Der Checkpoint in Klagenfurt wird bis 2026 massiv ausgebaut.
Die Rote Schleife ist ein weltweites Symbol der Solidarität mit Menschen, die HIV-positiv sind oder an AIDS erkrankt sind.

© Generiert mit Gemini / Google AI

Sexuelle Gesundheit

Neu­es Kom­pe­tenz­zen­trum ver­eint Tes­tung und Behand­lung

Anlässlich des Welt-Aids-Tags kündigten Gesundheitslandesrätin Beate Prettner und Günther Nagele einen massiven Ausbau des „Checkpoint sexuelle Gesundheit“ an. Bis Mitte 2026 entsteht in Klagenfurt ein umfassendes Kompetenzzentrum, das Beratung, Diagnostik und Therapie an einem Ort vereint. Zusätzlich startet zu Jahresbeginn ein anonymer, KI-basierter Online-Chat für Jugendliche.

Zusammenfassung:

Bisher konnten Menschen im „Checkpoint sexuelle Gesundheit“ keine medizinische Behandlung direkt vor Ort erhalten. Sie mussten ins Klinikum Klagenfurt, was oft zu Problemen führte und dazu, dass manche die Therapie abbrachen. Um dies zu verbessern, wird das Zentrum erweitert. Ab 2026 können an zwei Tagen pro Woche mehr als 2.000 Menschen pro Jahr anonyme Tests, Diagnosen und Therapien außerhalb des Krankenhauses bekommen. Dadurch werden Kranke schneller erkannt und behandelt. Das Projekt wird vom Kärntner Gesundheitsfonds und der Sozialversicherung finanziert.Der Ausbau ist wichtig, weil sexuell übertragbare Krankheiten wie Gonorrhoe, Syphilis und Chlamydien zunehmen. Auch HIV-Fälle steigen von 16 auf 22 im Jahr 2024. Zusätzlich wird die Prävention verbessert: Ab 2026 gibt es einen neuen Online-Chat für Jugendliche, der rund um die Uhr verfügbar ist. Dieser wird von einer Künstlichen Intelligenz betrieben und gibt in einfacher und jugendfreundlicher Sprache Informationen. Schon jetzt nutzen viele Menschen die Beratung, und das neue Angebot soll den Zugang zu Hilfe erleichtern.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Bis­her fehl­te im eta­blier­ten „Check­point sexu­el­le Gesund­heit“ die Mög­lich­keit zur medi­zi­ni­schen Behand­lung vor Ort, wes­halb posi­ti­ve Test­ergeb­nis­se an das Kli­ni­kum Kla­gen­furt über­wie­sen wer­den muss­ten. Dies stell­te oft eine Hür­de dar, die zu The­ra­pie­ab­brü­chen führ­te. Um dem ent­ge­gen­zu­wir­ken, wur­de der Aus­bau zu einem „best point of ser­vice“ beschlos­sen, der anony­me Tests, Dia­gno­sen und The­ra­pien außer­halb des Kran­ken­hau­ses ermög­licht. Das neue Zen­trum soll bis Mit­te 2026 in Betrieb gehen und an zwei Tagen pro Woche erwei­ter­te Leis­tun­gen für über 2.000 Kon­tak­te jähr­lich anbie­ten. Durch die­se Bün­de­lung wer­den nicht nur die Spi­tals­am­bu­lan­zen ent­las­tet, son­dern auch früh­zei­ti­ge Dia­gno­sen und die Behand­lungs­treue ver­bes­sert. Finan­ziert wird das Pro­jekt gemein­sam vom Kärnt­ner Gesund­heits­fonds und der Sozi­al­ver­si­che­rung.

Checkpoint sexuelle Gesundheit
Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner und Gün­ther Nage­le, Geschäfts­füh­rer des „Check­point sexu­el­le Gesund­heit“

© Büro LR.in Prett­ner

KI-Chat und Prä­ven­ti­on

Der Aus­bau reagiert auf stei­gen­de Fall­zah­len bei sexu­ell über­trag­ba­ren Krank­hei­ten wie Gonor­rhoe, Syphi­lis und Chla­my­di­en. Auch bei HIV ver­zeich­net Kärn­ten einen Anstieg von 16 auf 22 Fäl­le im Jahr 2024. Neben der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung wird die Prä­ven­ti­on gestärkt: Ein neu­er, anony­mer 24/7‑On­line-Chat steht Jugend­li­chen ab Anfang 2026 zur Ver­fü­gung. Die­ses KI-basier­te Tool lie­fert fach­lich geprüf­te Infor­ma­tio­nen in jugend­freund­li­cher Spra­che, da jun­ge Men­schen ihre Ant­wor­ten zuneh­mend im Inter­net suchen. Die Ein­rich­tung ver­zeich­net bereits jetzt eine hohe Akzep­tanz mit 1.120 bera­te­nen Kli­en­ten im lau­fen­den Jahr. Das neue Ange­bot soll Hil­fe schnel­ler und nie­der­schwel­li­ger zugäng­lich machen.

Check­point sexu­el­le Gesund­heit
Wei­te­re Infos

Weitere Themen