Die Wohnbeihilfe NEU bedeutet eine große Entlastung insbesondere für Familien und alleinstehende ältere Personen.
Die „Wohnbeihilfe neu“ soll Haushalte mit niedrigen Einkommen bei Miete sowie Betriebs- und Heizkosten gezielt entlasten.

© AdobeStock 132456080

Sozialpolitik in Kärnten

Bilanz zur „Wohn­bei­hil­fe neu“: 19.000 Men­schen unter­stützt

Mehr als 15 Monate nach dem Start der „Wohnbeihilfe neu“ zieht das Land Kärnten Bilanz: 2025 wurden über 19.000 Menschen in knapp 15.000 Haushalten unterstützt. Laut Sozialreferentin Gaby Schaunig kommt die Hilfe gezielter an. Ein neues Monitoring liefert zudem erstmals detaillierte Daten zu Wohnkosten und Einkommen.

Kärn­ten zieht nach etwas mehr als 15 Mona­ten „Wohn­bei­hil­fe neu“ eine Zwi­schen­bi­lanz. Im Jahr 2025 wur­den über 19.000 Men­schen in knapp 15.000 Haus­hal­ten unter­stützt, dar­un­ter 3.280 Kin­der. Zu den größ­ten Grup­pen zäh­len laut Land mehr als 6.000 Haus­hal­te von Pen­sio­nis­tin­nen und Pen­sio­nis­ten mit nied­ri­gen Ein­kom­men. Die durch­schnitt­li­che monat­li­che Unter­stüt­zung liegt bei 245,23 Euro, für Betriebs­kos­ten bei rund 79 Euro. Die Reform sieht eine maxi­ma­le För­de­rung von bis zu 500 Euro pro Monat vor und berück­sich­tigt neben Mie­te auch Betriebs- und Heiz­kos­ten. Neu ist, dass auch Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer mit nied­ri­gem Ein­kom­men bei Betriebs- und Heiz­kos­ten unter­stützt wer­den kön­nen.

Fokus auf Allein­er­zie­hen­de und ein neu­es Moni­to­ring

Sozi­al­re­fe­ren­tin LHStv.in Gaby Schau­nig sieht die stärks­te Wir­kung bei Allein­er­zie­hen­den und älte­ren Men­schen: „Mit der Wohn­bei­hil­fe neu unter­stüt­zen wir jene Men­schen bes­ser, die es am drin­gends­ten brau­chen.“ Ins­ge­samt wur­den 1.503 Allein­er­zie­hen­den-Haus­hal­te unter­stützt, in denen 2.249 Kin­der leben. Je nach Haus­halts­grö­ße kann die durch­schnitt­li­che Unter­stüt­zung bei Allein­er­zie­hen­den laut Land bis zu 450 Euro monat­lich betra­gen. Gleich­zei­tig wur­de ein Moni­to­ring auf­ge­baut, das erst­mals sys­te­ma­tisch Daten zu Wohn­kos­ten, Ein­kom­men und Wohn­si­tua­ti­on erfasst. Laut Aus­wer­tung liegt die durch­schnitt­li­che Mie­te der Antrag­stel­le­rin­nen und Antrag­stel­ler in Kärn­ten bei rund 5,4 Euro pro Qua­drat­me­ter; als wach­sen­de Belas­tung wer­den stei­gen­de Betriebs­kos­ten genannt. Schau­nig: „Sozi­al­po­li­tik muss wir­ken – und sie muss wis­sen, wo sie wirkt.“

Wohn­bei­hil­fe Kärn­ten
Wei­te­re Infos
Dieser Artikel wurde durch eine von Menschen instruierte AI erstellt und von einem Menschen geprüft.

Weitere Themen