Büro LR Reichmann
Büro LR Reichmann

© (v.l.) DI Peter Grengl, Dir. Hans Pogelschek, LR Peter Reichmann, BD Isabella Penz und Dir. Michael Archer präsentierten die neuen Ausbildungsmodelle.

Technik trifft Wirtschaft

Koope­ra­ti­on von HTL und HAK

Die HTL1 Lastenstraße in Klagenfurt setzt ab dem Schuljahr 2026/27 neue Maßstäbe in der Fachkräfteausbildung. Mit der österreichweit einzigartigen Fachrichtung „Business & Engineering“ in Kooperation mit der HAK-TAK sowie der neuen Rolle als offizielle Prüfungs- und Ausbildungsschule für „Lehre mit Matura“ stärkt das Bildungsland Kärnten gezielt den Wirtschaftsstandort. Bildungsreferent Peter Reichmann präsentierte die Neuerungen als zukunftsweisende Investition in die Talente junger Menschen.

Zusammenfassung:

Die neue Ausbildung Business & Engineering – HTL1 meets HAK verbindet Technik mit Wirtschaft. Schüler sollen technische Lösungen entwickeln und auch wirtschaftlich bewerten können. HTL1 bietet Stärken in Bereichen wie Robotik und Mechatronik, während die HAK Kompetenzen in Marketing und Projektmanagement einbringt. Die Schüler arbeiten praxisnah mit modernen Labors und digitalen Werkzeugen. Bildungsdirektorin Isabella Penz erklärt, dass die Schule ihre Autonomie nutzt, um auf den Arbeitsmarkt zu reagieren, der Fachkräfte im Bereich Technik und Management sucht. Diese Ausbildung bietet den Absolventen neue Karrierewege.Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die HTL1 Lastenstraße jetzt auch als Prüfungsschule für die Berufsreifeprüfung dient. Prüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik können dort abgelegt werden. Zudem gibt es nun neun technische Fachrichtungen, darunter Maschinenbau und Elektronik. Dies stärkt die technische Komponente des Projekts Lehre mit Matura. Bildungslandesrat Reichmann sieht darin zusätzliche Chancen für Lehrlinge in Kärnten. Die HTL1 festigt ihre Rolle im Bildungssystem und trägt zur langfristigen Sicherung des Standorts bei.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Die neu geschaf­fe­ne Aus­bil­dungs­rich­tung „Busi­ness & Engi­nee­ring – HTL1 meets HAK“ ver­knüpft tech­ni­sche Exzel­lenz mit wirt­schaft­li­chem Know-how. Ziel ist es, dass Schü­ler tech­ni­sche Lösun­gen nicht nur ent­wi­ckeln, son­dern die­se auch betriebs­wirt­schaft­lich ein­ord­nen kön­nen. Dabei wer­den die Stär­ken der HTL1 in Berei­chen wie Robo­tik, Mecha­tro­nik und Engi­nee­ring mit den Kom­pe­ten­zen der HAK-TAK in Mar­ke­ting, Pro­jekt­ma­nage­ment und Entre­pre­neur­ship ver­schmol­zen. Die Jugend­li­chen arbei­ten pra­xis­nah in moder­nen Labors und mit digi­ta­len Tools an rea­len Pro­jek­ten. Laut Bil­dungs­di­rek­to­rin Isa­bel­la Penz nutzt die Schu­le hier­für ihre Schul­au­to­no­mie opti­mal, um auf den aktu­el­len Trend am Arbeits­markt zu reagie­ren, der zuneh­mend Fach­kräf­te an der Schnitt­stel­le von Tech­nik und Manage­ment for­dert. Die­se fächer­über­grei­fen­de Aus­bil­dung soll den Absol­ven­ten völ­lig neue Kar­rie­re­we­ge eröff­nen.

Aus­wei­tung der tech­ni­schen Fach­be­rei­che

Ein zwei­ter wesent­li­cher Mei­len­stein ist die neue Funk­ti­on der HTL1 Las­ten­stra­ße als offi­zi­el­le Aus­bil­dungs- und Prü­fungs­schu­le für die Berufs­rei­fe­prü­fung. Künf­tig kön­nen dort die Prü­fun­gen in den Kern­fä­chern Deutsch, Eng­lisch und Mathe­ma­tik direkt abge­nom­men wer­den. Beson­ders bedeu­tend ist die Erwei­te­rung der Fach­be­reichs­prü­fung auf nun­mehr neun tech­ni­sche Fach­rich­tun­gen, die von Maschi­nen­bau und Elek­tro­nik bis hin zu Wirt­schafts­in­for­ma­tik, Sport­ma­nage­ment sowie Land- und Forst­wirt­schaft rei­chen. Damit wird die tech­ni­sche Kom­po­nen­te im Erfolgs­pro­jekt „Leh­re mit Matu­ra“ deut­lich gestärkt. Für Bil­dungs­lan­des­rat Reich­mann ist dies ein akti­ves Gestal­ten von Bil­dungs­po­li­tik, das den rund 7.200 Kärnt­ner Lehr­lin­gen zusätz­li­che Chan­cen bie­tet. Die HTL1 fes­tigt damit ihre Rol­le als star­ker Motor im Kärnt­ner Bil­dungs­sys­tem und trägt zur lang­fris­ti­gen Stand­ort­si­che­rung bei.

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