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Sozialpolitik in Kärnten
Bilanz zur „Wohnbeihilfe neu“: 19.000 Menschen unterstützt
Kärnten zieht nach etwas mehr als 15 Monaten „Wohnbeihilfe neu“ eine Zwischenbilanz. Im Jahr 2025 wurden über 19.000 Menschen in knapp 15.000 Haushalten unterstützt, darunter 3.280 Kinder. Zu den größten Gruppen zählen laut Land mehr als 6.000 Haushalte von Pensionistinnen und Pensionisten mit niedrigen Einkommen. Die durchschnittliche monatliche Unterstützung liegt bei 245,23 Euro, für Betriebskosten bei rund 79 Euro. Die Reform sieht eine maximale Förderung von bis zu 500 Euro pro Monat vor und berücksichtigt neben Miete auch Betriebs- und Heizkosten. Neu ist, dass auch Eigentümerinnen und Eigentümer mit niedrigem Einkommen bei Betriebs- und Heizkosten unterstützt werden können.
Fokus auf Alleinerziehende und ein neues Monitoring
Sozialreferentin LHStv.in Gaby Schaunig sieht die stärkste Wirkung bei Alleinerziehenden und älteren Menschen: „Mit der Wohnbeihilfe neu unterstützen wir jene Menschen besser, die es am dringendsten brauchen.“ Insgesamt wurden 1.503 Alleinerziehenden-Haushalte unterstützt, in denen 2.249 Kinder leben. Je nach Haushaltsgröße kann die durchschnittliche Unterstützung bei Alleinerziehenden laut Land bis zu 450 Euro monatlich betragen. Gleichzeitig wurde ein Monitoring aufgebaut, das erstmals systematisch Daten zu Wohnkosten, Einkommen und Wohnsituation erfasst. Laut Auswertung liegt die durchschnittliche Miete der Antragstellerinnen und Antragsteller in Kärnten bei rund 5,4 Euro pro Quadratmeter; als wachsende Belastung werden steigende Betriebskosten genannt. Schaunig: „Sozialpolitik muss wirken – und sie muss wissen, wo sie wirkt.“
Wohnbeihilfe Kärnten
Weitere Infos- Erstellt: 23.04.2026 09:00
- Update: 19.04.2026 10:39
- Quelle: www.ktn.gv.at
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