Wasserverband
Lebensader für den Zentralraum: Die neue Wasserschiene soll ab 2028 Klagenfurt und Villach infrastrukturell zusammenschließen.

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Krisenvorsorge

Mil­lio­nen-Inves­ti­ti­on in Trink­was­ser: Groß­raum Kla­gen­furt-Vil­lach wird ver­netzt

Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Pressekonferenz im Klagenfurter Hotel Sandwirth wurde die Weichenstellung für ein wegweisendes Infrastrukturprojekt präsentiert: Die überregionale Wasserschiene im Kärntner Zentralraum startet in die nächste Phase. Die Initiative von Land und Gemeinden soll Kärnten langfristig und flächendeckend gegen Trockenperioden, den Klimawandel und potenzielle Krisenfälle rüsten. Durch die engere Vernetzung der Städte und Gemeinden wird die Notversorgung mit sauberem Trinkwasser generationsübergreifend abgesichert.

Zusammenfassung:

Das Projekt ist ein wichtiger Schritt für die Versorgungssicherheit in Kärnten, Österreich. Es geht darum, Wasser von Regionen mit viel Wasser zu denen mit weniger Wasser zu leiten. Ein erster Teil des Projekts verbindet schon die Gemeinden Villach, Weißenstein und Paternion. Jetzt wird eine direkte Wasserverbindung zwischen den Städten Klagenfurt und Villach geplant. Diese Verbindung kostet etwa 30 Millionen Euro.Viel Arbeit wird in die Planung gesteckt, und die Behördengenehmigungen sollen noch in diesem Jahr eingereicht werden. Der Bau der Hauptstrecke soll 2028 beginnen. Neben Villach und Klagenfurt sind auch St. Veit und Feldkirchen Teil des Projekts. Die Stadtwerke Klagenfurt helfen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung.Diese Wasserverbindung soll nicht nur bei Wassermangel helfen, sondern auch die gesamte Region wirtschaftlich stärken.

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Das Pro­jekt gilt als his­to­ri­scher Mei­len­stein für die hei­mi­sche Daseins­vor­sor­ge. Was­ser­wirt­schafts­re­fe­ren­tin LRin Mari­ka Lag­ger-Pöl­lin­ger und Lan­des­haupt­mann Dani­el Fell­ner beton­ten uni­so­no, dass Ver­sor­gungs­si­cher­heit vor­aus­schau­en­des Han­deln erfor­de­re, bevor ein spür­ba­rer Man­gel auf­tritt. Kern der Stra­te­gie ist ein intel­li­gen­ter, dau­er­haf­ter Aus­gleich zwi­schen was­ser­rei­chen Regio­nen und Gebie­ten mit gerin­ge­rem Dar­ge­bot. Ein ers­tes Teil­pro­jekt wird bereits seit dem Vor­jahr durch den Was­ser­ver­band Unte­res Drau­tal umge­setzt und ver­netzt die Kom­mu­nen Vil­lach, Wei­ßen­stein und Pater­ni­on. Nun folgt das nächs­te gro­ße Puz­zle­stück: Die direk­te Ver­bin­dung der bei­den größ­ten Kärnt­ner Städ­te Kla­gen­furt und Vil­lach. Das geschätz­te Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men für die­ses Herz­stück beläuft sich auf rund 30 Mil­lio­nen Euro.

Star­ke Part­ner­schaft zwi­schen Städ­ten und Ver­sor­gern

Die logis­ti­sche und pla­ne­ri­sche Detail­ar­beit läuft bereits auf Hoch­tou­ren. Wie Vil­lachs Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel in sei­ner Funk­ti­on als Obmann des Was­ser­ver­ban­des Kärn­ten aus­führ­te, wer­den die behörd­li­chen Plä­ne noch in die­sem Jahr beim Land ein­ge­reicht. Der offi­zi­el­le Bau­be­ginn für die Haupt­tras­se ist für das Jahr 2028 anvi­siert. Neben den Städ­ten Vil­lach und Kla­gen­furt, deren Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schei­der die lang­fris­ti­ge Absi­che­rung für kom­men­de Gene­ra­tio­nen her­vor­hob, sind auch St. Veit und Feld­kir­chen fes­te Part­ner des Ver­bun­des. Tech­ni­sche Unter­stüt­zung kommt vom größ­ten Was­ser-Infra­struk­tur­be­trei­ber des Lan­des, der Stadt­wer­ke Kla­gen­furt AG. Laut Vor­stand DI Smo­le bringt das Unter­neh­men wert­vol­les Know-how aus dem bestehen­den Ver­bund Klagenfurt–St. Veit ein. Die über­re­gio­na­le Was­ser­schie­ne fun­giert somit nicht nur als logis­ti­sches Sicher­heits­netz im Ernst­fall, son­dern stärkt nach­hal­tig den gesam­ten Wirt­schafts- und Lebens­raum Kärn­tens.

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