Sprachmusikalische Analyse: Das Ensemble von „ESKALATIONSMASCHINEN“ dekonstruiert rechtsextreme Narrative.
Sprachmusikalische Analyse: Das Ensemble von „ESKALATIONSMASCHINEN“ dekonstruiert rechtsextreme Narrative.

© www.flyingopera.at

Sprachoper

ESKALATIONS­MASCHINEN

Wie funktionieren die Radikalisierungsmaschinen unserer Zeit? Die neue Produktion von FLYING OPERA, „ESKALATIONSMASCHINEN“, nimmt die rhetorischen Strategien der extremen Rechten unter die Lupe. Bernd Liepold-Mosser (Text & Regie) und die Musikerin Clara Luzia haben eine Sprachoper geschaffen, die jenseits von Fakten die Mechanismen von Emotionalisierung und Shitstorms dekonstruiert. Ein Abend über die Gefährlichkeit moderner Algorithmen und die Macht der Vorurteile.

Zusammenfassung:

Die Sprachoper Eskalationsmaschinen behandelt, wie Sprache genutzt wird, um Emotionen schnell zu verstärken und Vorurteile ohne Argumente zu verbreiten. In sozialen Medien führt dies zu Aufmerksamkeit und Spaltung der Gesellschaft. Ein Ensemble, begleitet von Livemusik, zeigt diese negativen Dynamiken auf eine künstlerische Weise. Dabei werden sprachliche Muster dekonstruiert und lächerlich gemacht. Ziel ist es, radikale Mechanismen zu entlarven und den gesellschaftlichen Diskurs durch Spott und musikalische Analyse auf eine nachdenkliche Ebene zu bringen. Die Premiere ist am 8. April 2026 im Architektur Haus Kärnten in Klagenfurt. Es gibt weitere Vorstellungen am 9., 10. und 11. April 2026, jeweils um 20 Uhr.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Die Sprach­oper setzt sich inten­siv mit der Eska­la­ti­on als ulti­ma­ti­ve sprach­li­che Pra­xis aus­ein­an­der. Ziel die­ser Stra­te­gien ist die größt­mög­li­che Emo­tio­na­li­sie­rung auf dem schnellst­mög­li­chen Weg, um Res­sen­ti­ments jen­seits von Argu­men­ten zu schü­ren. Unter dem Deck­man­tel der frei­en Mei­nungs­äu­ße­rung wer­den dabei Lawi­nen von Ver­ach­tung los­ge­tre­ten, die durch die Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie der sozia­len Medi­en befeu­ert wer­den. Das Ensem­ble, bestehend aus Isa­bel­la Händ­ler, Suse Lich­ten­ber­ger und Lisa Schram­mel, macht die­se abgrün­di­gen Dyna­mi­ken mit­tels einer sprach­mu­si­ka­li­schen Per­for­mance unmit­tel­bar erleb­bar. Beglei­tet von der Live-Musik von Cla­ra Luzia wer­den die rhe­to­ri­schen Mus­ter dekon­stru­iert und der Lächer­lich­keit preis­ge­ge­ben. Die Pro­duk­ti­on macht deut­lich, wie Nar­ra­ti­ve mit hohen Click-Raten die Gesell­schaft spal­ten. Es ist ein künst­le­ri­scher Ver­such, die „Radi­ka­li­sie­rungs­ma­schi­nen“ (Julia Ebner) zu ent­lar­ven und den gesell­schaft­li­chen Dis­kurs durch die Mit­tel des Spotts und der musi­ka­li­schen Ana­ly­se wie­der auf eine reflek­tier­te Ebe­ne zu heben.

ESKALATIONSMASCHINEN — Eine Sprach­oper
ARCHITEKTUR HAUS KÄRNTEN | St. Vei­ter Ring 10, 9020 Kla­gen­furt
Mitt­woch, 08. April 2026 | 20:00 Uhr
Pre­mie­re: 8. April 2026
Wei­te­re Ter­mi­ne: 9., 10. und 11. April 2026
Beginn: jeweils um 20 Uhr
Wei­te­re Infos

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