Ein Fest der Rekorde: Mehr als 400.000 Besucher machten den 81. Villacher Kirchtag zu einer beispiellosen Feier des Brauchtums.
Ein Fest der Rekorde: Mehr als 400.000 Besucher machten den 81. Villacher Kirchtag zu einer beispiellosen Feier des Brauchtums.

© Marta Gillner

Brauchtum, Stimmung und Kulinarik

Das war der 81. Vil­la­cher Kirch­tag

Eine Woche voller Brauchtum, Tanz und Geselligkeit ging am Sonntag mit dem traditionellen Familienkirchtag zu Ende: Der 81. Villacher Kirchtag verwandelte Kärntens zweitgrößte Stadt sieben Tage lang in Österreichs stimmungsvollste Festarena. Die Organisatoren rund um Kirchtagsobfrau Gerda Sandriesser konnten eine durchwegs fulminante Bilanz ziehen: Über 400.000 Besucher strömten in die Innenstadt, um bei Kirchtagssuppe, Riesenrad-Fahrten und Musik das größte Brauchtumsfest des Landes gebührend zu feiern.

Zusammenfassung:

Der Villacher Kirchtag bot in diesem Jahr viele aufregende Veranstaltungen. Es gab klassische Ereignisse wie ein feierliches Hochamt, eine Modenschau und einen Blauchlichtkirchtag. Eine neue Attraktion feierte ebenfalls ihre Premiere: die erste Kirchtags-Ruderregatta auf der Drau zwischen Villach und Klagenfurt. Der Höhepunkt war der traditionelle Trachtenfestzug am Samstag, bei dem etwa 2.000 Trachtenträger in der Innenstadt präsent waren. Für Erfrischung bei heißem Wetter sorgte das beliebte Kirchtagsbier.Die Sicherheit auf dem Fest war sehr hoch. Eine Gewitterfront stellte die Organisatoren kurz auf die Probe, aber dank schneller Warnungen konnte der Rathausplatz rechtzeitig geräumt werden. Nach einer kurzen Pause ging das Feiern weiter.Der Kirchtag stand auch im Zeichen der Wohltätigkeit. Mitglieder der Villacher Bauerngman verkauften Kirchtagsherzen und sammelten Spenden für die Kärntner Kindlkassa, um in Not geratenen Familien zu helfen. Kulinarisch kamen die Besucher durch die traditionelle Villacher Kirchtagssuppe mit Reindling auf ihre Kosten.Nach einem erfolgreichen Abschluss freuen sich die Stadt und die Veranstalter bereits auf das nächste Jahr, wenn der Kirchtag wieder stattfindet.

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Das Pro­gramm hielt heu­er gleich meh­re­re glanz­vol­le High­lights bereit: Neben Klas­si­kern wie dem fei­er­li­chen Hoch­amt, der Mode­schau oder dem Blau­licht­kirch­tag fei­er­te am Mitt­woch eine neue Attrak­ti­on ihre Pre­mie­re – die ers­te Kirch­tags-Ruder­re­gat­ta auf der Drau zwi­schen Vil­lach und Kla­gen­furt. Den abso­lu­ten Höhe­punkt bil­de­te am Sams­tag schließ­lich der tra­di­tio­nel­le Trach­ten­fest­zug: Knapp 2.000 Trach­ten­trä­ger aus dem gesam­ten Alpen-Adria-Raum mach­ten die Innen­stadt zu einer unver­gleich­li­chen Kulis­se aus Far­ben, Tra­di­ti­on und Stolz. Für die pas­sen­de Erfri­schung bei hei­ßen Som­mer-Tem­pe­ra­tu­ren war eben­falls gesorgt – allein in den ers­ten vier Tagen flos­sen rund 90.000 Liter des belieb­ten Kirch­tags­biers durch die Zapf­häh­ne.

Rei­bungs­lo­se Räu­mung bei Sturm­bö­en bewies hohes Sicher­heits­ni­veau

Auch hin­ter den Kulis­sen funk­tio­nier­te das Fest auf höchs­tem Niveau. Stadt­po­li­zei­kom­man­dant Oberst Erich Lon­der und Stadt­mar­ke­ting-Chef Pierre Bech­ler zogen eine äußerst posi­ti­ve Sicher­heits­bi­lanz: Erst­mals kam eine gemein­sa­me Sicher­heits­zen­tra­le zum Ein­satz, in der Ver­tre­ter von Poli­zei, Feu­er­wehr, Rotem Kreuz und Behör­den mit 26 moderns­ten Kame­ras zusam­men­ar­bei­te­ten. Dies ermög­lich­te ein vor­aus­schau­en­des Han­deln – wie etwa am Frei­tag­nach­mit­tag, als eine stür­mi­sche Gewit­ter­front den Ver­an­stal­tern eine kur­ze Belas­tungs­pro­be bescher­te. Der Rat­haus­platz wur­de dank zügi­ger War­nun­gen via AT-Alert vor­sorg­lich geräumt, ehe das Fei­ern nach kur­zen Auf­räum­ar­bei­ten unbe­schwert wei­ter­ge­hen konn­te.

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Neben Tanz, Fahr­ge­schäf­ten und Gesel­lig­keit stand auch heu­er der Wohl­tä­tig­keits­ge­dan­ke im Mit­tel­punkt der Fei­er­lich­kei­ten: Die Mit­glie­der der Vil­la­cher Bau­erng­man sam­mel­ten durch den Ver­kauf der begehr­ten Kirch­tags­her­zen wie­der beacht­li­che Spen­den für die Kärnt­ner Kindl­kas­sa. Damit wird unver­schul­det in Not gera­te­nen Fami­li­en in der Regi­on rasch und unbü­ro­kra­tisch gehol­fen. Kuli­na­risch durf­te natür­lich auch der tra­di­tio­nel­le Genuss nicht zu kurz kom­men: Tau­sen­de Por­tio­nen der berühm­ten Vil­la­cher Kirch­tags­sup­pe mit Reind­ling wur­den in den Gast­gär­ten und Brauch­tums­lo­ka­len ser­viert. Nach dem erfolg­rei­chen Fina­le bli­cken Stadt und Ver­an­stal­ter bereits vol­ler Vor­freu­de auf das nächs­te Jahr, wenn die Drau­stadt wie­der zum größ­ten Brauch­tums­fest des Lan­des lädt.

81. Vil­la­cher Kirch­tag
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