LH Daniel Fellner, Andrii Ivanov (MarketsFlare), Magdalena Druml (NoxAvis), Daniel Fritsch (Packwall), Markus Hornböck (BABEG)
LH Daniel Fellner, Andrii Ivanov (MarketsFlare), Magdalena Druml (NoxAvis), Daniel Fritsch (Packwall), Markus Hornböck (BABEG)

© LPD Kärnten/Bauer

Wirtschaftsbilanz

Rekord­jahr für Kärn­ten: 39 neue Unter­neh­men sie­deln sich im Land an

Kärnten untermauert eindrucksvoll seinen Ruf als moderner Wirtschafts- und Technologiestandort. Wie Landeshauptmann Daniel Fellner und BABEG-Geschäftsführer Markus Hornböck in einer aktuellen Bilanz bekannt gaben, konnten im Jahr 2025 insgesamt 39 neue Betriebsansiedlungen realisiert werden. Mehr als die Hälfte dieser Unternehmen stammt aus hochmodernen Zukunftsfeldern wie der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie der Kreislaufwirtschaft. Mit einer steigenden Forschungsquote und der strategisch günstigen Lage im Herzen Europas positioniert sich das Land damit erfolgreich im internationalen Wettbewerb.

Zusammenfassung:

Der wirtschaftliche Aufschwung in Kärnten ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von gezielten Investitionen in Forschung, Infrastruktur und der Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Koralmbahn und die Wassersicherheit geben Kärnten derzeit viel Unterstützung. Laut dem Landeshauptmann ist die Forschungsquote seit 2021 deutlich gestiegen, was Kärnten in Europa an die Spitze bringt. Aktuell sind über 440 Ansiedlungsprojekte aus 45 Ländern in Bearbeitung. Die Betriebsansiedlungsgesellschaft schafft dies mit einem kleinen Team von vier Personen und schafft im Durchschnitt 400 neue Arbeitsplätze pro Jahr, was rund 26 Millionen Euro für Kärnten bedeutet.Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz sind neue wichtige Themen in Kärnten. Zum Beispiel hat sich das Unternehmen Packwall AT bewusst für Kärnten entschieden, um dort Bauplatten aus Abfall zu produzieren. Im Bereich Künstliche Intelligenz entwickeln Start-ups wie NoxAvis und MarketsFlare neue Technologien. Die räumliche Nähe zwischen der Universität und dem Lakeside Park in Klagenfurt ist hierfür ein großer Vorteil. Die BABEG plant am 20. Mai die Veranstaltung „Carinthia Innovates“, um die Netzwerke weiter zu stärken und Kärnten langfristig als wichtigen Standort für Technologieunternehmen in der Alpen-Adria-Region zu etablieren.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Der wirt­schaft­li­che Auf­schwung im Land ist kein Zufall, son­dern das Ergeb­nis geziel­ter Inves­ti­tio­nen in For­schung, Infra­struk­tur und die Ver­net­zung von Wis­sen­schaft und Wirt­schaft. Beson­ders die Kor­alm­bahn und die nach­hal­ti­ge Siche­rung der „Was­ser­schie­ne“ geben dem Stand­ort Kärn­ten der­zeit mas­si­ven Rücken­wind. Laut Lan­des­haupt­mann Fell­ner stieg die For­schungs­quo­te seit 2021 signi­fi­kant auf aktu­ell 3,39 Pro­zent an, was Kärn­ten in die euro­päi­sche Spit­zen­grup­pe kata­pul­tiert. Aktu­ell befin­den sich über 440 wei­te­re Ansied­lungs­pro­jek­te aus 45 Län­dern in der Bear­bei­tung durch die BABEG. Dass die­ser Erfolg mit einem klei­nen Team von nur vier Per­so­nen in der Betriebs­an­sied­lungs­ge­sell­schaft gestemmt wird, bezeich­ne­te Geschäfts­füh­rer Horn­böck als „Mam­mut­auf­ga­be“, die sich jedoch bezahlt macht: Allein die durch­schnitt­lich 400 neu­en Arbeits­plät­ze pro Jahr gene­rie­ren eine zusätz­li­che Wert­schöp­fung von rund 26 Mil­lio­nen Euro für das Bun­des­land.

Nach­hal­tig­keit und KI als neue Stand­ort­pfei­ler

Wie attrak­tiv das Umfeld für inno­va­ti­ve Köp­fe ist, zei­gen kon­kre­te Bei­spie­le aus der Pra­xis. So ent­schied sich das Unter­neh­men „Pack­wall AT“, das Bau­plat­ten aus Abfall her­stellt, auf­grund der spe­zi­el­len Unter­stüt­zung bewusst für den Stand­ort Kühns­dorf. Auch im Bereich der Künst­li­chen Intel­li­genz (KI) setzt Kärn­ten Akzen­te: Das Start-up „NoxA­vis“ ent­wi­ckel­te mit „Heli­Doc“ eine Echt­zeit­do­ku­men­ta­ti­on für die Flug­ret­tung, wäh­rend „Mar­kets­Fla­re“ KI nutzt, um glo­ba­le Finanz­märk­te zu ana­ly­sie­ren. Grün­der wie Andrii Iva­nov beto­nen dabei den unschätz­ba­ren Vor­teil der räum­li­chen Nähe zwi­schen der Alpen-Adria-Uni­ver­si­tät und dem Lake­si­de Park in Kla­gen­furt. Um die­se Poten­zia­le noch sicht­ba­rer zu machen, kün­dig­te die BABEG für den 20. Mai die Ver­an­stal­tung „Car­in­thia Inno­va­tes“ an. Ziel ist es, die Wert­schöp­fungs­netz­wer­ke wei­ter zu stär­ken und Kärn­ten lang­fris­tig als ers­te Adres­se für tech­no­lo­gie­ori­en­tier­te Unter­neh­men in der Alpen-Adria-Regi­on zu ver­an­kern.

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