tio­nä­re (Wieder-)Aufnahmen in Kran­ken­häu­sern deut­lich sel­te­ner not­wen­dig wer­den. Dies sei nicht nur aus mensch­li­cher Sicht gebo­ten, son­dern auch gesund­heits­po­li­tisch sinn­voll, um das gesam­te Ver­sor­gungs­sys­tem lang­fris­tig zu ent­las­ten. Das Pro­jekt schafft Sta­bi­li­tät und Sicher­heit für Men­schen, die „an der See­le lei­den“, und för­dert deren Inte­gra­ti­on in die Gesell­schaft. Die Aus­wei­tung der Stun­den ist somit ein kla­res Bekennt­nis des Lan­des, auf die wach­sen­de Zahl psy­chi­scher Erkran­kun­gen mit wirk­sa­men und lebens­na­hen Ange­bo­ten zu reagie­ren.

BMKz Assis­tenz
Wei­te­re Infos

Weitere Themen