
© Büro LRin Prettner
Lohn statt Taschengeld
Investitionen in gelebte Inklusion
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
Das Land Kärnten setzt sich intensiv dafür ein, Menschen mit Behinderung den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. „Lohn statt Taschengeld“ ist das erklärte Ziel – also weg von einem reinen Taschengeld und hin zu fair bezahlten Arbeitsverhältnissen. Kärnten nimmt in dieser Hinsicht seit Jahren eine Vorreiterrolle ein. Eines jener Projekte, die dieses Ziel vorbildhaft verwirklicht ist das inklusive Kleinunternehmen Café-Bistro „gernda“ mitten im neuen Klagenfurter Stadtteil Harbach, das von der Diakonie de La Tour betrieben wird. Menschen mit und ohne Behinderungen treffen hier aufeinander, Skepsis und Unsicherheiten werden abgebaut und eine inklusive Gesellschaft auf natürliche Weise gefördert. Das Café wird nun mit 360.000 Euro vom Land gefördert.
Gehalt nach Kollektivvertrag
Im Gegensatz zu klassischen Tages- oder Werkstätten sind die Mitarbeitenden im Café-Bistro „gernda“ in einem regulären Dienstverhältnis tätig und erhalten ein Gehalt nach Kollektivvertrag. Sie sind damit auch sozialrechtlich abgesichert. Damit stärkt dieses Modell nicht nur die Inklusion, sondern ermöglicht es Menschen mit Behinderung, echtes Erwerbsleben zu erfahren finanziell unabhängig zu sein. Im Café-Bistro „gernda“ sind derzeit acht Menschen mit Behinderung beschäftigt, vier in der Küche und vier im Service. Sie werden von drei diplomierten Fachkräften begleitet. Unter der Woche gibt es mittags auch eine Tageskarte. Die Bewohner des aufstrebenden Stadtteils Harbach können sich dort gemütlich treffen und gesunde und frisch zubereitete Speisen genießen.
Café Bistro gernda
Weitere Infos- Erstellt: 27.01.2025 08:59
- Update: 25.01.2025 09:03
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