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Artenschutz
Villach fördert Umsiedelung von Wespen- und Hornissennestern
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
Wespen und Hornissen genießen oft einen unberechtigten Ruf, dabei sind sie als natürliche Schädlingsbekämpfer unverzichtbar für das ökologische Gleichgewicht. Grundsätzlich empfiehlt die Stadt Villach, die Nester nach Möglichkeit an ihrem ursprünglichen Standort zu belassen, da die Tiere bei ausbleibender Störung friedfertig agieren. Wenn sich ein Nest jedoch in kritischer Nähe zu Wohnräumen befindet oder eine Gefahr für Allergiker darstellt, ist Handeln gefragt. Die Stadt fördert in diesen Fällen die behutsame Entfernung durch qualifizierte Fachkräfte. Pro Nest wird ein Zuschuss von bis zu 216 Euro gewährt. Ziel ist es, die Zerstörung der Völker zu verhindern und stattdessen eine tierfreundliche Alternative zur Schädlingsbekämpfung zu etablieren. Damit wird sichergestellt, dass der Artenschutz auch im urbanen Bereich praktikabel bleibt.
Fachgerechte Ausführung schützt Mensch und Tier
In den vergangenen Jahren hat sich das Modell der Umsiedelung bereits vielfach bewährt. Laut Stadtrat Jabali Adeh konnten durch die Initiative zahlreiche Völker erfolgreich an Standorte verbracht werden, an denen sie ungestört weiterbestehen können. Dies sei ein aktiver Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in der Draustadt. Die Förderung greift explizit dann, wenn eine Fachperson oder ein spezialisiertes Unternehmen mit der Durchführung betraut wird, um eine fachgerechte und sichere Abwicklung zu garantieren. Interessierte Bürger können sich direkt bei der Stadtverwaltung über die genauen Bedingungen und den Ablauf informieren. Neben der finanziellen Hilfe bietet die Stadt Villach auch Beratungsgespräche an, um über das Verhalten der nützlichen Insekten aufzuklären und unnötige Ängste abzubauen.
Fördermittel für fachgerechte Umsiedlung
Weitere Infos- Erstellt: 03.05.2026 11:15
- Update: 02.05.2026 08:25
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