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Wasserstoffstrategie
Elektrolyseanlage in Arnoldstein startet Produktion von grünem Wasserstoff
In Arnoldstein ist am Standort der Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV) eine Elektrolyseanlage eröffnet worden, die künftig grünen Wasserstoff aus regionaler, erneuerbarer Energie produziert. In das Projekt wurden laut Land Kärnten rund 16 Millionen Euro investiert. Bei der Eröffnung waren unter anderem Energie- und Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig, die KELAG-Vorstandsmitglieder Reinhard Draxler und Danny Güthlein sowie die Bürgermeister Günther Albel und Reinhard Antolitsch. Schuschnig bezeichnete die Anlage als „wesentlichen Schritt bei der Umsetzung der Kärntner Wasserstoffstrategie“ und als Baustein des Projekts „DeCarB“ (Decarbonising Carinthian Bus Transport).
Wasserstoff für Busflotte, Wärme und Sauerstoff werden mitgenutzt
Der produzierte Wasserstoff soll in Kürze die Grundlage für Österreichs erste Wasserstoffbusflotte im Regionalverkehr bilden: Laut Angaben des Landes geht die Flotte Mitte 2026 im Villacher Regionalverkehr in Betrieb. Zusätzlich ist die Anlage in Prozesse am Standort eingebunden: Die bei der Produktion entstehende Abwärme wird in das Fernwärmenetz eingespeist, der als Nebenprodukt anfallende Sauerstoff direkt in der Müllverbrennungsanlage genutzt. „Aus erneuerbarer Energie emissionsfreien Wasserstoff für die Betankung einer Busflotte zu produzieren ist in Kärnten ab heute keine reine Theorie mehr, sondern gelebte Praxis“, sagte Schuschnig.
Kurzfakten
Standort: Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV), Arnoldstein
Investition: rund 16 Mio. Euro
Ziel: Versorgung einer Wasserstoff-Busflotte im Villacher Regionalverkehr (Start Mitte 2026)
Zusatznutzen: Abwärme ins Fernwärmenetz, Sauerstoff als Nebenprodukt für die Müllverbrennung
- Erstellt: 21.04.2026 09:00
- Update: 19.04.2026 10:30
- Quelle: www.ktn.gv.at
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