Vertreter von Kelag, Land und Gemeinde bei einer Baustelle zur Fernwärmetrasse in St. Andrä.
KELAG Geschäftsführer Adolf Melcher, Landeshauptmann Daniel Fellner, St. Andräs Bürgermeisterin Maria Knauder, KELAG Vorstand Reinhard Draxler, die beiden Geschäftsführer des Kärntner Siedlungswerkes Stefan Konency und Florian Stadtschreiber sowie Christoph Herzeg und Andrea Domberger (beide KELAG Geschäftsführung)

© LPD Kärnten/Bachhiesl

Energie

Kelag erreicht 1.000 Kilo­me­ter Fern­wär­me: Aus­bau in St. Andrä

Mit Bauarbeiten in St. Andrä im Lavanttal erreicht Kelag Energie & Wärme den 1.000. Kilometer Fernwärmetrasse. Eine neue Wohnanlage des Kärntner Siedlungswerkes wird ans Netz angeschlossen. Bei einem Lokaltermin betonten Landeshauptmann Daniel Fellner und Bürgermeisterin Maria Knauder Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und leistbaren Wohnraum.

In St. Andrä im Lavant­tal baut Kelag Ener­gie & Wär­me der­zeit ihren 1.000. Kilo­me­ter Fern­wär­me­tras­se. Über die neue Lei­tung wird eine im Bau befind­li­che Wohn­an­la­ge des Kärnt­ner Sied­lungs­wer­kes an das Fern­wär­me­netz ange­schlos­sen. Bei einem Lokal­ter­min am Mon­tag stell­te die Kelag das Pro­jekt vor, auch Lan­des­haupt­mann Dani­el Fell­ner war vor Ort.

Fell­ner ver­wies auf die Bedeu­tung sol­cher Vor­ha­ben für Ver­sor­gungs­si­cher­heit, Ener­gie­wen­de und weni­ger Abhän­gig­keit von fos­si­len Ener­gie­trä­gern. „Die Kelag als über­re­gio­nal täti­ger Kon­zern hat hier schon viel auf die Bei­ne gestellt“, sag­te er. Die Kelag zählt nach eige­nen Anga­ben heu­te zu den größ­ten öster­reich­weit täti­gen Fern­wär­me­an­bie­tern auf Basis von Bio­mas­se und indus­tri­el­ler Abwär­me.

Wohn­bau­pro­jekt mit 24 geför­der­ten Miet­woh­nun­gen

Bür­ger­meis­te­rin Maria Knau­der hob die Fern­wär­me als effi­zi­en­te und nach­hal­ti­ge Wär­me­ver­sor­gung für die Gemein­de her­vor. Zusätz­lich sei das Bau­vor­ha­ben des Kärnt­ner Sied­lungs­wer­kes für St. Andrä zen­tral: Errich­tet wer­den 24 geför­der­te Miet­woh­nun­gen, dar­un­ter betreu­te Wohn­ein­hei­ten für jun­ge Men­schen mit Beein­träch­ti­gung.

Kelag-Vor­stand Rein­hard Drax­ler bezeich­ne­te Fern­wär­me als „Gene­ra­tio­nen­ver­trag“ und ver­wies auf den Ein­satz hei­mi­scher Res­sour­cen aus Bio­mas­se und Abwär­me sowie auf die Dekar­bo­ni­sie­rungs­stra­te­gie des Unter­neh­mens. Adolf Mel­cher, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung von Kelag Ener­gie & Wär­me, erin­ner­te an den Start des Fern­wär­me­aus­baus in St. Andrä: 1989 sei­en 7,5 Kilo­me­ter Netz mit rund 200 Kun­den umge­setzt wor­den.

Netz in St. Andrä wächst – Abwär­me von Mon­di geplant

Laut Mel­cher umfasst das Fern­wär­me­netz in St. Andrä inzwi­schen rund 20 Kilo­me­ter. Ver­sorgt wer­den etwa 400 Gebäu­de mit rund 16 Mil­lio­nen Kilo­watt­stun­den Wär­me pro Jahr. Die Wär­me kom­me der­zeit aus dem Bio­mas­se­heiz­werk in St. Andrä; künf­tig soll auch indus­tri­el­le Abwär­me von Mon­di in Frant­schach ein­flie­ßen.

Öster­reich­weit betreibt Kelag Ener­gie & Wär­me nach eige­nen Anga­ben 89 Fern­wär­me­net­ze und lie­fert rund zwei Mil­li­ar­den Kilo­watt­stun­den pro Jahr. Im Fern­wär­me­ge­schäft sei­en 300 Men­schen beschäf­tigt. Das Kärnt­ner Sied­lungs­werk begrüß­te den Anschluss: „Wir sind hap­py mit Fern­wär­me“, sag­te Geschäfts­füh­rer Ste­fan Kon­ec­ny. Sein Kol­le­ge Flo­ri­an Stadt­schrei­ber gra­tu­lier­te zum Mei­len­stein: „Wir als Kärnt­ner Sied­lungs­werk sind stolz, dabei sein zu dür­fen.“

Fern­wär­me-Aus­bau St. Andrä
Kelag Ener­gie u0026amp; Wär­me erreicht mit dem Pro­jekt in St. Andrä den 1.000. Kilo­me­ter Fern­wär­me­tras­se. In St. Andrä: rund 20 km Netz, etwa 400 ver­sorg­te Gebäu­de, ca. 16 Mio. kWh Wärme/Jahr. Wär­me der­zeit aus dem Bio­mas­se­heiz­werk St. Andrä, künf­tig zusätz­lich indus­tri­el­le Abwär­me von Mon­di (Frant­schach) geplant. In der neu­en Wohn­an­la­ge des Kärnt­ner Sied­lungs­wer­kes ent­ste­hen 24 geför­der­te Miet­woh­nun­gen, dar­un­ter betreu­te Ein­hei­ten für jun­ge Men­schen mit Beein­träch­ti­gung.
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Dieser Artikel wurde durch eine von Menschen instruierte AI erstellt und von einem Menschen geprüft.

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