Großes Teilnehmerfeld bei der 61. Auflage: Über 200 Schwimmer machten sich von der Faaker-See-Insel auf den Weg ins Strandbad.
Großes Teilnehmerfeld bei der 61. Auflage: Über 200 Schwimmer machten sich von der Faaker-See-Insel auf den Weg ins Strandbad.

© www.oewr-kaernten.at

Wasserrettung Faaker See

61. Blau­es Band vom Faa­ker See

Der Faaker See wurde am Sonntag, 2. August wieder zur imposanten Naturarena für eines der beliebtesten Volksschwimmen des Landes: Über 200 Athleten stellten sich der traditionellen, rund 750 Meter langen Distanz von der Faaker-See-Insel bis ins Ziel im Gemeindestrandbad Faak am See. Das von der Österreichischen Wasserrettung (ÖWR) Einsatzstelle Faaker See organisierte Event feierte seine bereits 61. Auflage und erinnert seit Jahrzehnten an den 1964 im Dienst verunglückten Rettungstaucher Harald Bader. Den Gesamtsieg und das begehrte „Blaue Band“ sicherte sich heuer Nikolaus Dittrich in einer starken Zeit von 9:27 Minuten.

Zusammenfassung:

Beim Schwimmwettbewerb am Faaker See starteten Einzel- und Dreier-Teams nach einer Sicherheitseinweisung um 10:00 Uhr. Rettungsschwimmer sorgten für Sicherheit auf der gesamten Strecke. Beate Prettner, eine Politikerin, schwamm begeistert mit. Die Wasserrettung in Kärnten ist wichtig für Sicherheit und Gesundheit und arbeitet das ganze Jahr über ehrenamtlich.Nach dem Wettkampf bekamen die Teilnehmer im Strandbad Getränke und Snacks. Bei der Siegerehrung um 12:00 Uhr erhielten die schnellsten Schwimmer und die besten Teams Pokale und Medaillen. Auch der jüngste und älteste Teilnehmer wurden geehrt. Daniel Fleischhacker und sein Team wurden für ihre Arbeit bedankt.Die Wasserrettung ist nicht nur am Faaker See aktiv, sondern auch in anderen Gebieten, wie von Arnoldstein bis ins Rosental. Sie führen Tauch- und Wildwassereinsätze durch und suchen nach Vermissten. Außerdem bieten sie Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung an, was für die Sicherheit an Kärntens Seen wichtig ist. Der Wettbewerb trägt den Namen Blaues Band vom Faaker See.

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Der Start­schuss für die Ein­zel- und 3er-Team-Schwim­mer fiel nach der obli­ga­to­ri­schen Sicher­heits­un­ter­wei­sung und dem Insel­trans­fer pünkt­lich um 10:00 Uhr direkt auf der Faa­ker-See-Insel. Ent­lang der gesam­ten Frei­was­ser-Stre­cke sorg­ten die Ret­tungs­schwim­mer für lücken­lo­se Sicher­heit im Was­ser. In Ver­tre­tung von Sport­re­fe­rent Lan­des­haupt­mann Dani­el Fell­ner war Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner vor Ort und absol­vier­te die 750 Meter als begeis­ter­te Hob­by­sport­le­rin selbst. „Die Was­ser­ret­tung ist eine unver­zicht­ba­re Säu­le für die Sicher­heit und Gesund­heit an Kärn­tens Gewäs­sern. Mit enor­mem ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment sor­gen die Ein­satz­kräf­te nicht nur bei Bewer­ben wie dem ‚Blau­en Band‘ für Sicher­heit, son­dern ste­hen das gan­ze Jahr über rund um die Uhr für Men­schen in Not bereit“, zoll­te Prett­ner den Hel­fern ihren Respekt.

Von Arnold­stein bis ins Rosen­tal: Das brei­te Ein­satz­ge­biet der Was­ser­ret­tung

Nach dem schweiß­trei­ben­den Ziel­sprint wur­den alle Teil­neh­men­den im Strand­bad mit Erfri­schungs­ge­trän­ken und Snacks ver­sorgt. Bei der fei­er­li­chen Sie­ger­eh­rung um 12:00 Uhr erhiel­ten nicht nur die Schnells­ten aller Alters­klas­sen (von Kin­der 1 bis Mas­ters 60+) sowie die bes­ten Drei­er-Teams ihre ver­dien­ten Poka­le und Medail­len, son­dern es wur­den tra­di­tio­nell auch der jüngs­te und der ältes­te Teil­neh­mer mit einem Ehren­ge­schenk aus­ge­zeich­net. Dank­sa­gun­gen gab es auch für das Team rund um Ein­satz­stel­len­lei­ter Dani­el Fleisch­ha­cker. Die Ein­satz­stel­le Faa­ker See ist weit über den See hin­aus aktiv – ihr Bereich erstreckt sich von Arnold­stein bis Feis­tritz im Rosen­tal. Neben Tauch- und Wild­was­ser­ein­sät­zen sowie Ver­miss­ten­su­chen leis­tet die Was­ser­ret­tung vor allem in der Schwimm- und Ret­tungs­schwimm­aus­bil­dung einen unschätz­ba­ren Bei­trag zur Prä­ven­ti­on an Kärn­tens Seen.

61. Blau­es Band vom Faa­ker See
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