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Gesundheitsförderung
Neues Kärntner Schulprojekt setzt auf Ernährung und Elternbeteiligung
Anlässlich des „Tages der gesunden Ernährung“ am 7. März wurde von Gesundheitslandesrätin Beate Prettner der Start eines neuen Gesundheitsförderungsprojekts für Kärntner Volksschulen angekündigt. Im Zentrum stehen gesunde Ernährung, mehr Gesundheitskompetenz und eine gezielte Einbindung der Eltern. Umgesetzt wird das Projekt von der Unterabteilung Gesundheitsförderung, wissenschaftlich begleitet von der FH Kärnten und vollständig finanziert durch den Kärntner Gesundheitsfonds. Eltern und Volksschulen können sich ab sofort melden, um an einer ersten Befragung teilzunehmen bzw. als Pilotschule mitzuwirken. „Gerade weil Übergewicht und Diabetes zunehmen, setzen wir früh an – dort, wo Kinder lernen und aufwachsen“, sagt Prettner.
Eltern sollen von Beginn an eingebunden werden
Ein Schwerpunkt ist die Elternbeteiligung rund um Ernährung: An Volksschulen wird erhoben, wie Eltern derzeit eingebunden sind, zusätzlich ist eine Elternbefragung geplant. Auf Basis der Ergebnisse sollen bedürfnisorientierte Maßnahmen entwickelt und in den Schulalltag integriert werden. Ernährungswissenschafterin Sonja Fidersek betont, warum der Fokus auf die Eltern gelegt wird: „Kinder können viel Wissen nach Hause bringen, entscheiden aber meist nicht über den Lebensmitteleinkauf oder die Schuljause.“ Ziel sei es, Eltern früh einzubinden und konkret zu klären, welche Unterstützung sie brauchen, um gesunde Routinen im Alltag leichter umzusetzen.
Workshops zu Gesundheitsberufen für Volksschulkinder
Der zweite Projektschwerpunkt sind Workshop-Module, in denen Volksschüler zwölf Gesundheitsberufe kennenlernen. Das soll Wissen über Prävention stärken und Orientierung geben, an wen man sich bei gesundheitlichen Fragen wenden kann. Laut Fidersek soll daraus ein regionaler Pool an Experten für schulische Gesundheitsförderung entstehen; auch Eltern mit Gesundheitsberufen können sich einbringen. FH-Professorin Eva Mir verweist auf den Nutzen der Elternbeteiligung: Sie könne Kommunikation und Schulklima verbessern und die Lernbereitschaft stärken. Die geplanten Maßnahmen sollen später dauerhaft in der Initiative „Gesunde Schule“ verankert werden.
Gesundheitsförderung in Kärnten
Eltern können sich ab sofort für eine Befragung melden, Volksschulen können als Pilotschulen teilnehmen.
Kontakt: gesunde.gemeinde@ktn.gv.at (Stichwort: Gesunde Gemeinden).
- Erstellt: 27.03.2026 09:00
- Update: 19.03.2026 14:43
- Quelle: www.ktn.gv.at
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