Präventionsmaßnahmen am Kaningerbach sollen künftig Schäden durch Hochwasser und Muren verhindern.
Präventionsmaßnahmen am Kaningerbach sollen künftig Schäden durch Hochwasser und Muren verhindern.

© Büro LR Fellner

Katastrophenschutz

1,5 Mil­lio­nen Euro für Raden­the­ins Schutz

Kärnten verstärkt den Schutz vor Naturgefahren in der Stadtgemeinde Radenthein. Mit dem Projekt „Kaningerbach 2025“ werden umfassende Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt, um die Bevölkerung und Siedlungsräume langfristig abzusichern. Landesrat Daniel Fellner und LH-Stv. Martin Gruber präsentierten das 1,5 Millionen Euro schwere Vorhaben, das neben Wohngebieten auch wichtige Infrastruktur wie die Kaninger Landesstraße (L18) vor künftigen Unwettern schützen soll.

Zusammenfassung:

Ein neues Projekt soll die Hochwassersituation in den Orten Kaning-Bach, Mitterberg und im Stadtbereich von Radenthein verbessern. Durch Maßnahmen wie die Anpassung der Flussprofile, den Bau von Schutzwerken und die Schaffung von Rückhalteräumen will man besser gegen Überschwemmungen geschützt sein. Das Projekt wurde notwendig, weil es in den Jahren 2020 und 2022 schwere Hochwasser gab.Die Umsetzung ist von 2026 bis 2028 geplant und kostet insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Der größte Teil des Geldes kommt vom Bund, nämlich 930.000 Euro. Das Land Kärnten steuert 375.000 Euro bei, und der Schutzwasserverband Millstätter See gibt 195.000 Euro. Ein Teil des Geldes geht in die Sicherung von Straßen, damit sie auch bei Hochwasser erreichbar bleiben. So investiert man in die Sicherheit und Entwicklung der Gemeinde.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Das neue Detail­pro­jekt reagiert auf die mas­si­ven Hoch­was­ser­er­eig­nis­se der Jah­re 2020 und 2022, wel­che die Gefähr­dungs­la­ge in den Orts­tei­len Kaning-Bach, Mit­ter­berg sowie im Stadt­be­reich von Raden­thein ver­schärft haben. Ziel der Maß­nah­men ist die Wie­der­her­stel­lung geord­ne­ter Abfluss­ver­hält­nis­se. Kon­kret geplant sind Anpas­sun­gen der Abfluss­pro­fi­le, der Bau von geschie­be­bin­den­den Wer­ken sowie Sohl­si­che­run­gen. Ein wesent­li­cher Fokus liegt zudem auf der Wild­holz­be­wirt­schaf­tung und der Schaf­fung von Reten­ti­ons­räu­men für Geschie­be, um besie­del­te Berei­che vor Muren­ab­gän­gen und Über­flu­tun­gen zu bewah­ren. Dani­el Fell­ner betont, dass sol­che Inves­ti­tio­nen in die Prä­ven­ti­on uner­läss­lich sind, da Natur­er­eig­nis­se sta­tis­tisch immer häu­fi­ger und inten­si­ver auf­tre­ten. Die tech­nisch fun­dier­ten Lösun­gen sol­len den natür­li­chen Gege­ben­hei­ten Rech­nung tra­gen und gleich­zei­tig größt­mög­li­chen Schutz bie­ten.

Schutz für wich­ti­ge Ver­kehrs­ver­bin­dun­gen

Die Umset­zung des Groß­pro­jekts ist für den Zeit­raum von 2026 bis 2028 anbe­raumt. Die Gesamt­kos­ten belau­fen sich auf rund 1,5 Mil­lio­nen Euro, die gemein­schaft­lich getra­gen wer­den: Der Bund über­nimmt mit rund 930.000 Euro den Haupt­an­teil (62 %), wäh­rend das Land Kärn­ten ins­ge­samt 375.000 Euro bei­steu­ert. Den ver­blei­ben­den Betrag von 195.000 Euro finan­ziert der Schutz­was­ser­ver­band Mill­stät­ter See. Mar­tin Gru­ber hebt her­vor, dass die­se Mit­tel nicht nur Wohn­räu­me, son­dern auch das ört­li­che Stra­ßen­netz und Güter­we­ge sichern, was die Erreich­bar­keit des länd­li­chen Rau­mes nach­hal­tig gewähr­leis­tet. Allein aus dem Stra­ßen­bau­re­fe­rat flie­ßen hier­für 75.000 Euro in das Pro­jekt. Der Hoch­was­ser­schutz am Kanin­ger­bach gilt somit als zen­tra­ler Pfei­ler der regio­na­len Sicher­heits­struk­tur und als Inves­ti­ti­on in die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung der Gemein­de.

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