Naturvermittlung direkt am Radweg: Der neue Schauwald in Nötsch informiert über 19 Baumarten und testet deren Widerstandskraft gegen den Klimawandel.
Naturvermittlung direkt am Radweg: Der neue Schauwald in Nötsch informiert über 19 Baumarten und testet deren Widerstandskraft gegen den Klimawandel.

© Büro LRin Lagger-Pöllinger

Wald der Zukunft

Neu­er Schau­wald in Nötsch macht Kli­ma­an­pas­sung erleb­bar

Wie verändern Hitze und Trockenheit unsere Wälder und welche Baumarten kommen mit den Folgen des Klimawandels am besten zurecht? Das neue Projekt „Naturpark Wald – Von klein auf klimafit“ in Nötsch im Gailtal gibt Antworten auf diese zentralen Zukunftsfragen. Naturparkreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger präsentierte den artenreichen Schauwald heute gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Altersberger, Grundbesitzer Jürgen Fischer und Vertretern des Naturparks Dobratsch der Öffentlichkeit. Die Schaufläche verknüpft wissenschaftliches Monitoring der Naturverjüngung mit moderner Naturvermittlung für Erholungssuchende und Schulklassen.

Zusammenfassung:

Der Klimawandel verändert unsere Umwelt. Es ist wichtig zu sehen, welche Bäume gut damit zurechtkommen. Der Schauwald zeigt das auf eine gute Weise. Er liegt an einem beliebten Radweg von Nötsch zur Almwirtschaft in der Schütt. Dort wachsen 19 verschiedene Baumarten und viele Sträucher. Ein Monitoring wird schauen, wie gut sie Hitze und Trockenheit aushalten.Der Schauwald bietet auch Erholung. Es gibt fünf Infopunkte, die über das Ökosystem, Naturverjüngung und Klimaschutz informieren. Außerdem gibt es eine neue Raststation zum Ausruhen. Die Landwirtschaftliche Fachschule Stiegerhof macht bis 2027 kurze Videos über die Pflanzen. Besucher können die Videos dann per QR-Code anschauen.

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„Der Kli­ma­wan­del ver­än­dert unse­re Umwelt spür­bar. Umso wich­ti­ger ist es zu beob­ach­ten, wel­che Baum­ar­ten mit den geän­der­ten Bedin­gun­gen gut zurecht­kom­men, und die­ses Wis­sen anschau­lich auf­zu­be­rei­ten. Der Schau­wald ver­bin­det Kli­ma­wan­del­an­pas­sung, Arten­viel­falt und Bil­dung auf vor­bild­li­che Wei­se“, hob LRin Mari­ka Lag­ger-Pöl­lin­ger her­vor. Die Flä­che direkt am belieb­ten Rad­weg von Nötsch zur Alm­wirt­schaft in der Schütt besticht durch eine bemer­kens­wer­te natür­li­che Viel­falt: Ins­ge­samt 19 ver­schie­de­ne Baum­ar­ten sowie zahl­rei­che Strauch­ar­ten wach­sen hier im Rah­men natür­li­cher Ver­jün­gungs­pro­zes­se auf. Ein Moni­to­ring doku­men­tiert künf­tig deren Wider­stands­kraft gegen som­mer­li­che Hit­ze- und Dür­re­pe­ri­oden.

Neue Rast­sta­ti­on für Rad­fah­rer und Wan­de­rer direkt am Rad­weg

Neben wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen bie­tet der Schau­wald auch hohen Erho­lungs­wert. Fünf Infor­ma­ti­ons­stel­len in Form der cha­rak­te­ris­ti­schen Dobratsch-Sil­hou­et­te klä­ren über die Auf­ga­ben des Öko­sys­tems, die Natur­ver­jün­gung und den Kli­ma­schutz auf. Zudem lädt eine neu errich­te­te Rast­sta­ti­on zum Ver­wei­len ein. Ein beson­de­rer päd­ago­gi­scher Impuls kommt von der Land­wirt­schaft­li­chen Fach­schu­le (LFS) Stie­ger­hof: Schü­ler erar­bei­ten bis zum Früh­som­mer 2027 infor­ma­ti­ve Kurz­vi­de­os zu den Baum- und Strauch­ar­ten, die Besu­cher künf­tig direkt vor Ort per QR-Code auf den Schau­ta­feln abru­fen kön­nen.

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