Auch mit dem Rad erlebbar: die Kärntner Weinstraße
Auch mit dem Rad erlebbar: die Kärntner Weinstraße

© Stabentheiner

Wein, Radfahren und Slow Food

Kärnt­ner Wein­stra­ße neu gedacht

Ein flächendeckendes Rebenmeer sucht man in Kärnten vergebens – stattdessen setzt Österreichs sonniger Süden auf landschaftliche Abwechslung und hochkarätiges „vinophiles Inselhopping“. Rund um die Herzogstadt St. Veit an der Glan, die Landeshauptstadt Klagenfurt, das Lavanttal und das Jauntal hat sich in den vergangenen Jahren eine der dynamischsten Weinregionen des Landes formiert. Mit der offiziellen Präsentation der Kärntner Weinstraße stellt die Tourismusregion Mittelkärnten das heimische Schaffen in den vier Weinfarben Rot, Weiß, Rosé und Orange nun gezielt ins Rampenlicht.

Zusammenfassung:

Ein neues Online-Angebot zeigt Weingüter, Genussläden und Gastgeber in Kärnten. Die Kärntner Weinstraße hat derzeit 22 verschiedene Weingüter, vom großen Weingut Taggenbrunn bis zu kleinen Hobby-Weinbauern. Es gibt auch sechs spezielle Geschäfte, darunter die Kärntner Gesamtvinothek in Goggerwenig, und ausgewählte Unterkünfte. Die Region hat eine lange Weinbautradition, insbesondere im Lavanttal und Sittersdorf.Tourismus-Manager Gunter Brandstätter will, dass mehr Menschen Kärnten im Herbst und Frühjahr besuchen, auch wegen des Weins. Die Weinstraße ist ein wichtiger Teil dieser Idee. Es gibt vier Radtouren, die Weingüter mit Sehenswürdigkeiten verbinden. Außerdem passen die Angebote gut zu den bestehenden Slow-Food-Reisegebieten in Mittelkärnten, Klagenfurt und Südkärnten. Mit Weinwandertagen, einer Hop-on-hop-off-Weintour am Längsee und buchbaren Genuss-Paketen will die Region auch außerhalb des Sommers neue Besucher anziehen.

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Das Herz­stück der neu­en Initia­ti­ve bil­det eine zen­tra­le Online-Platt­form, die Win­zer, Genuss­lä­den und wein­af­fi­ne Gast­ge­ber gebün­delt prä­sen­tiert. Aktu­ell umfasst die Kärnt­ner Wein­stra­ße 22 Wein­bau­be­trie­be unter­schied­lichs­ter Grö­ßen­ord­nung – vom pro­mi­nen­ten Wein­gut Tag­gen­brunn mit über 40 Hekt­ar Reb­flä­che bis hin zu pas­sio­nier­ten Neben­er­werbs­win­zern. Hin­zu kom­men sechs spe­zia­li­sier­te Genuss­lä­den, wie etwa Kärn­tens Gesamt­vi­no­thek in der Gel­te­rei in Gog­ger­we­nig, sowie aus­ge­wähl­te Beher­ber­gungs­be­trie­be. Auch his­to­risch hat die Regi­on viel zu bie­ten: Wäh­rend das Lavant­tal als Wie­ge des moder­nen Kärnt­ner Wein­baus gilt, wird in Sit­ters­dorf bereits seit über 1.000 Jah­ren gekel­tert – als ein­zi­ge Kärnt­ner Gemein­de trägt sie sogar eine Wein­trau­be im Wap­pen.

Rad­of­fen­si­ve und buch­ba­re Genuss­pa­ke­te für die Neben­sai­son

„Wein soll ein zusätz­li­ches Motiv sein, um Kärn­ten zu besu­chen – beson­ders im Herbst und Früh­jahr“, betont Gun­ter Brand­stät­ter, Geschäfts­füh­rer der Tou­ris­mus­re­gi­on Mit­tel­kärn­ten. Um den Wein­bau noch stär­ker mit der Regi­on zu ver­knüp­fen, ist die Wein­stra­ße ein zen­tra­ler Bau­stein der regio­na­len Rad­of­fen­si­ve: Vier eigens ent­wi­ckel­te Rad­tou­ren ver­bin­den die Wein­gü­ter direkt mit kul­tu­rel­len Sehens­wür­dig­kei­ten und Erleb­nis­sen. Zudem ergänzt das kura­tier­te Ange­bot per­fekt die bestehen­den Slow-Food-Tra­vel-Regio­nen in Mit­tel­kärn­ten („Markt­platz Mit­tel­kärn­ten“), Kla­gen­furt und Süd­kärn­ten. Mit For­ma­ten wie Wein­wan­der­ta­gen, der belieb­ten Hop-on-hop-off-Wein­tour am Läng­see und buch­ba­ren Genuss­pa­ke­ten will die Regi­on auch außer­halb der Som­mer-Hoch­sai­son neue Näch­ti­gungs­im­pul­se set­zen.

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