Matthias Geislinger, Adrian Geislinger, Sandra Gressl, Landeshauptmann Daniel Fellner, Bürgermeister Dieter Dohr, Benjamin Geislinger und Cornelius Geislinger (v. l.) bei der Eröffnung des Solarparks am Firmengelände in Bad St. Leonhard.
Matthias Geislinger, Adrian Geislinger, Sandra Gressl, Landeshauptmann Daniel Fellner, Bürgermeister Dieter Dohr, Benjamin Geislinger und Cornelius Geislinger (v. l.) bei der Eröffnung des Solarparks am Firmengelände in Bad St. Leonhard.

© LPD Kärnten/Bachhiesl

Solar-Großprojekt

Fir­ma Geis­lin­ger über­dacht Park­plät­ze für die Ener­gie­wen­de

Die Maschinenbaufirma Geislinger setzt am Standort Bad St. Leonhard einen massiven Meilenstein in Richtung Energieunabhängigkeit und Klimaschutz. Am 24.06.2026 luden Landeshauptmann Daniel Fellner und Geschäftsführer Adrian Geislinger im Beisein von Bürgermeister Dieter Dohr zur feierlichen Eröffnung des neuen Solarparks. Das Besondere an diesem Großprojekt: Für die Gewinnung von grünem Strom wurde kein einziger Quadratmeter wertvoller Naturfläche versiegelt. Stattdessen nutzt das familiengeführte Traditionsunternehmen die bestehenden Mitarbeiter-Parkplätze und funktionierte sie mit einer großflächigen Photovoltaik-Überdachung zu einem modernen Öko-Kraftwerk um.

Zusammenfassung:

Eine neue Solaranlage im Lavanttal beeindruckt mit ihrer Technologie. Die Anlage ist 2.800 Quadratmeter groß und kann 627,45 kWp Strom erzeugen. Damit kann das Unternehmen etwa 30 Prozent seines Strombedarfs selbst decken. Geschäftsführer Adrian Geislinger ist stolz darauf und plant, die Anlage in Zukunft weiter auszubauen, um noch mehr Energie selbst zu produzieren.Daniel Fellner, der Landeshauptmann, nennt die Solaranlage ein gutes Beispiel für den Wirtschaftsstandort Kärnten. Investitionen in erneuerbare Energien sind wichtig für den Klimaschutz und für die zukünftige Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der Region.Die Firma ist tief in der Region verwurzelt und spielt eine wichtige Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg von Bad St. Leonhard. Das Maschinenbauunternehmen beschäftigt weltweit 900 Mitarbeiter, davon 500 in Bad St. Leonhard. Die Hauptstandorte sind in Salzburg und Kärnten. Bei einer Führung konnten Gäste die modernen Produktionsstätten besichtigen, in denen komplexe Bauteile für Schiffe, Windkraftanlagen und Bagger hergestellt werden.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Das tech­no­lo­gi­sche Aus­maß der neu­en Anla­ge im Lavant­tal ist beein­dru­ckend. Auf einer Gesamt­flä­che von knapp 2.800 Qua­drat­me­tern erzeu­gen die Solar­pa­nee­le künf­tig eine maxi­ma­le Spit­zen­leis­tung von 627,45 kWp. „Durch die­se Inves­ti­ti­on kön­nen wir ab sofort rund 30 Pro­zent unse­res gesam­ten Strom­be­darfs direkt am Stand­ort durch sau­be­re Pho­to­vol­ta­ik decken“, erklär­te Geschäfts­füh­rer Adri­an Geis­lin­ger sicht­lich stolz. Dies sei jedoch erst der Anfang, denn wei­te­re Aus­bau­schrit­te sei­en bereits fest ein­ge­plant, um den Anteil der aut­ar­ken Eigen­ver­sor­gung in den kom­men­den Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich in die Höhe zu schrau­ben. Lan­des­haupt­mann Dani­el Fell­ner wür­dig­te die Initia­ti­ve als Mus­ter­bei­spiel für den Wirt­schafts­stand­ort: „Inves­ti­tio­nen in erneu­er­ba­re Ener­gie stär­ken nicht nur den Kli­ma­schutz, son­dern sichern lang­fris­tig die Ver­sor­gungs­si­cher­heit, Wett­be­werbs­fä­hig­keit und damit den gesam­ten Wirt­schafts­stand­ort Kärn­ten.“

Dop­pel­nut­zung von Flä­chen als Zukunfts­mo­dell für die Indus­trie

Wie tief ver­wur­zelt das Unter­neh­men in der Regi­on ist, unter­strich Bür­ger­meis­ter Die­ter Dohr, der die Fami­lie Geis­lin­ger als „Herz­schlag unse­rer Gemein­de in Sachen Wirt­schaft und erneu­er­ba­rer Tech­no­lo­gien“ bezeich­ne­te. Der Betrieb gilt als Haupt­mo­tor für den wirt­schaft­li­chen Erfolg der Ort­schaft Bad St. Leon­hard, an dem allein rund 500 Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt sind. Ins­ge­samt zählt das welt­weit agie­ren­de Maschi­nen­bau­un­ter­neh­men 900 Beschäf­tig­te in fünf Län­dern, wobei sich die bei­den Kern­stand­or­te im Inland in Salz­burg (Hall­wang) und Kärn­ten befin­den. Abge­run­det wur­de der fest­li­che Eröff­nungs­akt durch eine exklu­si­ve Werks­füh­rung durch die moder­nen Pro­duk­ti­ons­stät­ten. Hier fer­tigt die Beleg­schaft hoch­kom­ple­xe Kupp­lun­gen, Dämp­fer, Wel­len und spe­zia­li­sier­te Antriebs­strang­lö­sun­gen, die rund um den Glo­bus in rie­si­gen Schif­fen, moder­nen Wind­kraft­an­la­gen oder schwe­ren Bag­gern zum Ein­satz kom­men.

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