Zahlreiche ausgezeichnete Betriebe und Produzenten aus den Kategorien Landessieger, Nationensieger und Alpen-Adria-Sieger beim gemeinsamen Gruppenfoto der Mostbarkeiten-Messe 2026 im Kompetenzzentrum Zogglhof in St. Paul.
Zahlreiche ausgezeichnete Betriebe und Produzenten aus den Kategorien Landessieger, Nationensieger und Alpen-Adria-Sieger beim gemeinsamen Gruppenfoto der Mostbarkeiten-Messe 2026 im Kompetenzzentrum Zogglhof in St. Paul.

© Landespressedienst/ Erich Varh

Lavanttaler Qualitätsfest

32. Most­bar­kei­ten eröff­net — Gold aus dem Obst­gar­ten

Am Samstag, 2. Mai eröffneten Landeshauptmann Daniel Fellner und LHStv. Martin Gruber die 32. Auflage der „Mostbarkeiten“ am historischen Zogglhof in St. Paul. Die internationale Fachmesse gilt als bedeutendstes Schaufenster für bäuerliche Obstverarbeitung im Alpen-Adria-Raum und darüber hinaus. Zwei Tage lang stehen Spitzenprodukte wie Moste, Säfte und Edelbrände im Rampenlicht, die nicht nur die kulinarische Kraft des Lavanttales widerspiegeln, sondern auch die jahrzehntelange Pionierarbeit des Vereins „Mostland St. Paul“ unter Obmann Hans Köstinger würdigen.

Zusammenfassung:

Die Geschichte der Mostbarkeiten begann 1988. Heute ist es eine bekannte Marke. Der Zogglhof ist ein modernes Zentrum, wo Produzenten aus Österreich und anderen Ländern ihre Proben zur Analyse schicken. Auch aus den USA und Südafrika werden Proben eingesendet. Der Landeshauptmann betonte, wie wichtig diese Initiative für die Region ist. Dank professioneller Bewertung ist die Qualität der Produkte sehr hoch. Das ist gut für Produzenten und Konsumenten.LHStv. Martin Gruber sprach über die Bedeutung des Obstanbaus für die Umwelt. Die Bauern sichern gute Lebensmittel und pflegen die Landschaft in Kärnten. Der Zogglhof arbeitet eng mit dem Stift St. Paul zusammen. Seit 1997 hat sich der Hof stark entwickelt. Besucher können in der Galerie der Mostbarkeiten regionale Produkte probieren. Die Mostbarkeiten sind mehr als eine Messe. Sie stehen für Nachhaltigkeit und den Stolz der Region.Mehr Informationen gibt es bei den Mostbarkeiten 2026.

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Die Erfolgs­ge­schich­te der Most­bar­kei­ten begann bereits im Jahr 1988 und hat sich seit­her zu einer Mar­ke mit Welt­ruf ent­wi­ckelt. Der Zoggl­hof fun­giert heu­te als moder­nes Kom­pe­tenz­zen­trum, an das Pro­du­zen­ten aus ganz Öster­reich sowie aus Nach­bar­län­dern wie Slo­we­ni­en, Ita­li­en und der Schweiz ihre Pro­ben zur Labor­ana­ly­se und fach­li­chen Bewer­tung sen­den. Sogar Ein­rei­chun­gen aus den USA und Süd­afri­ka fan­den bereits den Weg ins Lavant­tal. Lan­des­haupt­mann Fell­ner beton­te bei der Eröff­nung, dass die­se Initia­ti­ve der „Herz­schlag der Regio­na­li­tät“ sei und bewie­sen habe, wie durch Aus­dau­er und ech­te Lei­den­schaft ein gan­zes Tal auf­blü­hen kann. Durch pro­fes­sio­nel­le Prä­mie­run­gen wur­de die Qua­li­tät bäu­er­li­cher Pro­duk­te über Jahr­zehn­te hin­weg auf ein inter­na­tio­na­les Top-Niveau geho­ben, was heu­te sowohl Pro­du­zen­ten als auch Kon­su­men­ten unmit­tel­bar zugu­te­kommt.

Bewah­rung der wert­vol­len Kärnt­ner Kul­tur­land­schaft

LHStv. Mar­tin Gru­ber hob beson­ders die öko­lo­gi­sche Bedeu­tung des Obst­baus her­vor. Die Arbeit der Bau­ern siche­re nicht nur erst­klas­si­ge Lebens­mit­tel, son­dern leis­te einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zur Pfle­ge der Kärnt­ner Kul­tur­land­schaft, ins­be­son­de­re durch den Erhalt der prä­gen­den Streu­obst­wie­sen im Lavant­tal. Dass der Zoggl­hof heu­te als Dreh­schei­be fun­giert, ist auch der engen Koope­ra­ti­on mit dem Stift St. Paul zu ver­dan­ken, wel­ches das his­to­ri­sche Gut 1997 zur Ver­fü­gung stell­te. Seit­her hat sich der Hof zur Schnitt­stel­le zwi­schen Tra­di­ti­on und Moder­ne gewan­delt. Neben der Prä­mie­rung bie­tet die „Gale­rie der Most­bar­kei­ten“ den Besu­chern die Mög­lich­keit, die Viel­falt der Regi­on unmit­tel­bar zu ver­kos­ten. Die Most­bar­kei­ten sind somit weit mehr als eine Mes­se – sie sind ein Sym­bol für geleb­te Nach­hal­tig­keit und den Stolz einer Regi­on, die ihre Wur­zeln kennt und die­se erfolg­reich in die Zukunft trägt.

Most­bar­kei­ten 2026
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