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Kindergärten und Schulen
Kärnten erhöht Förderung für Hitzeschutz
Das Land Kärnten erhöht die Förderung für Hitzeschutzmaßnahmen in Kindergärten, Kindertagesstätten und Volksschulen um weitere 500.000 Euro. Der Fördertopf umfasst damit 4,5 Millionen Euro. Bislang haben 76 der 132 Kärntner Gemeinden insgesamt 264 Maßnahmen eingereicht. Rund 3,87 Millionen Euro wurden bereits vergeben, aktuell stehen noch etwa 631.000 Euro zur Verfügung.
Gefördert werden unter anderem Sonnensegel, Begrünungen, Entsiegelungen, Trinkbrunnen, Rollos, Jalousien, Hitzeschutzfolien, Deckenventilatoren und klimatisierte Ruhebereiche. Das Land übernimmt bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Projekte verteilen sich auf alle Kärntner Bezirke sowie auf Klagenfurt und Villach.
Nachfrage deutlich gestiegen
Ende August lagen noch 171 Maßnahmen aus 62 Gemeinden vor. Seither stieg die Beteiligung auf 76 Gemeinden. Landeshauptmann Daniel Fellner begründet die Aufstockung mit zunehmend hohen Temperaturen: Bereits im Juni könne die Hitze das Lernen und Lehren deutlich erschweren.
Bildungsreferent Peter Reichmann betont, Hitzeschutz sei keine Komfortfrage, sondern eine Voraussetzung für gute Lern- und Arbeitsbedingungen. Die Förderung läuft bis 31. Dezember 2027. Gemeinden können weiterhin Projekte einreichen und sich bei der Klimakoordination des Landes fachlich beraten lassen. Auch die KLAR-Managerinnen und ‑Manager werden in die Beratung eingebunden.
Hitzeschutz-Förderung Kärnten
Förderhöhe: bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten.
Zielgruppe: Kärntner Gemeinden mit Projekten für Kindergärten, Kindertagesstätten und Volksschulen.
Verfügbarer Fördertopf: insgesamt 4,5 Millionen Euro. Einreichfrist: 31. Dezember 2027.
- Erstellt: 29.09.2026 10:00
- Update: 27.09.2026 20:39
- Quelle: www.ktn.gv.at
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