Fließgewässer im wissenschaftlichen Fokus: Beim Fachabend der Kärntner Seenforschung standen Flusskrebse, Huchen und aquatische Neozoen im Zentrum.
Fließgewässer im wissenschaftlichen Fokus: Beim Fachabend der Kärntner Seenforschung standen Flusskrebse, Huchen und aquatische Neozoen im Zentrum.

© Kärntner Institut für Seenforschung

Kärntens Flüsse und Bäche

50 Jah­re Gewässer­forschung

Seit mehr als fünf Jahrzehnten werden die Gewässer Kärntens wissenschaftlich akribisch untersucht und in ihrer ökologischen Entwicklung begleitet. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kärntner Instituts für Seenforschung sowie der Veröffentlichung des Jubiläums-Seenberichts (40. Ausgabe) lud das Land zu einem hochkarätigen Vortragsabend im Kärntner Landesarchiv. Nachdem im Juni die Seen im Mittelpunkt gestanden hatten, widmeten sich die Fachleute diesmal den Kärntner Fließgewässern.

Zusammenfassung:

In Kärnten sind die Seen und Flüsse wichtig für die Natur. Seit über 50 Jahren forscht das Kärntner Institut für Seenforschung, um diese Gewässer zu schützen. Bei einer Veranstaltung wurden Vorträge gehalten, die über Flusskrebse, den Fisch Huchen und fremde Tierarten in Kärntens Gewässern informierten. Experten diskutierten, wie wichtig es ist, die Gewässer zu überwachen, um heimische Arten zu schützen und auf fremde Einflüsse schnell reagieren zu können. Die Forschung hilft dabei, unsere Wasserressourcen zu schützen.

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„Unse­re Seen und Flüs­se prä­gen Kärn­ten und sind wert­vol­le Lebens­räu­me, die wir für kom­men­de Gene­ra­tio­nen erhal­ten wol­len. Seit mehr als 50 Jah­ren lie­fert uns die Kärnt­ner Seen­for­schung dafür das nöti­ge Wis­sen und die wich­ti­gen Grund­la­gen für kon­kre­te Ent­schei­dun­gen im Gewäs­ser­schutz“, unter­strich Umwelt­re­fe­ren­tin Lan­des­rä­tin Mari­ka Lag­ger-Pöl­lin­ger im Rah­men der Ver­an­stal­tung. Das Jubi­lä­um bot den pas­sen­den Rah­men, um die bahn­bre­chen­de Arbeit der For­schen­den sicht­bar zu machen und drän­gen­de Zukunfts­the­men vor den Vor­hang zu holen.

Vor­trä­ge über Fluss­kreb­se, Huchen und gebiets­frem­de Tier­ar­ten

Im Mit­tel­punkt des Abends stan­den Fach­vor­trä­ge über die Situa­ti­on der hei­mi­schen Fluss­kreb­se, den Bestand des Huchens in Öster­reich sowie das Auf­tre­ten von Neo­zoen in Kärn­te­ner Gewäs­sern. Im Anschluss dis­ku­tier­te eine hoch­ka­rä­tig besetz­te Exper­ten­run­de inten­siv über aqua­ti­sche Neo­zoen – also nicht hei­mi­sche bzw. gebiets­frem­de Tier­ar­ten – und deren Aus­wir­kun­gen auf das öko­lo­gi­sche Gleich­ge­wicht. Die Prä­sen­ta­tio­nen ver­deut­lich­ten ein­drucks­voll, wie essen­zi­ell eine kon­ti­nu­ier­li­che Gewäs­se­rü­ber­wa­chung ist, um hei­mi­sche Arten nach­hal­tig zu schüt­zen und auf inva­si­ve Ein­flüs­se recht­zei­tig reagie­ren zu kön­nen.

KIS — Kärnt­ner Insti­tut für Seen­for­schung
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