Männer mit familiärer Vorbelastung (wenn z.B. Vater, Bruder, Onkel an Prostatakrebs erkrankt sind) sind ab 40 zur Früherkennung aufgerufen.
Männer mit familiärer Vorbelastung (wenn z.B. Vater, Bruder, Onkel an Prostatakrebs erkrankt sind) sind ab 40 zur Früherkennung aufgerufen.

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Männergesundheit im Fokus:

Ers­te „Lan­ge Nacht der Uro­lo­gie“ am 10. Novem­ber 2025

Der November steht traditionell ganz im Zeichen der Männergesundheit. Mit der Aktion „Loose Tie“ setzt die Österreichische Krebshilfe Kärnten ab morgen wieder ein deutliches Zeichen und ruft Männer in ganz Kärnten zur rechtzeitigen Prostatakrebs-Vorsorge auf. Ein Appell, der am 10. November 2025 bei der erstmals stattfindenden „Langen Nacht der Urologie“ zusätzlich unterstrichen wird.

Zusammenfassung:

Bei der ersten Langen Nacht der Urologie in Österreich öffnen 45 Arztpraxen und Kliniken ihre Türen von 17.00 bis 21.00 Uhr. Männer über 45 Jahre, besonders der Jahrgang 1980, können ohne Anmeldung eine Prostata-Untersuchung machen lassen. Diese Aktion wird von der Österreichischen Krebshilfe, dem Berufsverband österreichischer Urologen und der Österreichischen Gesellschaft für Urologie organisiert.Prostatakrebs ist der häufigste Krebs bei Männern in Österreich mit etwa 7.500 neuen Fällen jährlich. In Kärnten sind es etwa 514 Männer pro Jahr. Früherkennung ab 45 Jahren ist wichtig, weil Prostatakrebs im Frühstadium keine Symptome zeigt. Ein früh erkannter Krebs ist besser behandelbar.Die Untersuchung umfasst ein Gespräch mit einem Facharzt und die Bestimmung des PSA-Wertes durch eine Blutprobe. Die oft gefürchtete Tastuntersuchung ist nicht immer notwendig und wird individuell entschieden. In Kärnten machen drei Arztpraxen mit.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Bei der ers­ten „Lan­gen Nacht der Uro­lo­gie“ öff­nen 45 uro­lo­gi­sche Ordi­na­tio­nen und Kli­ni­ken in ganz Öster­reich zwi­schen 17.00 und 21.00 Uhr ihre Türen. Män­ner ab 45 – heu­er vor allem der Jahr­gang 1980 – kön­nen ohne vor­he­ri­ge Anmel­dung ihren ers­ten Pro­statach­eck durch­füh­ren las­sen. Getra­gen wird die Initia­ti­ve von der Öster­rei­chi­schen Krebs­hil­fe, dem Berufs­ver­band Öster­rei­chi­scher Uro­lo­gen und der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Uro­lo­gie.

Häu­figs­te Krebs­art bei Män­nern

Pro­sta­ta­krebs ist mit jähr­lich rund 7.500 Neu­erkran­kun­gen die häu­figs­te Krebs­er­kran­kung bei Män­nern in Öster­reich. In Kärn­ten sind jedes Jahr durch­schnitt­lich 514 Män­ner neu davon betrof­fen. Mehr als 5.000 Kärnt­ner leben mit einem Pro­sta­ta­kar­zi­nom. Pro­sta­ta­kar­zi­no­me sind mit einem Anteil von 27% aller Krebs­er­kran­kun­gen in Kärn­ten die häu­figs­te Krebs­er­kran­kung bei Män­nern. „Im Früh­sta­di­um ver­ur­sacht Pro­sta­ta­krebs kei­ne Sym­pto­me, genau des­halb sind nach­hal­ti­ge Früh­erken­nungs­maß­nah­men ab dem 45. Lebens­jahr so wich­tig“, betont der Vize­prä­si­dent der Öster­rei­chi­schen Krebs­hil­fe Kärn­ten, Medi­zi­nal­rat Univ.-Prof. Dr. Peter Lind. „Ein früh­zei­tig erkann­ter Pro­sta­ta­krebs ist wesent­lich bes­ser the­ra­pier­bar. Wer an die­sem Abend zu uns kommt, macht den ent­schei­den­den ers­ten Schritt.“

Früh­erken­nung unkom­pli­ziert und fach­lich fun­diert

Der Pro­statach­eck umfasst eine fach­ärzt­li­che Ana­mne­se und Bera­tung sowie die Bestim­mung des PSA-Werts (pro­sta­ta­spe­zi­fi­sches Anti­gen) aus einer Blut­pro­be. Ob die ver­meint­lich „gefürch­te­te“ Tast­un­ter­su­chung erfor­der­lich ist, ent­schei­det die medi­zi­ni­sche Fach­kraft im Indi­vi­du­al­fall. Die Lan­ge Nacht der Uro­lo­gie wird öster­reich­weit umge­setzt, in Kärn­ten öff­nen drei Ordi­na­tio­nen ihre Türen.

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