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Unterstützung für Familien:
Steigende Nachfrage bei kostenloser Eltern-Begleitung
Das Präventionsangebot ist auch für 2026 flächendeckend gesichert. Seit Jahresbeginn 2024 gilt eine Vereinbarung, die eine langfristige Finanzierung durch Bund, Länder und Sozialversicherungsträger garantiert. Der Bedarf ist deutlich spürbar: Während 2024 noch 334 Familien betreut wurden, waren es bis November 2025 bereits 361. Landesrätin Prettner betonte, dass die Fälle zunehmend komplexer werden, was den Betreuungsaufwand erhöht. Erfreulich sei jedoch, dass sich immer mehr Betroffene selbstständig melden – oft schon während der Schwangerschaft. Dies zeigt, dass der Bekanntheitsgrad steigt und die Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird, um Elternkompetenz frühzeitig zu stärken.
Prävention spart Folgekosten
Umgesetzt werden die „Frühen Hilfen“ in allen Kärntner Bezirken durch die AVS, koordiniert von der Unterabteilung Gesundheitsförderung des Landes. Das Angebot richtet sich an werdende Eltern und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren. Die Begleitung erfolgt kostenlos, freiwillig und auf Wunsch anonym – egal ob zu Hause, im Krankenhaus oder in einer Beratungsstelle. Ziel ist es, die Eltern-Kind-Bindung zu festigen und Überforderung zu vermeiden. Prettner hob hervor, dass durch diese bedarfsgerechte Unterstützung immense Folgekosten im Gesundheits- und Sozialbereich eingespart werden können.
Für Fragen und persönliche Termine:
„Frühe Hilfen“ Klagenfurt Stadt/Land, Völkermarkt, Wolfsberg, St. Veit/Glan: 0664/803 275 671
„Frühe Hilfen“ Villach Stadt/Land, Spittal/Drau, Hermagor, Feldkirchen: 0664/803 273 653
- Erstellt: 29.12.2025 10:04
- Update: 23.12.2025 07:46
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