Velden am Wörthersee
Der Wörthersee soll durch den neuen Dialogprozess als ökologisches Herzstück Kärntens gesichert werden.

© Gert Steinthaler

Seendialog Wörthersee

Bevöl­ke­rung ent­schei­det über See-Zukunft

Der Wörthersee steht unter Druck: Steigende Temperaturen, Uferverbauungen und intensiver Wassersport belasten das ökologische Gleichgewicht des sensiblen Ökosystems. Um den See als Lebens- und Naturraum langfristig zu sichern, starten das Wasserministerium und das Land Kärnten 2026 den „Seendialog Wörthersee“. In einem strukturierten Beteiligungsprozess mit Workshops und einer großen Online-Befragung sollen Anrainer, Gäste und Interessengruppen gemeinsam nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln.

Zusammenfassung:

Der Wörthersee ist mehr als nur ein schönes Bild. Er ist wichtig für die Wirtschaft und ein komplexes ökologisches System. Laut EU-Regeln wird er derzeit nur als mäßig eingestuft. Der See hat viele Herausforderungen, wie den Rückgang von Schilf, mehr Bootsverkehr und den Klimawandel. Deshalb muss genau untersucht werden, was dort passiert. Wasserminister Norbert Totschnig und Landesrat Daniel Fellner sagen, dass alle, die den See nutzen, miteinander sprechen müssen, um den See gut nutzen und schützen zu können.Ein Projekt basiert auf einem Plan, der 2025 veröffentlicht wird. Dieser Plan soll helfen, die Schönheit und Qualität des Sees für zukünftige Generationen zu bewahren und den See verantwortungsvoll zu nutzen. Dafür sollen Workshops und eine Online-Umfrage durchgeführt werden. Gespräche mit Interessengruppen und Organisationen beginnen bald. Im Sommer 2026 gibt es dann eine große Online-Umfrage für die Bevölkerung und Gäste. Diese Aktivitäten sollen das Bewusstsein für den Schutz des Sees stärken und die Akzeptanz von zukünftigen Plänen erhöhen.Das Projekt wird vom Bund und dem Land Kärnten finanziert. Fortschritte und Termine werden auf der Website wasseraktiv.at/seendialog und auf Social-Media-Kanälen geteilt, damit jeder, der mit dem See zu tun hat, mitreden kann. Der See ist für alle wichtig, vom Fischer bis zum Naturschützer.

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Der Wör­ther­see ist weit mehr als ein Post­kar­ten­mo­tiv – er ist ein zen­tra­ler Wirt­schafts­fak­tor und ein kom­ple­xes öko­lo­gi­sches Sys­tem, das der­zeit nach EU-Richt­li­ni­en nur als „mäßig“ ein­ge­stuft wird. Der kon­ti­nu­ier­lich stei­gen­de Nut­zungs­druck durch Schilf­rück­gang und Boots­ver­kehr sowie die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels erfor­dern eine genaue Ana­ly­se bestehen­der Ent­wick­lun­gen. Was­ser­mi­nis­ter Nor­bert Tot­sch­nig und Lan­des­rat Dani­el Fell­ner beton­ten bei der Prä­sen­ta­ti­on, dass nur ein offe­ner Dia­log zwi­schen allen Nut­zer­grup­pen ein dau­er­haf­tes Mit­ein­an­der am See ermög­li­chen kann. Das Pro­jekt baut auf einem 2025 ver­öf­fent­lich­ten Schutz- und Nut­zungs­kon­zept auf, das bereits wich­ti­ge Daten und Maß­nah­men­an­sät­ze lie­fer­te. Ziel ist es, die Schön­heit und Qua­li­tät des Sees für kom­men­de Gene­ra­tio­nen zu bewah­ren und gleich­zei­tig eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Nut­zung sicher­zu­stel­len, die Iden­ti­tät und Natur­raum glei­cher­ma­ßen schützt.

Work­shops und Online-Befra­gung geplant

Die akti­ve Ein­bin­dung der Öffent­lich­keit steht im Fokus des Seen­dia­logs. Bereits in den kom­men­den Wochen star­ten ers­te Gesprä­che mit Inter­es­sens­ver­tre­tun­gen und Orga­ni­sa­tio­nen, gefolgt von einer Serie inter­ak­ti­ver Work­shops. Ein Höhe­punkt des Pro­zes­ses wird die brei­te Online-Befra­gung von Bevöl­ke­rung und Gäs­ten im Som­mer 2026 sein. Die­se Maß­nah­men sol­len nicht nur das Bewusst­sein für eine nach­hal­ti­ge Seen­be­wirt­schaf­tung schär­fen, son­dern auch die Akzep­tanz für künf­ti­ge Kon­zep­te erhö­hen. Finan­ziert wird das Pilot­vor­ha­ben gemein­sam vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um und dem Land Kärn­ten. Um maxi­ma­le Trans­pa­renz zu gewähr­leis­ten, wer­den alle Fort­schrit­te und Ter­mi­ne auf der Platt­form wasseraktiv.at/seendialog sowie über eige­ne Social-Media-Kanä­le unter „@seendialog_woerthersee“ geteilt. So wird sicher­ge­stellt, dass jede Stim­me – vom Fischer über den Tou­ris­ti­ker bis zum Natur­schüt­zer – Gehör fin­det.

Seen­dia­log Wör­ther­see
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