Ab 2026 verstärken vier neue Gesundheitszentren die medizinische Landkarte Kärntens. (Beispielfoto)
Ab 2026 verstärken vier neue Gesundheitszentren die medizinische Landkarte Kärntens. (Beispielfoto)

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Wohnortnahe Gesundheitszentren:

Vier neue Primärversorgungs­einheiten für Kärn­ten fixiert

Kärnten macht einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der wohnortnahen Medizin: Für die neuen Primärversorgungseinheiten (PVE) in Villach, Wolfsberg, Spittal und Bleiburg sind die Verträge unter Dach und Fach und die Standorte fixiert. Ab Oktober 2026 werden diese multiprofessionellen Gesundheitszentren schrittweise ihren Betrieb aufnehmen. Sie bieten erweiterte Öffnungszeiten und bündeln die Expertise von Allgemeinmedizin, Pflege und Therapie unter einem Dach.

Zusammenfassung:

In Kärnten entstehen neue Gesundheitszentren. Die ersten beiden öffnen voraussichtlich im Oktober 2026 in Spittal und Bleiburg. Ein weiteres Zentrum wird Ende 2026 in Wolfsberg eröffnet, und eines in Villach folgt im Jahr 2027. Diese Zentren bieten viele Dienstleistungen an und haben lange Öffnungszeiten, bis zu 65 Stunden pro Woche. Die Finanzierung kommt von verschiedenen Stellen, darunter der Kärntner Gesundheitsfonds und die EU.In den Zentren arbeiten Teams aus Ärzten, Pflegepersonal und Therapeuten zusammen. Damit soll die Gesundheitsversorgung besser werden. Bis 2030 sind weitere Zentren geplant. Ziel ist es, das Gesundheitssystem zu entlasten und junge Ärzte durch attraktive Arbeitsbedingungen zu gewinnen. Die Nähe zu Krankenhäusern schafft Vorteile für die Patientenversorgung.

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Die neu­en Zen­tren mar­kie­ren einen Wen­de­punkt in der regio­na­len Ver­sor­gung. Den Anfang machen vor­aus­sicht­lich im Okto­ber 2026 die Stand­or­te in Spit­tal (Por­cia Cen­ter) und Blei­burg (10.-Oktober-Platz), die von der Dia­ko­nie de La Tour betrie­ben wer­den. Ende 2026 folgt Wolfs­berg (St. Johan­ner Stra­ße), wäh­rend die Eröff­nung in Vil­lach (Schu­bert­stra­ße) auf­grund umfang­rei­che­rer Bau­maß­nah­men für das zwei­te Halb­jahr 2027 geplant ist. Letz­te­re wer­den von der KABEG Dienst­leis­tungs-GmbH geführt. Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner betont das brei­te Leis­tungs­spek­trum: Mit Öff­nungs­zei­ten von bis zu 65 Wochen­stun­den bie­ten die PVE eine ganz­heit­li­che Betreu­ung. Die Finan­zie­rung ist durch eine Anschub­fi­nan­zie­rung des Kärnt­ner Gesund­heits­fonds (KGF) in Höhe von je 180.000 Euro sowie durch Mit­tel der Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger und der EU gesi­chert. Ins­ge­samt wur­den über 16 Mil­lio­nen Euro an Grün­dungs­kos­ten für die vier Stand­or­te beim Aus­tria Wirt­schafts­ser­vice ein­ge­reicht.

Mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Teams als Erfolgs­mo­dell

Das Kon­zept der PVE setzt auf Team­ar­beit statt Ein­zelor­di­na­ti­on. An den Stand­or­ten Vil­lach, Wolfs­berg und Spit­tal sind jeweils drei Plan­stel­len für All­ge­mein­me­di­zin vor­ge­se­hen, in Blei­burg zwei. Ergänzt wer­den die­se durch diplo­mier­tes Pfle­ge­per­so­nal und The­ra­peu­ten, deren Per­so­nal­kos­ten antei­lig vom Land und dem KGF getra­gen wer­den. Georg Stei­ner von der ÖGK Kärn­ten blickt bereits in die Zukunft: Bis 2030 sind laut Regio­na­lem Struk­tur­plan Gesund­heit bis zu zehn zusätz­li­che PVE im gan­zen Land vor­ge­se­hen. Für den Bezirk Feld­kir­chen läuft die Aus­schrei­bung bereits; als nächs­tes folgt der Bezirk St. Veit. Ziel ist es, durch attrak­ti­ve Arbeits­mo­del­le für jun­ge Ärz­tin­nen und Ärz­te sowie kur­ze Wege für Pati­en­ten den Druck auf das gesam­te Gesund­heits­sys­tem zu sen­ken. Die räum­li­che Nähe vie­ler PVE zu bestehen­den Spi­tä­lern för­dert zudem wich­ti­ge Syn­er­gie­ef­fek­te in der Pati­en­ten­steue­rung und ent­las­tet die Ambu­lan­zen.

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