(v.l.) LH Peter Kaiser, Sophie Marie Kornsee, Julia Marinaccio, Leonie Loipold, Cornelia Klepp, Martina Rattinger, Alexander Johann Hormann und Hans Karl Peterlini
(v.l.) LH Peter Kaiser, Sophie Marie Kornsee, Julia Marinaccio, Leonie Loipold, Cornelia Klepp, Martina Rattinger, Alexander Johann Hormann und Hans Karl Peterlini

© LPD Kärnten/Jannach

Auszeichnung für kluge Köpfe

Kärnt­ner Euro­pa-Preis ver­lie­hen

Europareferent Landeshauptmann Peter Kaiser zeichnete drei junge Absolventen mit dem Europa-Preis des Landes Kärnten aus. Der Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit der Europäischen Union im Kärntner Kontext befassen. Neben den Ehrungen für Sophie Marie Kornsee, Leonie Loipold und Alexander Johann Hormann kündigte Kaiser an, dass der mit bis zu 1.500 Euro dotierte Preis auch in diesem Jahr wieder ausgeschrieben wird.

Zusammenfassung:

Der Europa-Preis des Landes Kärnten fördert die Beschäftigung mit Europa und dessen Bedeutung für die Region. Der Landeshauptmann Peter Kaiser betonte, dass Kärnten seit dem EU-Beitritt 1995 von einer Randlage ins Zentrum Europas gerückt ist und die Vorteile grenzüberschreitender Projekte intensiv nutzt. Er plädiert für mehr Europa und fordert mehr Selbstbewusstsein im Sinne der liberalen Demokratie. Der Preis wird in verschiedenen Kategorien vergeben: 1.500 Euro für Dissertationen, 600 Euro für Masterarbeiten und 300 Euro für Bachelorarbeiten. Eine Fachjury bewertet die eingereichten Arbeiten.Unter den ausgezeichneten Masterarbeiten gibt es viele verschiedene Themen. Sophie Marie Kornsee untersuchte an der Universität Klagenfurt, wie zweisprachiger Unterricht in Deutsch und Italienisch das historische Denken fördern kann. Leonie Loipold aus Spittal beschäftigte sich mit dem Thema der Transkulturalität im Alpen-Adria-Raum am Beispiel von Julius Kugy. Alexander Johann Hormann aus Klagenfurt schrieb seine Arbeit an der Universität Graz über Versorgungssicherheit und Solidarität im Europarecht. Alle Preisträger zeigen mit ihren Arbeiten, wie eng Kärnten mit europäischen Fragestellungen verbunden ist. Der Europa-Preis wird auch in diesem Jahr wieder ausgeschrieben, um Anreize für exzellente Forschung mit EU-Bezug zu setzen.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Der Euro­pa-Preis des Lan­des Kärn­ten för­dert die wis­sen­schaft­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit dem euro­päi­schen Gedan­ken und des­sen Bedeu­tung für die Regi­on. Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser beton­te bei der Ver­lei­hung, dass Kärn­ten seit dem EU-Bei­tritt 1995 von der Rand­la­ge in die Mit­te Euro­pas gerückt sei und die Vor­tei­le grenz­über­schrei­ten­der Pro­jek­te inten­siv nut­ze. Ange­sichts der aktu­el­len geo­po­li­ti­schen Lage plä­dier­te er für ein „Mehr an Euro­pa“ und for­der­te zu mehr Selbst­be­wusst­sein im Sin­ne der libe­ra­len Demo­kra­tie auf. Die Aus­zeich­nung ist nach Kate­go­rien gestaf­felt: Für eine Dis­ser­ta­ti­on wer­den 1.500 Euro ver­ge­ben, Mas­ter­ar­bei­ten wer­den mit 600 Euro und Bache­lor­ar­bei­ten mit 300 Euro hono­riert. Eine Fach­ju­ry, der unter ande­rem Mar­ti­na Rat­tin­ger (Ver­bin­dungs­bü­ro Brüs­sel) und Hans Karl Peter­li­ni (Alpen-Adria-Uni­ver­si­tät Kla­gen­furt) ange­hö­ren, bewer­tet die Ein­rei­chun­gen.

Von Geschichts­di­dak­tik bis Euro­pa­recht

Unter den aus­ge­zeich­ne­ten Mas­ter­ar­bei­ten fin­den sich viel­fäl­ti­ge The­men­be­rei­che. Sophie Marie Korn­see (Faak am See) unter­such­te an der Uni­ver­si­tät Kla­gen­furt, wie bilin­gua­ler Unter­richt in Deutsch und Ita­lie­nisch das his­to­ri­sche Den­ken för­dern kann. Leo­nie Loi­pold aus Spit­tal wid­me­te sich der Trans­kul­tu­ra­li­tät im Alpen-Adria-Raum am Bei­spiel des Alpi­nis­ten Juli­us Kugy. Der Kla­gen­fur­ter Alex­an­der Johann Hor­mann ver­fass­te sei­ne Arbeit an der Uni­ver­si­tät Graz zum The­ma Ver­sor­gungs­si­cher­heit und Soli­da­ri­tät im Euro­pa­recht. Alle drei Preis­trä­ger ver­deut­li­chen mit ihren Arbei­ten die enge Ver­flech­tung Kärn­tens mit euro­päi­schen Fra­ge­stel­lun­gen. Für inter­es­sier­te Stu­die­ren­de und Absol­ven­ten gibt es gute Nach­rich­ten: Der Euro­pa-Preis wird auch heu­er wie­der aus­ge­schrie­ben, um wei­ter­hin Anrei­ze für exzel­len­te For­schung mit EU-Bezug zu set­zen.

Euro­pa-Preis des Lan­des Kärn­ten
Wei­te­re Infos

Weitere Themen