In Kärnten wird der Glasfaserausbau in den nächsten Jahren fokussiert.
In Kärnten entsteht ein neuer Internet-Knotenpunkt namens ALPSiX. Das bedeutet: Schnelleres Internet, weniger Verzögerungen und neue Chancen für Unternehmen.

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Exchange-Knoten

Kärn­ten bekommt Anschluss an inter­na­tio­na­len „Daten-High­way“ 

Ein eigener Datenautobahnknoten wertet die AREA Süd als Digital Hub für den Alpen-Adria-Raum auf, der Zentralraum wird mit einem „Fiber Ring“ angebunden. Damit sorgt ALPSiX nicht nur für extrem schnelles Internet, sondern ermöglicht auch neue Geschäftsmodelle und damit neue Betriebsansiedelungen.  

Zusammenfassung:

In Kärnten entsteht ein neuer Internet-Knotenpunkt namens ALPSiX. Dieser verbindet die Region mit schnellen internationalen Datenleitungen. Das bedeutet: Schnelleres Internet, weniger Verzögerungen und neue Chancen für Unternehmen. Ein „Fiber Ring“ sorgt dafür, dass wichtige Standorte wie Klagenfurt und Villach sicher und schnell verbunden sind. Ab 2026 wird der Datenverkehr nicht mehr über Wien laufen, sondern direkt durch Kärnten. Das macht die Region attraktiver für Firmen, schafft neue Arbeitsplätze und hilft bei der Digitalisierung.

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Peter Schark (BIK), Martin Zandonella (WKK), AR-Vorsitzende BIK Christiane Holzinger und LR Sebastian Schuschnig präsentierten den Datenautobahnknoten ALPSiX.
Peter Schark (BIK), Mar­tin Zan­do­nella (WKK), AR-Vor­sit­zen­de BIK Chris­tia­ne Holz­in­ger und LR Sebas­ti­an Schu­sch­nig prä­sen­tier­ten den Daten­au­to­bahn­kno­ten ALP­SiX.

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Mar­seil­le hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu einer der wich­tigs­ten Inter­net-Dreh­schei­ben Euro­pas ent­wi­ckelt. Der Grund liegt in sei­ner geo­gra­fi­schen Lage, sei­ner Unter­see-Kabel­in­fra­struk­tur und der zuneh­men­den Rol­le als Daten-Hub zwi­schen Euro­pa, Afri­ka, dem Nahen Osten und Asi­en. Gro­ße Cloud-Anbie­ter und Inter­net­un­ter­neh­men wie Goog­le, Micro­soft, Ama­zon, Oran­ge und Inter­xi­on haben daher ihre Rechen­zen­tren in Mar­seil­le aus­ge­baut, die schnel­les Rou­ting von Daten und nied­ri­ge Latenz­zei­ten für Nut­zer in Euro­pa und dar­über hin­aus anbie­ten. Geht es nach IT-Spar­ten­ob­mann Mar­tin Zan­do­nella und Wirt­schafts­lan­des­rat Sebas­ti­an Schu­sch­nig, soll nach dem Vor­bild der süd­fran­zö­si­schen Metro­po­le nun Kärn­ten zum „Mar­seil­le der Alpen“ wer­den. Denn in Für­nitz, kreu­zen sich zwei inter­na­tio­na­le Daten-High­ways, Are­l­ion und EXA Infra/TürkTelekom, aller­dings bis­her ohne Anschluss­mög­lich­keit. 

Neue Arbeits­wel­ten zwi­schen Alpen und Adria 

Der­zeit läuft der Kärnt­ner Daten­ver­kehr über den Inter­net­kno­ten Wien. Damit soll ab 2026 mit dem eige­nen Kno­ten ALP­SiX Schluss sein. Der Anschluss an den Daten-High­way bedeu­tet nicht nur deut­lich kür­ze­re Latenz­zei­ten für Anwen­dun­gen wie Tele­me­di­zin oder auto­no­mes Fah­ren, son­dern einen Quan­ten­sprung für den Wirt­schafts­stand­ort Süd. In der Nähe super­schnel­ler Daten­kno­ten sie­deln sich ger­ne Rechen­zen­tren an, um näher bei ihren Kun­den zu sein. „Dar­über hin­aus sti­mu­lie­ren bes­te Ver­bin­dun­gen neue Geschäfts­mo­del­le und damit wei­te­re Betriebs­an­sied­lun­gen“, so Zan­do­nella, denn der Daten­kno­ten soll auch auf die Bal­kan­halb­in­sel und Ita­li­en aus­strah­len. Zudem wird ein „Fiber Ring“ den Lake­si­de Park in Kla­gen­furt und den High Tech Cam­pus Vil­lach red­un­dant ver­bin­den. „Der ALP­SiX öff­net die Tür für eine gren­zen­lo­se Zukunft auch bei den neu­en Arbeits­wel­ten, wirkt dem Brain-drain ent­ge­gen und wird auch ein wich­ti­ger Impuls für die Digi­ta­li­sie­rung der Lan­des­ver­wal­tung“, freut sich Chris­tia­ne Holz­in­ger, Unter­neh­me­rin, WK-Bezirks­ob­frau von Kla­gen­furt-Land und Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der Breit­ban­dinitia­ti­ve Kärn­ten. Schon im nächs­ten Jahr sol­len der Zen­tral­raum-Daten­ring und der Exch­an­ge-Kno­ten in Betrieb gehen. 

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