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Klimawandel-Anpassung
KLAR!-Fachtag in Millstatt
Bei der KLAR!-Fachveranstaltung in Millstatt am See haben Klimaschutz- und Gemeindereferentin LR.in Marika Lagger-Pöllinger sowie Gesundheitslandesrätin Beate Prettner den Nutzen von Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen für Kärntens Gemeinden in den Mittelpunkt gestellt. Diskutiert wurden regionale Handlungsoptionen für mehr Resilienz, insbesondere Vorsorge bei Hitze. Lagger-Pöllinger verwies darauf, dass Gemeinden die Folgen des Klimawandels „unmittelbar“ spüren und Unterstützung brauchen: „Klimawandelanpassung ist ein konkreter Beitrag zu Sicherheit, Lebensqualität und Zukunftschancen in allen Regionen Kärntens.“
Zehn KLAR!-Regionen als Partner für Maßnahmen vor Ort
Laut Land sind die KLAR!-Regionen in Kärnten seit Jahren ein wichtiges Instrument, um Schäden durch Klimafolgen zu verringern und praxistaugliche Lösungen umzusetzen. Genannt wurden unter anderem Hitzeschutz, klimafitte Wälder, die Sicherung der Wasserversorgung und der Umgang mit Extremwetter. Derzeit gibt es in Kärnten zehn KLAR!-Regionen.
Hitze als größtes klimabedingtes Gesundheitsrisiko
Prettner bezeichnete den Klimawandel als „gesundheitliche Realität“ und nannte Hitze das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko in Österreich. Als Maßnahmen führte sie den überarbeiteten Kärntner Hitzeschutzplan, ein Hitze-Warnsystem sowie Aufklärung an. Ein fixer Termin ist der Kärntner Hitzeschutztag am 10. Juni 2026. Ziel sei es, besonders gefährdete Gruppen zu schützen und die Gesundheitskompetenz zu stärken. Die KLAR!-Regionen seien dafür „unverzichtbare Partner“, um regionale Lösungen gemeinsam umzusetzen.
KLAR!-Fachveranstaltung
Fachtreffen zu Resilienz, Hitzeschutz und regionalen Anpassungsmaßnahmen.
Themenschwerpunkte: Hitzeschutz, Wasserversorgung, klimafitte Wälder, Extremwetter.
Kärnten hat aktuell zehn KLAR!-Regionen.
- Erstellt: 22.04.2026 11:00
- Update: 19.04.2026 10:42
- Quelle: www.ktn.gv.at
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