Unterm Strich deutlich günstiger: Eine neue ICCT-Studie belegt die Gesamtkostenvorteile von Elektrofahrzeugen gegenüber Verbrennern.
Unterm Strich deutlich günstiger: Eine neue ICCT-Studie belegt die Gesamtkostenvorteile von Elektrofahrzeugen gegenüber Verbrennern.

© Energieagentur Tirol / punkt.agency

Mobilität

Neue Stu­die bestä­tigt kla­ren Kos­ten­vor­teil von E‑Autos

Elektrofahrzeuge sind längst nicht mehr nur die klimaschonendere, sondern in vielen Fahrzeugsegmenten bereits die finanziell klügere Wahl. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des renommierten International Council on Clean Transportation (ICCT). Unter Berücksichtigung von Anschaffung, Ladeenergie und Wartung zahlen Besitzer von Elektroautos über die Gesamtlaufzeit bis zu ein Drittel weniger als für vergleichbare Benzin- oder Dieselmodelle. Experten der Energieagentur Tirol unterstreichen zudem die überragende Energieeffizienz des E-Antriebs im Vergleich zu fossilen Verbrennern.

Zusammenfassung:

Der Text beschreibt, warum Elektroautos oft günstiger sind. Die wichtigsten Gründe sind, dass die Preise für Batterien sinken, Elektromotoren sehr energieeffizient sind und die Wartungskosten niedriger sind. Wenn man alle Kosten zusammenzählt, sind Elektroautos oft billiger als Autos mit Verbrennungsmotor, erklärt der Experte Thomas Geisler. Elektroautos können mit der gleichen Energiemenge etwa dreimal so weit fahren. Außerdem wird der CO2-Ausstoß um bis zu 79 Prozent reduziert, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien stammt.Der Markt für Elektroautos wächst stark. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 wurden in Österreich 47.133 Elektroautos neu zugelassen, ein Anstieg von 49 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der letzten acht Jahre. Immer mehr private Haushalte interessieren sich für Elektroautos. Ihr Anteil an Neuzulassungen stieg im zweiten Quartal 2026 auf 37 Prozent. Auch das Ladenetz wächst: In Tirol und Salzburg gibt es einen öffentlichen Ladepunkt pro fünf Elektroautos, was diese Regionen in Österreich zu Spitzenreitern macht.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Haupt­trei­ber für den Kos­ten­vor­teil sind kon­ti­nu­ier­lich sin­ken­de Bat­te­rie­prei­se, die hohe Ener­gie­ef­fi­zi­enz des Elek­tro­mo­tors sowie deut­lich gerin­ge­re Instand­hal­tungs­kos­ten. „Wer die Anschaf­fungs­kos­ten, den Ener­gie­be­darf und die lau­fen­den Betriebs­kos­ten gemein­sam betrach­tet, fährt mit einem E‑Auto in vie­len Fäl­len bereits güns­ti­ger“, betont E‑Mobilitätsexperte Tho­mas Geis­ler. Mit der glei­chen Ener­gie­men­ge legen Stro­mer rund drei­mal so vie­le Kilo­me­ter zurück wie Ver­bren­ner. Wird der Fahr­strom zudem aus erneu­er­ba­ren Quel­len bezo­gen, redu­zie­ren sich die Treib­haus­gas­emis­sio­nen über die gesam­te Lebens­dau­er um bis zu 79 Pro­zent.

Boom im Pri­vat­markt: Zulas­sungs­zah­len auf Rekord­kurs

Der finan­zi­el­le und öko­lo­gi­sche Vor­teil spie­gelt sich auch in den aktu­el­len Markt­zah­len wider: Laut der Öster­rei­chi­schen Leit­stel­le für Elek­tro­mo­bi­li­tät wur­den in den ers­ten sie­ben Mona­ten des Jah­res 2026 bereits 47.133 Elek­tro­au­tos neu zuge­las­sen – ein Plus von 49 Pro­zent gegen­über dem Acht­jah­res­schnitt. Beson­ders stark wächst das Inter­es­se pri­va­ter Haus­hal­te: Ihr Anteil an den E‑Neuzulassungen klet­ter­te im zwei­ten Quar­tal 2026 auf 37 Pro­zent (im Ver­gleich zu 24 Pro­zent im Jahr 2024). Par­al­lel dazu wächst das Lade­netz flä­chen­de­ckend: Mit etwa einem öffent­li­chen Lade­punkt pro fünf E‑Autos nimmt bei­spiels­wei­se Tirol gemein­sam mit Salz­burg eine Spit­zen­po­si­ti­on im öster­reich­wei­ten Infra­struk­tur-Ver­gleich ein.

Elek­tro­mo­bi­li­tät in Kärn­ten
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