Mach dich sichtbar Kärntner Zivilschutzverband
Die Kinder aus dem Kindergarten Feistritz im Rosental lernten bei einer Aktion des Kärntner Zivilschutzverbands spielerisch, warum Sichtbarkeit im Straßenverkehr lebenswichtig ist.

© Kärntner Zivilschutzverband

Prävention

Dun­kel­heit? Nebel? Jetzt heißt’s: sicht­bar blei­ben!

Nebelschwaden am Morgen, frühe Dämmerung am Nachmittag und viele, die mit dunkler Kleidung zur Arbeit, in die Schule oder zum Sport unterwegs sind. Gerade jetzt ist die Gefahr besonders hoch, im Straßenverkehr übersehen zu werden.

Zusammenfassung:

Im Dunkeln können wir viel schlechter sehen, bis zu 80 Prozent weniger. Trotzdem fahren viele Autofahrer oft zu schnell und sehen Fußgänger erst spät. Das ist gefährlich. Der Zivil­schutz­verband Kärnten hat eine Kampagne gestartet, um darauf aufmerksam zu machen.Es ist wichtig, im Straßenverkehr gut sichtbar zu sein. Dunkle Kleidung kann gefährlich sein, weil Autofahrer uns erst spät sehen. Helle Kleidung ist besser und Reflektoren sind am besten. Sie können dafür sorgen, dass man schon aus 160 Metern Entfernung gesehen wird.Reflektoren gibt es in vielen Formen, wie Clips oder Bänder, die z.B. an Jacken oder Rucksäcken befestigt werden können. Diese kleinen Dinge sind günstig und erhöhen die Sicherheit deutlich.Es ist wichtig, Straßen nur an sichereren Stellen zu überqueren und Blickkontakt mit Autofahrern zu suchen. Erst gehen, wenn man sicher gesehen wurde.Der Zivil­schutz­verband Kärnten nutzt große Bildschirme in der Stadt, um auf die Gefahren und die Bedeutung der Sichtbarkeit aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit Kindergärten fördern sie auch, dass Kinder über Sichtbarkeit lernen. Die Kampagne „Sichtbar ist sicher“ soll Menschen daran erinnern, im Herbst und Winter im Straßenverkehr sichtbar und sicher zu sein.

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Was vie­len nicht bewusst ist: Bei Dun­kel­heit redu­ziert sich unse­re Wahr­neh­mung um bis zu 80 Pro­zent. Trotz­dem sind vie­le Auto­fah­rer was ihr Tem­po betrifft, noch im „Som­mer­mo­dus“ und damit zu schnell unter­wegs. Die Fol­ge: Fuß­gän­ger wer­den oft erst im aller­letz­ten Moment erkannt. Ein ech­tes Sicher­heits­ri­si­ko, dem der Zivil­schutz­ver­band Kärn­ten nun mit sei­ner aktu­el­len Kam­pa­gne ent­ge­gen­wirkt.

Sicht­bar ist sicher 

Schwar­ze Jacken, graue Hoo­dies, dunk­le Jeans gehö­ren für vie­le im Herbst und Win­ter zur klas­si­schen Gar­de­ro­be. Im Stra­ßen­ver­kehr ist die­se lei­der ein Risi­ko. Ein dun­kel geklei­de­ter Mensch taucht für Auto­fah­rer erst aus 25 bis 30 Metern Ent­fer­nung auf. Das ist ein Wim­pern­schlag.

Hel­le Klei­dung ist da schon bes­ser und erhöht die Sicht­bar­keit auf rund 50 Meter Distanz. Doch erst Reflek­to­ren machen den gro­ßen Unter­schied. Mit ihnen wird man auf bis zu 160 Metern sicht­bar. Das kann im ent­schei­den­den Moment lebens­ret­tend sein.  Ein klei­nes Extra an Sicht­bar­keit, ein gro­ßes Plus an Sicher­heit.

Reflek­to­ren sind smar­ter Selbst­schutz

Wer bei Reflek­to­ren nur an Leucht­bän­der denkt, liegt falsch. Es gibt heu­te sty­li­sche Vari­an­ten für Jacken, Ruck­sä­cke, Schu­he oder Bikes. Ob reflek­tie­ren­der Clip, Patch oder Ruck­sack­band – sol­che Mini-Tools kos­ten kaum etwas, machen dich aber im dunk­len Stra­ßen­ver­kehr zum Hin­gu­cker im bes­ten Sinn.

Wich­tig bleibt trotz­dem:

  • Stra­ße nur an gesi­cher­ten Stel­len que­ren
  • Blick­kon­takt mit Auto­fah­rern suchen
  • Erst gehen, wenn klar ist: Ich wur­de gese­hen

Sicher­heits­in­fos auch im Stadt­bild

Mit sei­ner aktu­el­len Sicher­heits­kam­pa­gne nutzt der Kärnt­ner Zivil­schutz­ver­band u.a. digi­ta­le Außen­wer­be­flä­chen,  um genau die­se Bot­schaf­ten sicht­bar zu machen. Auf gro­ßen Screens, mit star­ken Kon­tras­ten und einer kla­ren Aus­sa­ge. So errei­chen sie die Men­schen dort, wo es zählt: direkt im Ver­kehrs­ge­sche­hen.

„Beson­ders jetzt im Herbst und Win­ter ist es für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer essen­zi­ell, sicht­bar zu sein. Des­halb wol­len wir mit unse­rer Kam­pa­gne auf den LED-Walls die Men­schen direkt in der Situa­ti­on errei­chen, in der die­ses Bewusst­sein wich­tig ist — im Stra­ßen­ver­kehr“, betont Chris­toph Ster­benz, Lan­des­se­kre­tär vom Kärnt­ner Zivil­schutz­ver­band.

Beglei­tend zu die­ser Kam­pa­gne gibt es auch wei­te­re Aktio­nen, unter ande­rem eine Initia­ti­ve des Zivil­schutz-Gemein­de­lei­ters Mar­tin Sit­ter in Feis­tritz im Rosen­tal. Gemein­sam mit dem ört­li­chen Kin­der­gar­ten hat er ein Pro­jekt gestar­tet, bei dem Kin­der Ver­su­che zum The­ma Sicht­bar­keit durch­ge­führt haben. Mit viel Spaß und Enga­ge­ment waren die Kin­der dabei und haben nicht nur Neu­es gelernt, son­dern auch ihre Erfah­run­gen und das erlern­te Wis­sen (sowie die Leucht­bän­der und ‑Wes­ten) als Mul­ti­pli­ka­to­ren mit nach Hau­se genom­men.

„Sicht­bar ist sicher“ – die Kam­pa­gne des Zivil­schutz­ver­bands Kärn­ten auf den LED-Walls von moni­tor­wer­bung macht auf die Gefah­ren in der dunk­len Jah­res­zeit auf­merk­sam.

© Kärnt­ner Zivil­schutz­ver­band

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