Kärntens Sportstars um Anna Gasser und Marco Schwarz sind bereit für die Olympischen Spiele 2026.
Kärntens Sportstars um Anna Gasser und Marco Schwarz sind bereit für die Olympischen Spiele 2026.

© REUTERS/Guglielmo Mangiapane

Olympische Spiele 2026

Kärnt­ner Medaillen­hoffnungen offi­zi­ell nomi­niert

Kärnten fiebert den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo entgegen. Das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) hat insgesamt elf Athletinnen und Athleten aus dem südlichsten Bundesland für das 115-köpfige Team Austria nominiert. Angeführt von den Gold-Heldinnen Anna Gasser und Kathi Truppe vertritt die Delegation das Sportland Kärnten in sechs verschiedenen Disziplinen. Zudem übernimmt eine Kärntner Medizinerin eine zentrale Funktion im internationalen Betreuerstab.

Zusammenfassung:

Das österreichische Olympische Komitee hat am Montag Sportler aus Kärnten für die Winterspiele in Italien nominiert. Zu den Sportarten gehören Biathlon, Eisschnelllauf und Skibergsteigen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Olympiasiegerinnen Anna Gasser und Katharina Truppe, die bereits 2022 in Peking Gold gewonnen haben. Insgesamt holten Kärntner Sportler bei den letzten Winterspielen fünf Medaillen. Dies zeigt die gute Ausbildung. Sportreferent Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer betonen die Bedeutung der Vereine und des Olympiazentrums Kärnten für diesen Erfolg.Auch eine Kärntner Ärztin, Christiane Loinig-Velik, ist bei den Spielen dabei. Sie wird die medizinische Leitung für die Eishockeyturniere übernehmen. Kaiser gratulierte ihr und elf nominierten Sportlern, darunter Marco Schwarz, Daniel Tschofenig und Vanessa Herzog. Besonders im Snowboard sind viele Kärntner dabei, mit fünf Nominierten. Die Verantwortlichen wünschen dem Team viel Erfolg und eine verletzungsfreie Rückkehr aus Italien.

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Die Nomi­nie­rung durch das ÖOC am Mon­tag mar­kiert den Start­schuss für die Kärnt­ner Mis­si­on in Ita­li­en. Das Auf­ge­bot ist breit gefä­chert und reicht von Biath­lon über Eis­schnell­lauf bis hin zum Ski­berg­stei­gen. Beson­de­re Auf­merk­sam­keit gilt den amtie­ren­den Olym­pia­sie­ge­rin­nen Anna Gas­ser und Katha­ri­na Trup­pe, die bereits bei den Spie­len in Peking 2022 Gold errin­gen konn­ten. Ins­ge­samt hol­ten Kärnt­ner Sport­ler bei den letz­ten Win­ter­spie­len fünf Medail­len, was die hohe Qua­li­tät der hei­mi­schen Aus­bil­dung unter­streicht. Sport­re­fe­rent Peter Kai­ser beton­te, dass die Ver­ei­ne und das Olym­pia­zen­trum Kärn­ten die Basis für die­sen Erfolg bil­den, indem sie Talen­te kon­se­quent auf ihrem Weg an die Welt­spit­ze beglei­ten. Lan­des­sport­di­rek­tor Arno Artho­fer zeig­te sich ange­sichts der star­ken Leis­tun­gen in der lau­fen­den Sai­son opti­mis­tisch, dass Kärn­tens Ath­le­ten auch 2026 wie­der ein gewich­ti­ges Wort um das Edel­me­tall mit­re­den wer­den.

Ein star­kes Team für Öster­reich

Neben den Akti­ven rückt eine Kärnt­ne­rin in den Fokus der medi­zi­ni­schen Orga­ni­sa­ti­on: Chris­tia­ne Loinig-Velik, ärzt­li­che Lei­te­rin des Kärnt­ner Olym­pia­zen­trums, wird Teil der medi­zi­ni­schen Lei­tung der olym­pi­schen Eis­ho­ckey­tur­nie­re sein. Die erfah­re­ne Team­ärz­tin bringt umfas­sen­de Exper­ti­se aus dem Frau­en-Natio­nal­team im Eis­ho­ckey und Fuß­ball mit nach Ita­li­en. LH Peter Kai­ser gra­tu­lier­te ihr eben­so wie den elf nomi­nier­ten Sport­lern, zu denen unter ande­rem Mar­co Schwarz (Ski Alpin), Dani­el Tsch­ofe­nig (Ski­sprin­gen) und Vanes­sa Her­zog (Eis­schnell­lauf) gehö­ren. Beson­ders stark ver­tre­ten ist Kärn­ten im Snow­board-Bereich mit gleich fünf Nomi­nier­ten, dar­un­ter das Duo Alex­an­der und Sabi­ne Pay­er sowie Fabi­an Obmann, Mar­ti­na Anke­le und Anna Gas­ser. Kai­ser und Artho­fer wünsch­ten dem gesam­ten Team erfolg­rei­che und vor allem ver­let­zungs­freie Spie­le sowie eine gesun­de Rück­kehr aus den ita­lie­ni­schen Aus­tra­gungs­or­ten.

Team Aus­tria
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