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Krisenvorsorge
Millionen-Investition in Trinkwasser: Großraum Klagenfurt-Villach wird vernetzt
Zusammenfassung:
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Das Projekt gilt als historischer Meilenstein für die heimische Daseinsvorsorge. Wasserwirtschaftsreferentin LRin Marika Lagger-Pöllinger und Landeshauptmann Daniel Fellner betonten unisono, dass Versorgungssicherheit vorausschauendes Handeln erfordere, bevor ein spürbarer Mangel auftritt. Kern der Strategie ist ein intelligenter, dauerhafter Ausgleich zwischen wasserreichen Regionen und Gebieten mit geringerem Dargebot. Ein erstes Teilprojekt wird bereits seit dem Vorjahr durch den Wasserverband Unteres Drautal umgesetzt und vernetzt die Kommunen Villach, Weißenstein und Paternion. Nun folgt das nächste große Puzzlestück: Die direkte Verbindung der beiden größten Kärntner Städte Klagenfurt und Villach. Das geschätzte Investitionsvolumen für dieses Herzstück beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro.
Starke Partnerschaft zwischen Städten und Versorgern
Die logistische und planerische Detailarbeit läuft bereits auf Hochtouren. Wie Villachs Bürgermeister Günther Albel in seiner Funktion als Obmann des Wasserverbandes Kärnten ausführte, werden die behördlichen Pläne noch in diesem Jahr beim Land eingereicht. Der offizielle Baubeginn für die Haupttrasse ist für das Jahr 2028 anvisiert. Neben den Städten Villach und Klagenfurt, deren Bürgermeister Christian Scheider die langfristige Absicherung für kommende Generationen hervorhob, sind auch St. Veit und Feldkirchen feste Partner des Verbundes. Technische Unterstützung kommt vom größten Wasser-Infrastrukturbetreiber des Landes, der Stadtwerke Klagenfurt AG. Laut Vorstand DI Smole bringt das Unternehmen wertvolles Know-how aus dem bestehenden Verbund Klagenfurt–St. Veit ein. Die überregionale Wasserschiene fungiert somit nicht nur als logistisches Sicherheitsnetz im Ernstfall, sondern stärkt nachhaltig den gesamten Wirtschafts- und Lebensraum Kärntens.
Österreichische Trinkwasserdatenbank
Weitere Infos- Erstellt: 30.05.2026 08:00
- Update: 28.05.2026 20:53
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