Die Zahl der betreuten Kinder in Villachs schulischer Nachmittagsbetreuung stieg in den vergangenen 15 Jahren von 200 auf fast 1.200.
Die Zahl der betreuten Kinder in Villachs schulischer Nachmittagsbetreuung stieg in den vergangenen 15 Jahren von 200 auf fast 1.200.

© Stadt Villach/Gillner

Sozial faire Tarife

Vil­lach inves­tier­te 116.000 Euro in leist­ba­re Nachmittags­betreuung

Die Kombination aus hohen Lebenshaltungskosten und der Organisation der täglichen Kinderbetreuung stellt viele Familien vor große finanzielle und logistische Herausforderungen. Die Stadt Villach wirkt diesem Druck gezielt entgegen: Mit sozial gestaffelten Tarifen, die Ermäßigungen von 25 bis zu 100 Prozent vorsehen, greift die Draustadt Eltern unter die Arme. Wie die Erste Vizebürgermeisterin und Bildungsreferentin Sarah Katholnig bekanntgab, schüttete die Stadt im vergangenen Schuljahr insgesamt 116.000 Euro an Direktförderungen für die schulische Nachmittagsbetreuung aus.

Zusammenfassung:

Die Stadt Villach bietet finanzielle Unterstützung und flexible Betreuungsmodelle für Familien an. Dabei werden Kriterien wie das Einkommen, die Anzahl der Kinder im Haushalt und der Status als Alleinerziehende berücksichtigt. Die Betreuung ist wichtig für den Arbeitsmarkt und die Familien. Vor 15 Jahren wurden 11 Gruppen mit 200 Kindern betreut, jetzt sind es 69 Gruppen mit 1.200 Schülern. Die Stadt bietet gestaffelte Betreuungszeiten bis 16:20 Uhr, 17:20 Uhr oder 18:20 Uhr an, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Anmeldungen für die Nachmittagsbetreuung sind jederzeit möglich, solange es freie Plätze gibt. Die Stadt setzt sich für soziale Unterstützung ein.

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Bei der Berech­nung der Ermä­ßi­gun­gen wer­den sozia­le Kri­te­ri­en wie das Haus­halts­ein­kom­men, die Zahl der im Haus­halt leben­den Kin­der sowie der Sta­tus als Allein­er­zie­her treff­si­cher berück­sich­tigt. „Die Teue­rung trifft vie­le Men­schen hart. Mit unse­ren gestaf­fel­ten Tari­fen unter­stüt­zen wir die Vil­la­cher genau dort, wo der Ent­las­tungs­be­darf im All­tag am größ­ten ist“, betont Vize­bür­ger­meis­te­rin Kathol­nig. Die rasant stei­gen­den Zah­len ver­deut­li­chen zudem, wie essen­zi­ell das Ange­bot für den Arbeits­markt und die Fami­li­en ist: Wäh­rend vor 15 Jah­ren ledig­lich elf Grup­pen mit rund 200 Kin­dern betreut wur­den, sind es aktu­ell bereits 69 Grup­pen mit knapp 1.200 Schü­lern.

Maß­ge­schnei­der­te Betreu­ungs­mo­del­le für moder­ne Arbeits­wel­ten

Neben der finan­zi­el­len Ent­las­tung steht die zeit­li­che Fle­xi­bi­li­tät im Fokus. Die Stadt bie­tet abge­stuf­te Betreu­ungs­mo­del­le an, die je nach beruf­li­chem Bedarf der Eltern eine Staf­fe­lung der Betreu­ungs­zei­ten bis 16:20 Uhr, 17:20 Uhr oder 18:20 Uhr ermög­li­chen. „Um die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf voll­um­fäng­lich zu gewähr­leis­ten, pas­sen wir die Nach­mit­tags­be­treu­ung kon­se­quent an die Lebens­rea­li­tä­ten der Fami­li­en an“, so Bil­dungs­re­fe­ren­tin Kathol­nig. Eine Anmel­dung für Plät­ze in der schu­li­schen Nach­mit­tags­be­treu­ung ist dabei auch im lau­fen­den Schul­jahr nach Maß­ga­be frei­er Kapa­zi­tä­ten jeder­zeit unkom­pli­ziert mög­lich.

Schu­li­sche Tages­be­treu­ung und Hor­te in Vil­lach
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