Modernes Verwaltungsgebäude in Kärnten als Symbol für die Reform der Landesverwaltung
Die Landesregierung ordnet die Verwaltungsstruktur neu: Ab 1. Juli soll es eine Landesamtsdirektion und zehn Abteilungen geben.

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Strukturreform

Kärn­ten baut Lan­des­ver­wal­tung um: 10 Abtei­lun­gen statt 15

Landeshauptmann Daniel Fellner und LHStv. Martin Gruber stellen die nächsten Schritte der Verwaltungsreform vor: Ab 1. Juli soll es eine Landesamtsdirektion und nur noch zehn Abteilungen geben. Bis 2031 sind 300 Planstellen weniger geplant – laut Land ohne Kündigungen, dafür mit mehr Digitalisierung und vereinfachten Förderabläufen.

Die Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung setzt ihre Struk­tur­re­form fort: Lan­des­haupt­mann Dani­el Fell­ner und LHStv. Mar­tin Gru­ber prä­sen­tier­ten in Kla­gen­furt die Ergeb­nis­se der Reform­grup­pe „Arbeits­struk­tur“. Ab 1. Juli wird die bis­he­ri­ge Abtei­lungs­land­schaft neu geord­net: Statt 15 Abtei­lun­gen soll es künf­tig eine Lan­des­amts­di­rek­ti­on und zehn Abtei­lun­gen geben. Laut Fell­ner sol­len dadurch bis 2031 rund 300 Plan­stel­len und jähr­lich etwa 25 Mil­lio­nen Euro ein­ge­spart wer­den – „ohne, dass Mit­ar­bei­ter um ihre Jobs fürch­ten müs­sen“, weil der Abbau über natür­li­che Abgän­ge erfol­gen soll. Ziel sei­en weni­ger Büro­kra­tie, mehr Effi­zi­enz und mehr Ser­vice­ori­en­tie­rung. Zusätz­lich sol­len Erläs­se in „drei­stel­li­ger Zahl“ auf Aktua­li­tät und Not­wen­dig­keit über­prüft wer­den.

För­der­we­sen, Digi­ta­li­sie­rung und neue Zustän­dig­kei­ten

Gru­ber beton­te, die Reform sol­le nicht nur intern straf­fen, son­dern auch nach außen ver­ein­fa­chen – etwa im För­der­we­sen. Geplant sind har­mo­ni­sier­te Richt­li­ni­en, stär­ker digi­tal unter­stütz­te Prüf­schrit­te und eine Dere­gu­lie­rungs-Sam­mel­no­vel­le, um Geset­ze zu ver­ein­fa­chen. Kern der Neu­or­ga­ni­sa­ti­on ist eine Auf­ga­ben­bün­de­lung: Fach­be­rei­che sol­len aus sechs Abtei­lun­gen auf vier zusam­men­ge­führt wer­den. Als Bei­spie­le nann­te Fell­ner die neue Abtei­lung 3 „Sicher­heit und Gemein­den“, in der künf­tig Kata­stro­phen­schutz, Hoch­was­ser­schutz, Strah­len­schutz, Was­ser­wirt­schaft sowie Flücht­lings­we­sen und Inte­gra­ti­on gebün­delt wer­den. Die neue Abtei­lung 4 „Kunst, Kul­tur und Gesell­schaft“ wird um Musik­schu­len, CMA sowie Gesell­schaft und Frau­en erwei­tert. Gru­ber ver­wies zudem dar­auf, dass Bil­dung brei­ter in Abtei­lung 6 abge­bil­det wird, wäh­rend Sport in Abtei­lung 1 „Gemein­wohl, Woh­nen & Inno­va­ti­on“ mit wei­te­ren För­der­be­rei­chen gebün­delt wer­den soll.

Neue Abtei­lungs­struk­tur ab 1. Juli

Abt 1 Gemein­wohl, Woh­nen & Inno­va­ti­on
Abt 2 Finan­zen und Lan­des­im­mo­bi­li­en
Abt 3 Sicher­heit und Gemein­den
Abt 4 Kunst, Kul­tur und Gesell­schaft
Abt 5 Gesund­heit und Pfle­ge
Abt 6 Bil­dung und Kin­der­schutz
Abt 7 Wirt­schafts­stand­ort
Abt 8 Umwelt, Natur­schutz und Kli­ma­schutz­ko­or­di­na­ti­on
Abt 9 Stra­ßen und Brü­cken
Abt 10 Land­wirt­schaft, Forst­wirt­schaft, Länd­li­cher Raum

Wei­te­re Infos
Dieser Artikel wurde durch eine von Menschen instruierte AI erstellt und von einem Menschen geprüft.

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