LH Daniel Fellner, Bildungsdirektorin Isabella Penz, Bgm. Hannes Mak, Rudolf Schober mit den siegreichen Teams des Landesjugendbewerbes.
LH Daniel Fellner, Bildungsdirektorin Isabella Penz, Bgm. Hannes Mak, Rudolf Schober mit den siegreichen Teams des Landesjugendbewerbes.

© Rotes Kreuz/Damir Bijedic

Lebensretter

Kärn­tens Schü­ler glän­zen beim Ers­te-Hil­fe-Lan­des­be­werb

In Kühnsdorf stellten am vergangenen Dienstag rund 100 Schüler ihre Kompetenz in Sachen Lebensrettung unter Beweis. Beim Landesjugendbewerb des Kärntner Jugendrotkreuzes traten 15 Schulen in zwei Kategorien gegeneinander an, um die besten Ersthelfer des Landes zu ermitteln. Landeshauptmann Daniel Fellner, der selbst eine berufliche Vergangenheit beim Roten Kreuz hat, zeigte sich von der Qualität der Leistungen tief beeindruckt. Die siegreichen Teams aus Villach, Tanzenberg und St. Jakob werden Kärnten nun beim kommenden Bundesbewerb am Maltschacher See vertreten.

Zusammenfassung:

Ein Wettbewerb forderte Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren heraus. Sie mussten Wissen über Erste Hilfe zeigen und verletzte Personen versorgen. In verschiedenen Kategorien traten Teams gegeneinander an. In der Expert-Kategorie gewannen die Teams der HTL Villach und des BG Tanzenberg. In der Basic-Kategorie siegte die Mittelschule St. Jakob. Die hohen Leistungen sind das Ergebnis guter Schulungen durch das Jugendrotkreuz. Diese Erste-Hilfe-Kurse werden von speziell ausgebildeten Lehrern geleitet. Der Wettbewerb hilft auch dabei, dass sich junge Helfer kennenlernen. Die Sieger des Wettbewerbs in Kärnten dürfen im Juni beim Bundeswettbewerb antreten. Viele wichtige Gäste waren bei der Feier in Kühnsdorf dabei und lobten das Engagement der Jugendlichen.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Der Wett­be­werb for­der­te den Teil­neh­mern im Alter zwi­schen zwölf und 18 Jah­ren sowohl theo­re­ti­sches Wis­sen als auch prak­ti­sches Geschick ab. In den Kate­go­rien „Lebensretter:in EXPERT“ und „Lebensretter:in BASIC“ muss­ten die Jugend­li­chen täu­schend echt geschmink­te Ver­letz­te ver­sor­gen und kom­ple­xe Not­fall­sze­na­ri­en bewäl­ti­gen. Die Ergeb­nis­se waren his­to­risch, laut Lan­des­haupt­mann Fell­ner habe es in der Geschich­te des Bewerbs noch nie so hohe Punkt­be­wer­tun­gen gege­ben. Den Sieg in der Expert-Klas­se sicher­ten sich das Team „Gesund­heits­ri­si­ko“ der HTL Vil­lach sowie die „Herz­schlag­hel­din­nen“ des BG Tan­zen­berg. In der Kate­go­rie Basic über­zeug­ten die „EH-Aven­gers“ der Mit­tel­schu­le St. Jakob. Die­se Spit­zen­leis­tun­gen sind das Ergeb­nis einer kon­se­quen­ten Aus­bil­dung an den Schu­len, wo rund 240 zer­ti­fi­zier­te Lehr­be­auf­trag­te des Jugend­rot­kreu­zes ihr Wis­sen ehren­amt­lich an die nächs­te Gene­ra­ti­on wei­ter­ge­ben.

Ticket für das Bun­des­fi­na­le gelöst

Hin­ter dem Erfolg des Bewerbs steht eine star­ke Struk­tur inner­halb der Kärnt­ner Bil­dungs­land­schaft. Die Ers­te-Hil­fe-Kur­se wer­den von Päd­ago­gen gelei­tet, die sich spe­zi­ell dafür qua­li­fi­ziert haben. Lan­des­haupt­mann Fell­ner hob her­vor, wie wich­tig es sei, bereits in jun­gen Jah­ren die Hemm­schwel­le zum Hel­fen abzu­bau­en. Die Jugend­li­chen sei­en nach die­sem inten­si­ven Trai­ning „per­fek­te Erst­hel­fer“. Neben den sport­li­chen und fach­li­chen Zie­len dient der Wett­be­werb auch der Ver­net­zung der jun­gen Ret­ter unter­ein­an­der. Für die Lan­des­sie­ger geht die Rei­se bereits am 2. und 3. Juni wei­ter, wenn sie beim Bun­des­be­werb am Malt­scha­cher See gegen die bes­ten Teams aus ganz Öster­reich antre­ten. Beglei­tet wur­den die Fei­er­lich­kei­ten in Kühns­dorf von zahl­rei­chen Ehren­gäs­ten aus Poli­tik und Bil­dung, die uni­so­no den hohen Stel­len­wert die­ses Enga­ge­ments für die Zivil­ge­sell­schaft beton­ten.

Jugend­rot­kreuz Kärn­ten
Wei­te­re Infos

Weitere Themen