Roboter Elias mit einem Kind beim lernen.
Roboter Elias mit einem Kind beim lernen.

© Utelias Technologies Oy

Bildungstechnologie

Huma­no­ider Robo­ter Eli­as lernt Gebär­den­spra­che

Die HTL Mössingerstraße in Klagenfurt setzt neue Maßstäbe an der Schnittstelle von Digitalisierung und Inklusion. Das Maturaprojekt-Team Stanislaus Lesnik und Lukas Matic präsentierte heute den humanoiden Roboter „Elias“, der erfolgreich zum Gebärdendolmetscher ausgebildet wurde. Bildungslandesrat Peter Reichmann und Bildungsdirektorin Isabella Penz zeigten sich beeindruckt von der Technologie, die künftig die Kommunikation für Gehörlose im Alltag und Bildungsbereich revolutionieren könnte.

Zusammenfassung:

Der Roboter Elias hilft bei der Kommunikation zwischen hörenden und gehörlosen Menschen. Die Technologie ermöglicht es Elias, Gebärden in Text und Sprache umzuwandeln und gesprochene Sprache in Gebärden darzustellen. Bildungslandesrat Peter Reichmann lobt das Projekt als ein gutes Beispiel für Chancengleichheit in Kärnten durch moderne Technologie. Elias zeigt, dass Innovation an Schulen in Kärnten praktisch angewendet wird.Die Entwicklung von Elias geht weiter. Zukünftig soll Elias durch Künstliche Intelligenz lernen und selbstständig Gespräche führen können – sowohl in Laut- als auch in Gebärdensprache. Damit wird er von einem einfachen Übersetzer zu einem kommunikativen Partner. Das Projekt zeigt das Engagement für Inklusion und Digitalisierung in Kärnten. Es betont auch die hohe Qualität der technischen Ausbildung, die junge Talente fördert, Lösungen für soziale Barrieren zu entwickeln.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Der Robo­ter Eli­as fun­giert als Brü­cke zwi­schen der Welt der Hören­den und der Gehör­lo­sen. Die von den ange­hen­den Inge­nieu­ren ent­wi­ckel­te Tech­no­lo­gie ermög­licht es dem Robo­ter, gezeig­te Gebär­den visu­ell zu erfas­sen, in Text umzu­wan­deln und anschlie­ßend sprach­lich aus­zu­ge­ben. In der Gegen­rich­tung ver­ar­bei­tet Eli­as gespro­che­ne Spra­che und setzt die­se in prä­zi­se Gebär­den um, die er mit sei­nen men­sch­ähn­li­chen Bewe­gungs­ab­läu­fen dar­stellt. Bil­dungs­lan­des­rat Peter Reich­mann lob­te das Pro­jekt als Mus­ter­bei­spiel für die Kärnt­ner Bil­dungs­po­li­tik, die gezielt auf den Ein­satz moder­ner Tech­no­lo­gien zur För­de­rung von Chan­cen­gleich­heit und Teil­ha­be setzt. Eli­as ver­deut­licht ein­drucks­voll, dass Inno­va­ti­on an Kärnt­ner Schu­len nicht nur theo­re­tisch gelehrt, son­dern pra­xis­nah für gesell­schaft­lich rele­van­te Her­aus­for­de­run­gen ange­wandt wird.

Künst­li­che Intel­li­genz für flüs­si­ge Dia­lo­ge

Die aktu­el­le Prä­sen­ta­ti­on mar­kiert erst den Anfang der Ent­wick­lung. Laut Ger­not Opriess­nig, dem Digi­ta­li­sie­rungs­be­auf­trag­ten der Bil­dungs­di­rek­ti­on, ist eine kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­ent­wick­lung des huma­no­iden Robo­ters fest ein­ge­plant. Zukünf­tig soll Eli­as durch den Ein­satz von KI-Tech­no­lo­gien eine umfas­sen­de Lern­funk­ti­on erhal­ten, die es ihm ermög­licht, eigen­stän­dig Dia­lo­ge zu füh­ren – sowohl in Laut- als auch in Gebär­den­spra­che. Damit wür­de aus dem rei­nen Dol­met­scher-Sys­tem ein inter­ak­ti­ver Kom­mu­ni­ka­ti­ons­part­ner ent­ste­hen. Für die Bil­dungs­di­rek­ti­on und das Land Kärn­ten ist die­ses Pro­jekt ein star­kes Signal für den Bil­dungs­stand­ort, der Inklu­si­on und Digi­ta­li­sie­rung kon­se­quent zusam­men­denkt. Das Enga­ge­ment der Schü­ler unter­streicht zudem die hohe Qua­li­tät der tech­ni­schen Aus­bil­dung in Kärn­ten, die jun­ge Talen­te befä­higt, markt­rei­fe Lösun­gen für sozia­le Bar­rie­ren zu ent­wi­ckeln.

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