Pflegekräfte unterstützen eine Seniorin in einem hellen Pflegeheim.
Das Land Kärnten plant 2026 zusätzliche Budgetmittel für Pflege, Chancengleichheit und psychosoziale Versorgung.

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Landesregierung

Kärn­ten valo­ri­siert Pfle­ge- und Sozi­al­be­reich

Das Land Kärnten übernimmt 2026 die kollektivvertraglichen Gehaltsentwicklungen in der Sozialwirtschaft und passt laufende Kosten an die Teuerung an. Dafür sind 12,34 Millionen Euro zusätzlich vorgesehen – vor allem für Pflege, Chancengleichheit und psychosoziale Versorgung. Profitieren sollen mehr als 7.500 Beschäftigte.

Das Land Kärn­ten über­nimmt 2026 die kol­lek­tiv­ver­trag­li­chen Gehalts­ent­wick­lun­gen in der Sozi­al­wirt­schaft und passt auch die lau­fen­den Kos­ten von Ein­rich­tun­gen an die Teue­rung an. Die Lan­des­re­gie­rung fass­te die ent­spre­chen­den Beschlüs­se in ihrer jüngs­ten Sit­zung. Auf Antrag von Sozi­al­re­fe­ren­tin Lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner wer­den dafür im kom­men­den Jahr zusätz­li­che Bud­get­mit­tel in Höhe von 12,34 Mil­lio­nen Euro bereit­ge­stellt.

Die Mit­tel ver­tei­len sich auf drei Berei­che: Rund 7,5 Mil­lio­nen Euro sind für die Pfle­ge vor­ge­se­hen, 4,1 Mil­lio­nen Euro für den Bereich Chan­cen­gleich­heit und etwa 700.000 Euro für die psy­cho­so­zia­le Ver­sor­gung. Laut Land sol­len damit zen­tra­le Ange­bo­te im sta­tio­nä­ren und mobi­len Pfle­ge­be­reich, in Ein­rich­tun­gen für Men­schen mit Behin­de­run­gen sowie in der psy­cho­so­zia­len Betreu­ung abge­si­chert wer­den.

Gehalts- und Teue­rungs­an­pas­sung als Basis

Die Valo­ri­sie­run­gen berück­sich­ti­gen die Erhö­hung der Gehäl­ter nach dem SWÖ-Kol­lek­tiv­ver­trag: 2,6 Pro­zent ab 1. April 2026, was laut Land 1,95 Pro­zent auf das Gesamt­jahr gerech­net ent­spricht. Zusätz­lich wird die durch­schnitt­li­che Stei­ge­rung des Ver­brau­cher­preis­in­de­xes von 3,6 Pro­zent ein­ge­rech­net, um die gestie­ge­nen Betriebs­kos­ten der Ein­rich­tun­gen abzu­de­cken.

Prett­ner betont trotz engem Bud­get­rah­men den poli­ti­schen Schwer­punkt: „Gera­de in Zei­ten eines stren­gen Bud­get­voll­zugs ist klar: Die Absi­che­rung zen­tra­ler sozia­ler Dienst­leis­tun­gen hat für uns obers­te Prio­ri­tät.“ Pro­fi­tie­ren sol­len laut Land mehr als 7.500 Beschäf­tig­te in Kärnt­ner Ein­rich­tun­gen. Prett­ner ver­weist zudem auf die Bedeu­tung des Per­so­nals: „Hin­ter all die­sen Leis­tun­gen ste­hen enga­gier­te Fach­kräf­te … Ihr Ein­satz ist das Rück­grat unse­res Pflege‑, Gesund­heits- und Sozi­al­sys­tems.“

Gesundheits‑, Pfle­ge- und Sozi­al­ser­vice
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