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Gewaltprävention
Kampf gegen K.O.-Tropfen
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
K.O.-Tropfen stellen einen massiven Eingriff in die körperliche und seelische Unversehrtheit dar. Auch wenn mehrheitlich Frauen betroffen sind, richtet sich diese Gewaltform ebenso gegen Männer. LHStv. Gaby Schaunig betonte, dass die Verantwortung niemals bei den Betroffenen, sondern immer bei den Tätern liege. Dennoch kämpfen viele Opfer mit Scham oder Selbstzweifeln, was die Inanspruchnahme von Hilfe oft verhindert. Die neue Kampagne, die in Kooperation mit dem Frauenservice Wien umgesetzt wird, setzt auf breite Sichtbarkeit: Plakate im öffentlichen Raum, Social-Media-Maßnahmen und Informationsaussendungen an Gemeinden und Bildungseinrichtungen sollen das Bewusstsein schärfen. Es gilt, das Thema offen anzusprechen, damit Betroffene Unterstützung finden und nicht aus Scham schweigen.
Hinschauen, Handeln, Helfen
K.O.-Mittel wirken bereits in geringen Dosen betäubend und können bei Überdosierung bis zum Tod führen. Besonders in Clubs oder auf Festen werden sie genutzt, um Opfer wehrlos zu machen, wobei Täter oft sogar aus dem Bekanntenkreis stammen. Laut Anzeigenstatistik wurden 2024 in Österreich 150 Straftaten mit solchen Mitteln registriert, die Dunkelziffer dürfte jedoch deutlich höher liegen. Martina Gabriel appelliert daher an die Zivilcourage der Bevölkerung: Sicherheit beim Ausgehen darf kein Glücksfall sein, sondern ist eine gemeinsame Verantwortung. Für Betroffene stehen rund um die Uhr kostenlose Anlaufstellen bereit, wie die Kärntner Beratungshotline oder die Frauenhelpline gegen Gewalt. Bei akuter Gefahr ist unverzüglich die Polizei zu verständigen.
Hilfe & Kontakt
Betroffene erhalten rund um die Uhr kostenlose und anonyme Unterstützung bei der Kärntner Beratungshotline für Frauen und Mädchen (0660/244 24 01) sowie bei der Frauenhelpline gegen Gewalt (0800 222 555).
- Erstellt: 02.01.2026 08:00
- Update: 05.01.2026 08:36
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