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Sprachoper
ESKALATIONSMASCHINEN
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
Die Sprachoper setzt sich intensiv mit der Eskalation als ultimative sprachliche Praxis auseinander. Ziel dieser Strategien ist die größtmögliche Emotionalisierung auf dem schnellstmöglichen Weg, um Ressentiments jenseits von Argumenten zu schüren. Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung werden dabei Lawinen von Verachtung losgetreten, die durch die Aufmerksamkeitsökonomie der sozialen Medien befeuert werden. Das Ensemble, bestehend aus Isabella Händler, Suse Lichtenberger und Lisa Schrammel, macht diese abgründigen Dynamiken mittels einer sprachmusikalischen Performance unmittelbar erlebbar. Begleitet von der Live-Musik von Clara Luzia werden die rhetorischen Muster dekonstruiert und der Lächerlichkeit preisgegeben. Die Produktion macht deutlich, wie Narrative mit hohen Click-Raten die Gesellschaft spalten. Es ist ein künstlerischer Versuch, die „Radikalisierungsmaschinen“ (Julia Ebner) zu entlarven und den gesellschaftlichen Diskurs durch die Mittel des Spotts und der musikalischen Analyse wieder auf eine reflektierte Ebene zu heben.
ESKALATIONSMASCHINEN — Eine Sprachoper
Weitere Termine: 9., 10. und 11. April 2026
Beginn: jeweils um 20 Uhr
- Erstellt: 04.04.2026 11:04
- Update: 28.03.2026 21:42
- Wann & Wo?
- Klagenfurt Stadt
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