Geschafft: Nach 300 Kilometern erreichen die Radsportler Grado und feiern ihr erfolgreiches Finish.
Geschafft: Nach 300 Kilometern erreichen die Radsportler Grado und feiern ihr erfolgreiches Finish.

© Patrick Sommeregger-Baurecht

Alpen-Adria-Abenteuer

Fuga300: In einem Tag vom Groß­glock­ner an die Adria

Vom 19. bis 21. Juni 2026 findet mit der „Fuga300“ eines der faszinierendsten Rad-Events des Alpenraums statt. Das Konzept ist so simpel wie herausfordernd: Die Teilnehmer starten am Fuße des Großglockners in Heiligenblut und legen an nur einem Tag die rund 300 Kilometer lange Strecke bis an die obere Adria nach Grado zurück. Was als private Ausfahrt begann, hat sich längst zu einem Kult-Event entwickelt, das die landschaftliche Vielfalt von den Kärntner Hochalpen über das Gailtal bis hin zu den Weinreben des Friaul auf unvergleichliche Weise verbindet.

Zusammenfassung:

Die Fuga300 ist eine Fahrradtour von Heiligenblut in Österreich nach Grado in Italien. Sie findet vom 19. bis 21. Juni 2026 statt. Der Haupttag der Tour ist der Samstag, während sich die Teilnehmer am Freitag in Heiligenblut vorbereiten und informieren. Der Start erfolgt morgens, und die Route führt durch Kärnten, über Spittal an der Drau und Villach, in Richtung italienische Grenze. Die Strecke ist 300 Kilometer lang und überwiegend flach, was ein schnelles Tempo ermöglicht. Es geht durch verschiedene Klimazonen, von kühler Bergluft bis zur Hitze in der Ebene von Aquileia.Die Tour ist ein Gemeinschaftserlebnis ohne Zeitmessung. Es geht um das gemeinsame Ankommen und die Unterstützung in der Gruppe. Es gibt Verpflegungsstationen mit regionalem Essen und italienischem Kaffee. Nach der Ankunft in Grado am Samstag erwartet die Teilnehmer ein verdientes Bad im Meer und eine gemeinsame Feier. Der Sonntag ist für Erholung und die Rückreise nach Kärnten im Shuttlebus vorgesehen. Für viele Teilnehmer ist die Tour mehr als nur eine sportliche Herausforderung; es ist eine emotionale Reise, die die historische Verbindung der Alpen-Adria-Region erlebbar macht. Die Plätze sind begrenzt und schnell ausgebucht.

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Der eigent­li­che Fahr­tag ist der Sams­tag, wäh­rend der Frei­tag ganz im Zei­chen der Akkli­ma­ti­sie­rung und des Brie­fings im hoch­al­pi­nen Hei­li­gen­blut steht. Pünkt­lich zur Mor­gen­däm­me­rung fällt dort der Start­schuss für die „Flucht“ (ita­lie­nisch: fuga) Rich­tung Süden. Die Rou­te führt die Rad­sport­ler zunächst durch das Obe­re Möll­tal tal­aus­wärts, bevor es über Spit­tal an der Drau und das Unte­re Gail­tal in Rich­tung der ita­lie­ni­schen Gren­ze geht. Trotz der beein­dru­cken­den Distanz von 300 Kilo­me­tern ist die Stre­cke so gewählt, dass sie nach der anfäng­li­chen Abfahrt aus den Ber­gen ten­den­zi­ell flach aus­läuft, was ein hohes Tem­po in der Grup­pe ermög­licht. Den­noch for­dern die Aus­dau­er­leis­tung und die wech­seln­den kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen – von der küh­len Berg­luft bis zur medi­ter­ra­nen Hit­ze in der Ebe­ne von Aqui­leia – den Teil­neh­mern alles ab.

Gemein­schafts­er­leb­nis statt Zeit­neh­mung

Das Beson­de­re an der Fuga300 ist der Ver­zicht auf eine klas­si­sche Zeit­neh­mung; im Vor­der­grund steht das gemein­sa­me Ankom­men und die gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung in der Grup­pe. Unter­wegs sor­gen sorg­fäl­tig geplan­te Labe­sta­tio­nen für die nöti­ge Ener­gie, wobei die Ver­pfle­gung von kärnt­ne­risch-def­tig bis hin zu ita­lie­ni­schen Kaf­fee­spe­zia­li­tä­ten reicht. Nach der Ankunft im son­ni­gen Gra­do am Sams­tag­abend war­tet auf die Fah­rer das ver­dien­te Bad im Meer, gefolgt von einer gemein­sa­men Finis­her-Fei­er. Der Sonn­tag dient der Rege­ne­ra­ti­on und der orga­ni­sier­ten Rück­rei­se im Shut­tle­bus zurück nach Kärn­ten. Für vie­le Teil­neh­mer ist die­se Fahrt nicht nur eine sport­li­che Prü­fung, son­dern eine emo­tio­na­le Rei­se, die die his­to­ri­sche Ver­bun­den­heit der Alpen-Adria-Regi­on im Sat­tel erleb­bar macht. Die begrenz­ten Start­plät­ze sind auf­grund des fami­liä­ren Cha­rak­ters meist weit im Vor­aus aus­ge­bucht.

Fuga300
Hei­li­gen­blut bis Gra­do
19. – 21. Juni 2026
Von der Kai­ser – Franz – Josefs – Höhe auf rund 2500m geht‘s quer durch Kärn­ten, nach Tar­vis und wei­ter nach Gemo­na über­wie­gend berg­ab bis nach Gra­do, an der Adria.

Start & Ziel:
Groß­glock­ner (2550m) – Gra­do

Durch­schnitts-Geschwin­dig­keit:
 33km/h

Die wich­tigs­ten Stre­cken­mar­kie­run­gen sind:
Hei­li­gen­blut — Wink­lern — Spit­tal an der Drau — Vil­lach — Tar­vis — durch das Kanal­tal wei­ter nach Gemo­na — Civi­da­le — Aqui­leia — Gra­do
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