Velden am Wörthersee
Die Vor- und Nachsaisonen gewinnen für Kärntens Tourismus an Bedeutung.

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Tourismusbilanz

Som­mer 2025 brach­te mehr Gäs­te

Im Sommerhalbjahr 2025 verzeichnete Kärnten 2.341.492 Gästeankünfte, ein Plus von 0,5 Prozent und der zweitbeste Wert seit Aufzeichnungsbeginn. Während die Ankünfte stiegen, gab es bei den knapp 9,5 Millionen Übernachtungen einen leichten Rückgang von 0,2 Prozent. Kärnten Werbung Geschäftsführer Klaus Ehrenbrandtner sieht positive Signale in der Vor- und Nachsaison sowie Rekordwerte aus Zentral- und Osteuropa.

Zusammenfassung:

Im Sommer 2025 gab es in Kärnten viele Gäste, aber die Zahl der Übernachtungen blieb gleich. Besonders Gäste aus anderen Ländern machten mehr als die Hälfte der Übernachtungen aus. Viele Gäste kamen aus Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Italienische Gäste wurden auch wieder mehr. In Deutschland und Österreich gab es etwas weniger Gäste. Klaus Ehrenbrandtner von Kärnten Werbung sagt, dass eine Tourismusreform wichtig ist, um konkurrenzfähig zu bleiben. Es soll mehr auf internationale Märkte gesetzt werden und Gäste aus Österreich sollen gehalten und aus Deutschland zurückgewonnen werden. Auch die Infrastruktur soll verbessert werden.Die Reisesaison hat sich verändert: Die meisten Gäste kamen dieses Jahr nicht im Sommer, sondern im Frühjahr und Herbst, besonders im Mai und Juni gab es deutlich mehr Gäste. Dies sieht Ehrenbrandtner als Erfolg der Bemühungen, die Saison zu verlängern, zum Beispiel durch Veranstaltungen im Frühjahr. Campingplätze hatten insgesamt auch etwas mehr Gäste, litten aber im Sommer unter schlechtem Wetter. Ab 2026 soll die neue Koralmbahn helfen, mehr Gäste zu gewinnen, vor allem für spezielle Angebote wie Rail & Trail.Für den Winter ist man optimistisch: Einige Skigebiete sind schon offen und es sind viele Buchungen eingegangen.

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Die Som­mer­sai­son 2025 brach­te ein gemisch­tes Bild: Wäh­rend die Ankünf­te stie­gen, sta­gnier­ten die Näch­ti­gungs­zah­len auf hohem Niveau. Beson­ders erfreu­lich ent­wi­ckel­ten sich die inter­na­tio­na­len Märk­te, die nun 58,5 Pro­zent der Gesamt­näch­ti­gun­gen aus­ma­chen. Rekord­zu­wäch­se gab es bei Gäs­ten aus Polen, Tsche­chi­en, Ungarn und der Slo­wa­kei, wäh­rend Ita­li­en wie­der auf Wachs­tums­kurs ist. Die Kern­märk­te Deutsch­land und Öster­reich ver­zeich­ne­ten hin­ge­gen leich­te Rück­gän­ge. Kärn­ten Wer­bung Geschäfts­füh­rer Klaus Ehren­brandt­ner betont die Not­wen­dig­keit der geplan­ten Tou­ris­mus­re­form, um wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben. Ziel sei es, inter­na­tio­na­le Märk­te wei­ter zu bear­bei­ten, Öster­reich zu sta­bi­li­sie­ren und Markt­an­tei­le in Deutsch­land zurück­zu­ge­win­nen. Neue Auf­ga­ben­be­rei­che sol­len zudem die Infra­struk­tur sichern und den inter­na­tio­na­len Ver­kauf för­dern.

Sai­son­ver­län­ge­rung zeigt Wir­kung

Eine deut­li­che Ver­schie­bung zeigt sich bei den Rei­se­zei­ten: Wäh­rend die Haupt­sai­son im Juli und August wet­ter­be­dingt Ein­bu­ßen hin­neh­men muss­te, leg­ten die Vor- und Nach­sai­son kräf­tig zu. Im Mai und Juni stie­gen die Ankünf­te um 7,6 Pro­zent, im Herbst um 6,1 Pro­zent. Ehren­brandt­ner sieht dar­in den Erfolg der Maß­nah­men zur Sai­son­ver­län­ge­rung, etwa durch den Rad­früh­ling. Auch Cam­ping­plät­ze pro­fi­tier­ten mit einem Gesamt­plus von 1,4 Pro­zent, lit­ten jedoch in der Haupt­sai­son unter insta­bi­lem Wet­ter. Für die Zukunft setzt man auf die neue Kor­alm­bahn, um ab 2026 zusätz­li­che Gäs­te­po­ten­zia­le durch Ange­bo­te wie „Rail & Trail“ zu erschlie­ßen. Der Blick auf den Win­ter ist opti­mis­tisch: Ers­te Ski­ge­bie­te sind bereits geöff­net und die Buchungs­la­ge ist viel­ver­spre­chend.

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