Ende April erfolgte der Spatenstich für das Elektrolysewerk am Gelände der Kärntner Restmüllverwertung in Arnoldstein.
Ende April erfolgte der Spatenstich für das Elektrolysewerk am Gelände der Kärntner Restmüllverwertung in Arnoldstein.

© Kelag/Henry Welisch

In Arnoldstein:

Ers­te Erzeu­gungs­an­la­ge für grü­nen Was­ser­stoff in Kärn­ten

In Arnoldstein ensteht derzeit das erste Elektrolysewerk für grünen Wasserstoff in Kärnten. Die nötige Energie dafür liefert das Verbrennungswerk der Kärnten Restmüllverwertung. Ab 2026 soll serienmäßig grüner Wasserstoff für 36 Busse im Raum Villach produziert werden.

Zusammenfassung:

Ende April wurde in Arnoldstein mit dem Bau der ersten Anlage für grünen Wasserstoff in Kärnten begonnen. Diese Anlage wird auf dem Gelände der Kärntner Restmüllverwertung errichtet. Dort wird aus erneuerbarer Energie umweltfreundlicher Wasserstoff produziert. Die erzeugte Wärme aus der Müllverbrennung wird für Fernwärme, Strom und Dampf genutzt und unterstützt die Wasserstoffproduktion.Das Projekt nennt sich DeCarB und wird vom Land Kärnten in Zusammenarbeit mit Partnern wie Kelag, Gutmann, Postbus und Verkehrsverbund umgesetzt. Die Elektrolyseanlage soll Ende 2025 fertig sein, und ab Mai 2026 wird sie regelmäßig Wasserstoff liefern.Insgesamt werden dann 36 Busse in Villach und im Stadtverkehr mit Wasserstoff betrieben. Diese Busflotte wird die erste ihrer Art in Österreich sein.

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Ende April fand in Arnold­stein der Spa­ten­stich für Kärn­tens ers­te Erzeu­gungs­an­la­ge für grü­nen Was­ser­stoff statt. Damit wur­de ein wich­ti­ger Schritt gesetzt, die­se Res­sour­ce künf­tig regio­nal zu Pro­du­zie­ren und für den Stand­ort Kärn­ten zu nut­zen. Gebaut wird die Pro­duk­ti­ons­an­la­ge auf dem Gelän­de der Kärnt­ner Rest­müll­ver­wer­tungs GmbH, wo in Zukunft aus erneu­er­ba­rer Ener­gie emis­si­ons­frei­er Was­ser­stoff pro­du­ziert wird. Die Rest­müll­ver­wer­tung ver­ar­bei­tet den gesam­ten Rest­müll Kärn­tens durch Ver­bren­nen bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren. Die dabei ent­ste­hen­de Wär­me wird für die Erzeu­gung von Fern­wär­me, Strom und Dampf genutzt und bie­tet damit die per­fek­te Grund­la­ge für die Erzeu­gungs­an­la­ge.

36 Was­ser­stoff­bus­se ab 2026

Die Anla­ge ist Teil des Pro­jek­tes „DeCarB – Decar­bo­ni­s­ing Car­in­thi­an Bus Trans­port“, das vom Land Kärn­ten in Zusam­men­ar­beit mit den Part­nern Kelag, Gut­mann, Post­bus und Ver­kehrs­ver­bund umge­setzt wird. Letz­te­re zeich­net feder­füh­rend auch für die Errich­tung der Elek­tro­ly­se­an­la­ge ver­ant­wort­lich. Die Gesamt­an­la­ge soll bis Ende 2025 auf­ge­baut sein und nach einer inten­si­ven Test­pha­se ab Mai 2026 seri­en­mä­ßig grü­nen Was­ser­stoff lie­fern. Ins­ge­samt wird Post­bus im Regio­nal­ver­kehr in Vil­lach 35 was­ser­stoff­be­trie­be­ne Bus­se ein­set­zen. Zusätz­lich wird ein wei­te­rer Was­ser­stoff­bus im Stadt­ver­kehr fah­ren. Damit wer­den 36 was­ser­stoff­be­trie­be­ne Bus­se als ers­te Was­ser­stoff-Flot­te Öster­reichs im Ein­satz sein.

Was­ser­stoff-Bus­flot­te Kärn­ten
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