Neue Holzstege am Egelsee bei Spittal an der Drau führen durch das Moorgebiet am Waldrand.
Am Egelsee in Spittal wurden Stege und Infrastruktur erneuert, um Besucher sicher zu lenken und das Moor zu schützen.

© www.spittal-drau.at

Natur- und Naherholungsgebiet

Neue Steg­an­la­gen len­ken Besu­cher­strö­me am Egel­see

Am Egelsee in Spittal an der Drau wurden die Steganlagen erneuert und die Infrastruktur verbessert. Das Projekt soll Besucher sicher lenken und sensible Moorflächen entlasten. Das Land Kärnten förderte die Maßnahmen mit 332.665,32 Euro aus der Ländlichen Entwicklung Naturschutz.

Zusammenfassung:

Am Egelsee in Spittal an der Drau wurden die Stege und die Umgebung verbessert, um den See für Besucher erlebbar zu machen und das Moor zu schützen. Dafür gab es über 332.000 Euro an Fördergeldern. Neue Wege helfen, Schäden im sensiblen Moor zu vermeiden. Es gibt nun einen Rastplatz, Sitzmöglichkeiten und Informationen über das Moor. Politiker, wie Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger und Bürgermeister Gerhard Köfer, betonen die Bedeutung des Sees als Erholungsgebiet. Die Arbeiten wurden von der Firma Holzbau Moser umgesetzt.

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Am Egel­see am Höhen­rü­cken des Hoch­gosch in der Stadt­ge­mein­de Spit­tal an der Drau sind die Steg­an­la­gen adap­tiert und die Infra­struk­tur rund um den Moor­see ver­bes­sert wor­den. Ziel ist, den See für Besu­che­rin­nen und Besu­cher wei­ter­hin erleb­bar zu hal­ten und gleich­zei­tig das emp­find­li­che Moor bes­ser zu schüt­zen. Laut Land Kärn­ten stan­den für das Vor­ha­ben 332.665,32 Euro aus För­der­mit­teln der „Länd­li­chen Ent­wick­lung Natur­schutz“ zur Ver­fü­gung.

Die neue Anla­ge schafft klar geführ­te Wege und soll damit Tritt­schä­den in sen­si­blen Berei­chen redu­zie­ren. Zusätz­lich wur­den ein Rast­platz am See, Sitz­mög­lich­kei­ten sowie Infor­ma­ti­ons­ele­men­te zum Moor ein­ge­rich­tet. An der Prä­sen­ta­ti­on des Pro­jekts nah­men unter ande­rem Lan­des­rä­tin Mari­ka Lag­ger-Pöl­lin­ger sowie Ver­tre­ter der Stadt­ge­mein­de Spit­tal teil.

Siche­re Wege, weni­ger Druck auf sen­si­ble Flä­chen

Lan­des­rä­tin Mari­ka Lag­ger-Pöl­lin­ger sieht in den adap­tier­ten Ste­gen eine Ver­bin­dung aus Natur­er­leb­nis und Schutz­maß­nah­men: „Mit den neu­en Steg­an­la­gen schaf­fen wir siche­re Wege für Besu­che­rin­nen und Besu­cher und schüt­zen gleich­zei­tig die Moor­flä­chen.“ Der humin­säu­re­hal­ti­ge Moor­see liegt ver­steckt im Wald, wird aber regel­mä­ßig besucht – die Besu­cher­len­kung soll den Druck auf die Moor­ve­ge­ta­ti­on ver­rin­gern.

Auch Bür­ger­meis­ter Ger­hard Köfer und Vize­bür­ger­meis­te­rin Ange­li­ka Hin­ter­eg­ger ver­wei­sen auf die Bedeu­tung des Egel­sees als Nah­erho­lungs­ge­biet: „Durch die Besu­cher­len­kung kön­nen wert­vol­le Moor­pflan­zen wie Torf­moo­se oder der Son­nen­tau dau­er­haft geschützt wer­den.“ Umge­setzt wur­den die Arbei­ten mit der Fir­ma Holz­bau Moser, beglei­tet durch das E.C.O. Insti­tut für Öko­lo­gie sowie die Urban & Glatz Zivil­tech­ni­ker­ge­sell­schaft m.b.H.

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