Die Kampagne soll für Gefahren sensibilisieren und Zivilcourage fördern.
Die Kampagne soll für Gefahren sensibilisieren und Zivilcourage fördern.

© Generiert mit Gemini / Google AI

Gewaltprävention

Kampf gegen K.O.-Tropfen

Pünktlich zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2025 startet das Land Kärnten eine landesweite Awareness-Kampagne zum Thema K.O.-Tropfen. Unter dem Motto „Nichts ist O.K. bei K.O.-Tropfen“ wollen Frauenreferentin Gaby Schaunig und die Gleichstellungsbeauftragte Martina Gabriel für die Gefahren sensibilisieren. Ziel der Initiative ist es, durch gezielte Aufklärung, Enttabuisierung und Zivilcourage das Ausgehen für alle sicherer zu machen.

Zusammenfassung:

K.O.-Tropfen sind gefährlich und können den Körper betäuben. Sie werden oft in Clubs und auf Partys heimlich ins Getränk gemischt, um Opfer wehrlos zu machen. Sowohl Frauen als auch Männer können betroffen sein, und die Täter sind häufig aus dem Bekanntenkreis. Die Täter sind immer verantwortlich, nicht die Opfer. Viele Betroffene schämen sich und suchen daher keine Hilfe. Eine neue Kampagne macht auf das Problem aufmerksam und ermutigt Betroffene, Unterstützung zu suchen. In Österreich wurden im Jahr 2024 150 solcher Vorfälle gemeldet, aber es gibt wahrscheinlich mehr Fälle, die nicht bekannt sind. Es ist wichtig, dass jeder aufeinander achtet und im Notfall Zivilcourage zeigt. Es gibt kostenlose und anonyme Anlaufstellen für Betroffene, wie zum Beispiel die Kärntner Beratungshotline oder die Frauenhelpline gegen Gewalt. Bei akuter Gefahr sollte sofort die Polizei informiert werden.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

K.O.-Tropfen stel­len einen mas­si­ven Ein­griff in die kör­per­li­che und see­li­sche Unver­sehrt­heit dar. Auch wenn mehr­heit­lich Frau­en betrof­fen sind, rich­tet sich die­se Gewalt­form eben­so gegen Män­ner. LHStv. Gaby Schau­nig beton­te, dass die Ver­ant­wor­tung nie­mals bei den Betrof­fe­nen, son­dern immer bei den Tätern lie­ge. Den­noch kämp­fen vie­le Opfer mit Scham oder Selbst­zwei­feln, was die Inan­spruch­nah­me von Hil­fe oft ver­hin­dert. Die neue Kam­pa­gne, die in Koope­ra­ti­on mit dem Frau­en­ser­vice Wien umge­setzt wird, setzt auf brei­te Sicht­bar­keit: Pla­ka­te im öffent­li­chen Raum, Social-Media-Maß­nah­men und Infor­ma­ti­ons­aus­sen­dun­gen an Gemein­den und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen sol­len das Bewusst­sein schär­fen. Es gilt, das The­ma offen anzu­spre­chen, damit Betrof­fe­ne Unter­stüt­zung fin­den und nicht aus Scham schwei­gen.

Sujet der Awa­re­ness-Kam­pa­gne „Nichts ist O.K. bei K.O.-Tropfen“

© Land Kärn­ten

Hin­schau­en, Han­deln, Hel­fen

K.O.-Mittel wir­ken bereits in gerin­gen Dosen betäu­bend und kön­nen bei Über­do­sie­rung bis zum Tod füh­ren. Beson­ders in Clubs oder auf Fes­ten wer­den sie genutzt, um Opfer wehr­los zu machen, wobei Täter oft sogar aus dem Bekann­ten­kreis stam­men. Laut Anzei­gen­sta­tis­tik wur­den 2024 in Öster­reich 150 Straf­ta­ten mit sol­chen Mit­teln regis­triert, die Dun­kel­zif­fer dürf­te jedoch deut­lich höher lie­gen. Mar­ti­na Gabri­el appel­liert daher an die Zivil­cou­ra­ge der Bevöl­ke­rung: Sicher­heit beim Aus­ge­hen darf kein Glücks­fall sein, son­dern ist eine gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung. Für Betrof­fe­ne ste­hen rund um die Uhr kos­ten­lo­se Anlauf­stel­len bereit, wie die Kärnt­ner Bera­tungs­hot­line oder die Frau­en­hel­pli­ne gegen Gewalt. Bei aku­ter Gefahr ist unver­züg­lich die Poli­zei zu ver­stän­di­gen.

Hil­fe & Kon­takt

Betrof­fe­ne erhal­ten rund um die Uhr kos­ten­lo­se und anony­me Unter­stüt­zung bei der Kärnt­ner Bera­tungs­hot­line für Frau­en und Mäd­chen (0660/244 24 01) sowie bei der Frau­en­hel­pli­ne gegen Gewalt (0800 222 555).

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