Durch den Personalpool können kleinere Gemeinden weiterhin ein professionelles Betreuungssystem ohne massive Mehrkosten aufrecht erhalten.
Durch den Personalpool können kleinere Gemeinden weiterhin ein professionelles Betreuungssystem ohne massive Mehrkosten aufrecht erhalten.

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Pilotprojekt:

Per­so­nal­pool für Kärnt­ner Ele­men­tar­päd­ago­gik star­tet

Um den wachsenden Anforderungen an gemeindeeigene Kindergärten gerecht zu werden, startet im Mai ein erster interkommunaler Personalpool in St. Stefan im Gailtal. Elementarpädagogen werden dabei in der Stammgemeinde sowie in den Nachbargemeinden bei Bedarf als Springer eingesetzt. Anreiz dafür sind eine attraktive Entlohnung und viele weitere Benefits.

Zusammenfassung:

Ein neuer Personalpool für Kindergärten in Kärnten startet im Mai in der Region St. Stefan im Gailtal. Kleine Gemeinden können damit ein gutes Betreuungssystem ohne hohe Kosten erhalten. Der Personalpool hilft bei Ausfällen durch Krankheit oder Fortbildung. Dadurch wird die Qualität der Betreuung langfristig gesichert. Es ist geplant, ein Netz von Pädagogen zu schaffen, die bei Bedarf in verschiedenen Gemeinden arbeiten können. In der ersten Phase werden fünf bis sieben Pädagogen angestellt. Sie arbeiten hauptsächlich in bestimmten Gemeinden, können aber auch in benachbarten Gemeinden bis zu 30 Kilometern entfernt eingesetzt werden. Die Suche und Einstellung des Personals wird zentral organisiert. Um genug Mitarbeiter zu finden, werden neben guter Bezahlung auch Fortbildungen, zusätzlicher Urlaub und flexible Arbeitszeiten geboten. Die Finanzierung erfolgt in den ersten Jahren mit Unterstützung des Landes Kärnten; später soll das System selbstständig finanziert werden.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Der anvi­sier­te inter­kom­mu­na­ler Per­so­nal­pool für Kärn­tens Kin­der­gär­ten star­tet im Mai mit einem ers­ten Kin­der­gar­ten-Per­so­nal­pool in der Regi­on St. Ste­fan im Gail­tal. Klei­nen Gemein­den wird durch die­sen Pool ermög­licht, ein pro­fes­sio­nel­les Betreu­ungs­sys­tem auf­recht­zu­er­hal­ten, ohne unver­hält­nis­mä­ßi­ge Mehr­kos­ten tra­gen zu müs­sen. Ent­wi­ckelt im Auf­trag des Lan­des durch das Gemein­de Ser­vice­zen­trum, soll der Kin­der­gar­ten-Per­so­nal­pool künf­tig regio­na­le Per­so­nal­aus­fäl­le – etwa durch Krank­heit oder Fort­bil­dung – rasch und fle­xi­bel abde­cken. Ziel ist es, die Qua­li­tät lang­fris­tig zu sichern und die kom­mu­na­le Steue­rung der Kin­der­bil­dung und ‑betreu­ung nach­hal­tig zu stär­ken. Dadurch soll den wach­sen­den Anfor­de­run­gen an gemein­de­ei­ge­ne Kin­der­gär­ten, wie hoher Per­so­nal­auf­wand, päd­ago­gi­sche Qua­li­täts­stan­dards und gesell­schaft­li­che Erwar­tun­gen, ent­ge­gen­ge­kom­men und sta­bi­le Struk­tu­ren geschaf­fen wer­den.

Attrak­ti­ve Ent­loh­nung und Bene­fits

Im Voll­aus­bau ist ein kärn­ten­wei­tes Netz an Ele­men­tar­päd­ago­gen geplant, die regio­nal als Sprin­ger ein­ge­setzt wer­den sol­len. In der ers­ten Pro­jekt­pha­se ist geplant, fünf bis sie­ben qua­li­fi­zier­te Päd­ago­gen fix anzu­stel­len. Die­se sind vor­ran­gig in defi­nier­ten Stamm­ge­mein­den tätig. Bei kurz­fris­ti­gem Bedarf ste­hen sie auch für Ein­sät­ze in benach­bar­ten Gemein­den inner­halb eines defi­nier­ten geo­gra­fi­schen Radi­us von 30 Kilo­me­tern bereit. Die Per­so­nal­su­che und ‑ein­stel­lung erfolgt zen­tral über das Gemein­de­ser­vice-Zen­trum. Um lang­fris­tig aus­rei­chend Mit­ar­bei­ter für den Per­so­nal­pool begeis­tern zu kön­nen, wer­den neben einer attrak­ti­ven Ent­loh­nung auch Bene­fits wie unter ande­rem Fort­bil­dun­gen, extra Urlaub, fle­xi­ble Ein­satz­mo­del­le oder Dienst­han­dys ange­bo­ten. In den ers­ten drei bis fünf Jah­ren erfolgt die Finan­zie­rung des Per­so­nal­pools mit Unter­stüt­zung des Lan­des Kärn­ten, lang­fris­tig soll sich das Sys­tem voll­stän­dig selbst tra­gen.

Gemein­de Ser­vice­zen­trum Kärn­ten
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