Veterinärstudenten auf einem Bauernhof mit Rindern als Symbol für Ausbildung gegen den Nutztierärztemangel in Kärnten.
Kärnten sichert vier Studienplätze an der Vetmeduni Wien, um langfristig mehr Nutztierärzte für den ländlichen Raum zu gewinnen.

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Maßnahme gegen Tierärztemangel

Kärn­ten finan­ziert vier Vet­med-Stu­di­en­plät­ze für künf­ti­ge Nutz­tier­ärz­te

Das Land Kärnten hat für das kommende Studienjahr vier gewidmete Studienplätze an der Vetmeduni Wien gesichert. Bewerbungen sind bis 14. Juni möglich. Die ausgewählten Studierenden verpflichten sich, nach dem Abschluss mindestens fünf Jahre als Nutztierpraktiker in Kärnten zu arbeiten.

Das Land Kärn­ten stellt für das nächs­te Stu­di­en­jahr vier gewid­me­te Stu­di­en­plät­ze für Vete­ri­när­me­di­zin an der Vet­med­uni Wien für Kärnt­ner Stu­die­ren­de bereit. Ziel ist, dem wach­sen­den Man­gel an Nutz­tier­ärz­ten ent­ge­gen­zu­wir­ken, der vor allem im länd­li­chen Raum zu Ver­sor­gungs­pro­ble­men führt. Bewer­bun­gen sind bis 14. Juni per E‑Mail an abt10.vet@ktn.gv.at mög­lich. Zu den Aus­wahl­kri­te­ri­en zäh­len eine abge­schlos­se­ne Matu­ra, ein Moti­va­ti­ons­schrei­ben sowie die Bereit­schaft, im Nutz­tier­be­reich zu arbei­ten. Im Vor­jahr hat­te Kärn­ten erst­mals zwei Plät­ze gesi­chert, heu­er wur­de die Zahl ver­dop­pelt.

Rück­kehr nach Kärn­ten als Bedin­gung

Die Plät­ze sind an eine Ver­pflich­tung gekop­pelt: Nach erfolg­rei­chem Stu­di­en­ab­schluss müs­sen die Stu­die­ren­den min­des­tens fünf Jah­re als Nutz­tier­prak­ti­ker in Kärn­ten tätig sein. Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­ter und Agrar­re­fe­rent Mar­tin Gru­ber sieht dar­in eine lang­fris­ti­ge Stär­kung von Tier­wohl und Ver­sor­gungs­si­cher­heit: „Mehr Stu­di­en­plät­ze bedeu­ten mehr Chan­cen für jun­ge Men­schen, aber vor allem stär­ken sie lang­fris­tig die tier­ärzt­li­che Ver­sor­gung und das Tier­wohl in unse­ren Regio­nen.“ Unter­stüt­zung kommt von der Land­wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten. Prä­si­dent Sieg­fried Huber ver­weist auf bevor­ste­hen­de Pen­sio­nie­run­gen: „Jede ein­zel­ne Maß­nah­me, die hier Abhil­fe schafft, ist über­aus wert­voll.“

Wei­te­re Schrit­te gegen Eng­päs­se

Par­al­lel zu den Stu­di­en­plät­zen setzt Kärn­ten gemein­sam mit der Land­wirt­schafts­kam­mer auf kurz­fris­ti­ge­re Maß­nah­men: Dazu zäh­len Vor­be­rei­tungs­kur­se für die Auf­nah­me­prü­fung sowie die Anwer­bung von Groß­tier­ärz­ten aus Dritt­staa­ten, um Lücken rascher zu schlie­ßen. Laut Land gab es dabei bereits ers­te Erfol­ge im Lie­ser- und Mal­ta­tal sowie im Obe­ren Drau­tal, wo auf die­sem Weg Tier­ärz­te gefun­den wer­den konn­ten. Mit den gewid­me­ten Stu­di­en­plät­zen soll nun zusätz­lich eine dau­er­haf­te Per­so­nal­ba­sis auf­ge­baut wer­den, um land­wirt­schaft­li­che Betrie­be lang­fris­tig zu ent­las­ten.

Vet­med­uni Wien

Vier gewid­me­te Stu­di­en­plät­ze an der Vet­med­uni Wien für Kärnt­ner Stu­die­ren­de.

Bewer­bung bis 14. Juni per e‑Mail an abt10.vet@ktn.gv.at

Kri­te­ri­en: Matu­ra, Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Bereit­schaft für Nutz­tier­pra­xis.

Ver­pflich­tung: Nach Abschluss min­des­tens fünf Jah­re als Nutz­tier­prak­ti­ker in Kärn­ten tätig.

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Dieser Artikel wurde durch eine von Menschen instruierte AI erstellt und von einem Menschen geprüft.

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