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Gemeinsam gegen Sucht
Kärnten stärkt Suchtprävention in Sportvereinen
Zusammenfassung:
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Die neuen Broschüren bieten praxisnahe Informationen, um Kinder im Vereinsalltag vor suchtgefährdendem Verhalten zu schützen. Gleichzeitig wurde der Startschuss für eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen der Suchtprävention und dem Olympiazentrum Kärnten gegeben. Ziel ist es, das Bewusstsein in Sportvereinen zu schärfen und Lebenskompetenzen fest zu verankern. Begleitende Eltern-Veranstaltungen und Fortbildungen sollen Trainer fit für das Thema machen. Landeshauptmann Peter Kaiser betonte, dass Sport zwar Werte vermittle, aber bei Überforderung auch Druck entstehen könne. Junge Menschen bräuchten Unterstützung, um gesund mit Stress umzugehen. Kaiser verwies dabei auf persönliche Erfahrungen und unterstrich, dass Stärke nichts mit Perfektion, sondern mit Vertrauen zu tun habe.
Leistungsdruck darf nicht krank machen
Gesundheitsreferentin Beate Prettner hob hervor, dass es darum gehe, die psychische Widerstandskraft von Kindern zu fördern. Die Initiative setze an der Befähigung an, mit Stress und Gruppendruck umzugehen. Leistungsdruck gehöre oft zum Sport, dürfe aber nicht krank machen. Landessportdirektor Arno Arthofer unterstrich die Schlüsselrolle der Trainer in den Kärntner Sportvereinen. Sie könnten frühzeitig erkennen, wenn junge Menschen unter Druck geraten, und unterstützend eingreifen. Die neuen Broschüren liefern hierfür konkrete Werkzeuge und sind kostenlos über die Webseiten des Landes abrufbar. Sie werden zudem landesweit an Schulen und Elterninitiativen verteilt.
Suchtprävention und Suchthilfe
Weitere Infos- Erstellt: 04.12.2025 11:20
- Update: 23.11.2025 11:15
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