Der Wildschadensfonds bietet Unterstützungsleistungen bei der Deckung von Schäden durch Wildtierarten.
Der Wildschadensfonds bietet Unterstützungsleistungen bei der Deckung von Schäden durch Wildtierarten.

© Generiert mit Gemini / Google AI

Wildschadensfonds 2025

Hälf­te aller Wild­schä­den durch Fisch­ot­ter

Das Kuratorium des Kärntner Wildschadensfonds hat über die aktuellen Anträge entschieden. Insgesamt werden heuer rund 276.000 Euro an Unterstützungsleistungen für Schäden durch geschützte Wildtiere ausbezahlt. Wie Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber bekannt gab, entfallen fast 50 Prozent der Schäden allein auf den Fischotter. Auch Wolf und Biber verursachten hohe Kosten in der Land- und Forstwirtschaft.

Zusammenfassung:

Der Fonds bietet finanzielle Hilfe bei Schäden durch Tiere wie Bären, Wölfe, Luchse oder Biber. In einer aktuellen Sitzung wurden über 150 Anträge behandelt. Am meisten Schaden verursacht der Fischotter mit gemeldeten Schäden von über 130.000 Euro. Davon gehen etwa 94.000 Euro als Unterstützung an die Betroffenen. Der Otter ist für etwa 47 Prozent der Schäden verantwortlich. Martin Gruber meint, dass die Regelungen zur Bestandskontrolle wichtig sind. Der Fonds stellt insgesamt etwa 276.000 Euro bereit, um Verluste in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei auszugleichen.Der Wolf steht auf dem zweiten Platz für Schäden mit über 100.000 Euro. Im Jahr 2025 wurden 127 Nutztiere getötet und noch mehr verletzt oder vermisst. Seit 2022 gab es über 600 Maßnahmen, um Wölfe zu vertreiben. Auch der Biber sorgt für Probleme. Dieses Jahr wurden 63.000 Euro ausgezahlt. Die Biberpopulation wächst, und es gibt eine neue Regelung, um Dämme zu entfernen und Tiere leichter zu entnehmen. Gruber sagt, dass ohne diese Maßnahmen die Schäden noch größer wären.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Der Fonds bie­tet finan­zi­el­le Hil­fe bei Schä­den durch Tier­ar­ten wie Bär, Wolf, Luchs oder Biber. In der aktu­el­len Sit­zung wur­den über 150 Anträ­ge behan­delt. Wie schon im Vor­jahr ver­ur­sacht der Fisch­ot­ter die meis­ten Schä­den: Die gemel­de­te Scha­dens­sum­me liegt bei über 130.000 Euro, wovon rund 94.000 Euro als Unter­stüt­zung an die Betrof­fe­nen flie­ßen. Damit ist der Otter für etwa 47 Pro­zent aller heu­er ver­zeich­ne­ten Schä­den ver­ant­wort­lich. Für Mar­tin Gru­ber bestä­tigt die­se Bilanz die Not­wen­dig­keit der gel­ten­den Ver­ord­nung zur Bestands­re­gu­lie­rung, da die Ein­grif­fe ange­sichts der hohen Zah­len gerecht­fer­tigt sei­en. Ins­ge­samt stellt der Fonds heu­er rund 276.000 Euro bereit, um die Ver­lus­te in Land­wirt­schaft, Forst­wirt­schaft und Fische­rei abzu­fe­dern.

Biber-Popu­la­ti­on wächst wei­ter

An zwei­ter Stel­le der Scha­dens­bi­lanz steht der Wolf mit über 100.000 Euro ver­ur­sach­ter Scha­dens­sum­me. Im Jahr 2025 wur­den 127 Nutz­tie­re getö­tet, zehn ver­letzt und wei­te­re 187 nach Angrif­fen als ver­misst gemel­det. Die Situa­ti­on bleibt dyna­misch, was auch die über 600 doku­men­tier­ten Ver­grä­mungs­schrit­te seit 2022 bele­gen. Auch der Biber sorgt zuneh­mend für Kon­flik­te: Hier gelan­gen heu­er 63.000 Euro zur Aus­zah­lung. Da die Popu­la­ti­on wei­ter wächst, wur­de im März eine neue Ver­ord­nung beschlos­sen, die sowohl die Ent­fer­nung von Däm­men als auch die Ent­nah­me von Tie­ren erleich­tert. Gru­ber betont, dass ohne die­se selek­ti­ven Ein­grif­fe die Scha­dens­mel­dun­gen noch weit­aus dras­ti­scher aus­fal­len wür­den.

Wild­scha­den­fonds
Wei­te­re Infos

Weitere Themen