Forstexpertin in einem Kärntner Wald neben gestapeltem Rundholz an einem sonnigen Tag
Klare Forderung: Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen in Expertise

© Wolfgang Jannach

Kärntner Forstverbände:

„Hand­lungs­fä­hig blei­ben“ statt mehr Büro­kra­tie

Alle maßgeblichen Kärntner Forstverbände treten erstmals gemeinsam auf. Beim Forstlichen Informationstag am 21. Mai 2026 auf Schloss Krastowitz fordern sie weniger Überregulierung und mehr Vertrauen in die Expertise der Forstleute. Aktive Waldbewirtschaftung sei Voraussetzung für Klimafitness, Schutzfunktionen und die Nutzung von Holz als CO₂-Speicher.

Zusammenfassung:

Die Kärntner Forstverbände organisieren erstmals gemeinsam einen Informationstag. Dieser findet am 21. Mai 2026 auf Schloss Krastowitz in Klagenfurt statt. Thema sind nachhaltige Waldbewirtschaftung, Klimafitness und Holz als CO₂-Speicher. Sie betonen, dass aktives Waldmanagement für den Klimaschutz wichtig ist. Zu viel Bürokratie und EU-Regeln könnten die Arbeit erschweren.Seit 1990 sind 400 Millionen Tonnen CO₂ im Wald und 80 Millionen Tonnen in Holzprodukten gespeichert. Dadurch tragen sie zum Klimaschutz bei. In Kärnten gibt es 29.000 Arbeitsplätze im Forstbereich und eine Wertschöpfung von 3,6 Milliarden Euro. Eine Stilllegung von 10 % der Waldflächen in Österreich könnte 27.000 Arbeitsplätze gefährden. Christian Benger sagt, dass entschlossenes Handeln gegen den Klimawandel notwendig ist. Anmeldung zum Informationstag ist beim LFI Kärnten möglich.

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Die Kärnt­ner Forst­ver­bän­de tre­ten erst­mals geschlos­sen auf und set­zen beim Forst­li­chen Infor­ma­ti­ons­tag 2026 am 21. Mai (10–16 Uhr) auf Schloss Krasto­witz in Kla­gen­furt einen Schwer­punkt auf nach­hal­ti­ge Bewirt­schaf­tung, Kli­ma­fit­ness und Holz als CO₂-Spei­cher. Die Ver­bän­de beto­nen: Akti­ves Wald­ma­nage­ment sei kein Gegen­satz zum Kli­ma­schutz, son­dern Grund­la­ge dafür. Gleich­zei­tig war­nen sie vor zuneh­men­der Über­re­gu­lie­rung durch zusätz­li­che Nach­weis­pflich­ten und EU-Vor­ga­ben. Ziel müs­se sein, die Forst­wirt­schaft „hand­lungs­fä­hig“ zu hal­ten, damit Wäl­der ihre Schutz‑, Wirt­schafts- und Erho­lungs­funk­tio­nen erfül­len kön­nen.

CO₂-Bilanz, Jobs und War­nung vor Still­le­gung

Die Forst- und Holz­wirt­schaft ver­weist auf mess­ba­re Kli­ma­wir­kun­gen: Seit 1990 sei­en rund 400 Mil­lio­nen Ton­nen CO₂ zusätz­lich im Wald gebun­den und wei­te­re 80 Mil­lio­nen Ton­nen in Holz­pro­duk­ten gespei­chert wor­den; durch Sub­sti­tu­ti­on fos­si­ler Roh­stof­fe erge­be sich laut Aus­sendung eine Gesamt­ent­las­tung von rund 900 Mil­lio­nen Ton­nen CO₂-Äqui­va­len­ten. Johan­nes Thurn-Vals­as­si­na (Kärnt­ner Forst­ver­ein) sagt: „Die­ses Sys­tem der nach­hal­ti­gen Wald­be­wirt­schaf­tung führt zu vor­rats­rei­chen Wäl­dern, lang­fris­ti­ger CO₂-Spei­che­rung und ermög­licht durch Holz­ver­wen­dung die Sub­sti­tu­ti­on kli­ma­schäd­li­cher Mate­ria­li­en. Gleich­zei­tig macht es ein Leben und Wirt­schaf­ten in alpi­nen Regio­nen über­haupt erst mög­lich.“ Mat­thi­as Gra­nit­zer (Wald­ver­band Kärn­ten) nennt für Kärn­ten rund drei Mil­lio­nen Ern­te­fest­me­ter pro Jahr, 29.000 Arbeits­plät­ze und 3,6 Mil­li­ar­den Euro Wert­schöp­fung. Eine Außer-Nut­zung-Stel­lung von Wald­flä­chen hät­te laut Ver­bän­den Fol­gen: Bei zehn Pro­zent Still­le­gung öster­reich­weit wären rund 27.000 Arbeits­plät­ze gefähr­det. Chris­ti­an Ben­ger (Land & Forst Betrie­be Kärn­ten) betont: „Der Kli­ma­wan­del ver­langt ent­schlos­se­nes Han­deln – Nichts­tun ist kei­ne Opti­on. Die Gesell­schaft erwar­tet einen gesun­den Wald, der Schutz bie­tet, Erho­lung ermög­licht, Was­ser spei­chert und den nach­hal­ti­gen Roh­stoff Holz lie­fert.“

Akkumulierte CO2 Bindung
Akku­mu­lier­te CO2 Bin­dung

© Kärnt­ner Forst­ver­bän­de

Forst­li­cher Infor­ma­ti­ons­tag 2026 – „Wald& Holz haben Zukunft“
Schloss Krasto­witz, Schloss Krasto­witz 1, 9020 Kla­gen­furt
21. Mai 2026, 10:00–16:00 Uhr
Schwer­punk­te: nach­hal­ti­ge Bewirt­schaf­tung, Kli­ma­fit­ness, Holz als CO₂-Spei­cher. Anmel­dung: LFI Kärn­ten, 0463/5850–2500, office@lfi-ktn.at
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Dieser Artikel wurde durch eine von Menschen instruierte AI erstellt und von einem Menschen geprüft.

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