Neue Broschüren unterstützen Eltern und Trainer bei der Suchtprävention.
(v.l.): Betina German (Sportkoordination), Elisabeth Wagner (Suchtprävention), Christiane Loinig-Velik (Sportmedizinerin im Institut für Sportmedizin), Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrätin Beate Prettner, Christina Steiner-Stanitznig (Suchtprävention), Landessportdirektor Arno Arthofer mit jungen Sportlern

© Büro LR.in Prettner

Gemeinsam gegen Sucht

Kärn­ten stärkt Sucht­prä­ven­ti­on in Sport­ver­ei­nen

Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitslandesrätin Beate Prettner präsentierten neue Broschüren zur Suchtprävention im Sportverein. Gemeinsam mit Landessportdirektor Arno Arthofer wurden Leitfäden für Erziehende sowie Trainer vorgestellt, um Kinder und Jugendliche frühzeitig zu stärken. Zudem wurde eine engere Kooperation zwischen der Suchtprävention des Landes und dem Olympiazentrum Kärnten gestartet.

Zusammenfassung:

Neue Broschüren sollen Kindern im Verein helfen, vor Suchtverhalten geschützt zu werden. Es gibt eine Zusammenarbeit zwischen der Suchtprävention und dem Olympiazentrums Kärnten. Ziel ist, das Bewusstsein für gesunde Verhaltensweisen zu stärken. Es gibt auch Veranstaltungen für Eltern und Schulungen für Trainer, um sie besser auf das Thema vorzubereiten. Landeshauptmann Peter Kaiser betont, dass Sport gut ist, aber Druck entstehen kann. Kinder brauchen Hilfe, um gut mit Stress umzugehen. Gesundheitsexpertin Beate Prettner sagt, es ist wichtig, dass Kinder lernen, mit Druck umzugehen. Trainer spielen eine wichtige Rolle, denn sie können jungen Menschen helfen, wenn es ihnen nicht gut geht. Die Broschüren bieten nützliche Tipps und sind kostenlos erhältlich.

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Die neu­en Bro­schü­ren bie­ten pra­xis­na­he Infor­ma­tio­nen, um Kin­der im Ver­eins­all­tag vor sucht­ge­fähr­den­dem Ver­hal­ten zu schüt­zen. Gleich­zei­tig wur­de der Start­schuss für eine inten­si­vier­te Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Sucht­prä­ven­ti­on und dem Olym­pia­zen­trum Kärn­ten gege­ben. Ziel ist es, das Bewusst­sein in Sport­ver­ei­nen zu schär­fen und Lebens­kom­pe­ten­zen fest zu ver­an­kern. Beglei­ten­de Eltern-Ver­an­stal­tun­gen und Fort­bil­dun­gen sol­len Trai­ner fit für das The­ma machen. Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser beton­te, dass Sport zwar Wer­te ver­mitt­le, aber bei Über­for­de­rung auch Druck ent­ste­hen kön­ne. Jun­ge Men­schen bräuch­ten Unter­stüt­zung, um gesund mit Stress umzu­ge­hen. Kai­ser ver­wies dabei auf per­sön­li­che Erfah­run­gen und unter­strich, dass Stär­ke nichts mit Per­fek­ti­on, son­dern mit Ver­trau­en zu tun habe.

Leis­tungs­druck darf nicht krank machen

Gesund­heits­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner hob her­vor, dass es dar­um gehe, die psy­chi­sche Wider­stands­kraft von Kin­dern zu för­dern. Die Initia­ti­ve set­ze an der Befä­hi­gung an, mit Stress und Grup­pen­druck umzu­ge­hen. Leis­tungs­druck gehö­re oft zum Sport, dür­fe aber nicht krank machen. Lan­des­sport­di­rek­tor Arno Artho­fer unter­strich die Schlüs­sel­rol­le der Trai­ner in den Kärnt­ner Sport­ver­ei­nen. Sie könn­ten früh­zei­tig erken­nen, wenn jun­ge Men­schen unter Druck gera­ten, und unter­stüt­zend ein­grei­fen. Die neu­en Bro­schü­ren lie­fern hier­für kon­kre­te Werk­zeu­ge und sind kos­ten­los über die Web­sei­ten des Lan­des abruf­bar. Sie wer­den zudem lan­des­weit an Schu­len und Eltern­in­itia­ti­ven ver­teilt.

Sucht­prä­ven­ti­on und Sucht­hil­fe
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